Archiv

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  • Rheuma bei Kindern

    In Deutschland leiden ca. 40.000 Kinder und Jugendliche an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Pro Jahr erkrankt etwa eines von 1.000 Mädchen und Jungen unter 16 Jahren neu daran. Meist geht die Gelenkentzündung nach einer gewissen Zeit von selbst wieder zurück. In bestimmten Fällen jedoch kommt es zu einem chronischen Krankheitsverlauf. Chronisch-rheumatische Gelenk----entzündungen wie z. B. die juvenile idiopathische Arthritis, die häufigste Rheumaform bei Kindern, beginnen sehr oft schleichend, ohne dass eine erkennbare äußere Ursache vorliegen würde. Der tiefere Grund liegt in einer Fehlfunktion des Immunsystems, die dazu führt, dass die Abwehrzellen körpereigenes Gewebe angreifen. Folgende Symptome können Anzeichen für eine rheumatische Erkrankung sein:…



  • Dem Atlas und dem Axis Aufmerksamkeit schenken

    Der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist die Halswirbelsäule. Daher kann der Kopf, der das Ende darstellt bzw. von der Halswirbelsäule getragen wird, sich nach vorn und zurück neigen. Auch die Dreh-bewegung beim Blick über die Schulter ist durch diese Flexibilität möglich. Die Halswirbelsäule, die insgesamt aus sieben Wirbeln besteht, ist aufgrund ihrer Beweglichkeit allerdings auch anfällig für Schäden und Erkrankungen. Betroffen davon können auch die ersten zwei Halswirbel, Atlas und Axis, sein. Ihre Anatomie weist gegenüber den restlichen Wirbelsegmenten Besonderheiten auf. Der erste von den sieben Halswirbeln ist der sogenannte Atlas. Die Benennung geht auf die griechische Mythologie zurück, da…



  • Diabetes 

    Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, durch die es langfristig zu zum Teil schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen kann, z. B. zu einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz. Je besser aber der Stoffwechsel eingestellt ist, umso später treten Folgeschäden auf. Zur Regulierung des Blutzuckergehaltes stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung, bei denen es immer wieder neue Entwicklungen gibt. Diabetes geht mit erhöhten Zuckerwerten im Blut, im Urin und im Gewebe einher und kann langfristig zu erheblichen Schäden an verschiedensten Organen führen. Ursache ist entweder ein Mangel an Insulin, dem Hormon der Bauchspeicheldrüse, das maßgeblich für den Transport des Zuckers aus dem Blut vor allem in Muskelzellen sorgt,…



  • Steißbein und Iliosakralgelenk

    Die Wirbelsäule (lat. Columna vertebralis) hält unseren Körper aufrecht  und ist in allen Richtungen beweglich. Außerdem dient sie als Schutz für das im Wirbelkanal verlaufende Rückenmark. Von der Seite aus betrachtet besitzt sie eine doppelte S-Form. Dadurch ist sie in der Lage, Erschütterungen abzufedern. Da die Wirbelsäule an einem großen Teil unserer Bewegungen in irgendeiner Form beteiligt ist und im Laufe des Lebens einer Fülle unterschiedlichster Belastungen ausgesetzt wird, ist sie anfällig für Erkrankungen und Verletzungen vielfältiger Art.  Unsere Wirbelsäule setzt sich aus 33 bis 34 Wirbeln zusammen. Davon sind 24 gelenkig miteinander verbunden: sieben Wirbel in der Halswirbelsäule, zwölf…



  • Die Gelenkinnenhaut

    Wenn die Gelenke dick werden und schmerzen, denken die meisten Menschen an eine Erkrankung des Gelenks selbst: Bei einer schweren Arthrose reibt Knochen auf Knochen, bei Rheuma entzündet sich das Gelenk. Dabei sind die Schmerzen zumeist nicht knöchern bedingt: Ursache ist häufig eine Veränderung der Gelenkinnenhaut, der Synovialis.  Die Gelenkinnenhaut erfüllt im gesunden Zustand eine wichtige Funktion: Sie ernährt das Gelenk, schützt gleichzeitig durch die Abgabe der Gelenkschmiere wirksam vor Verschleiß und sorgt für eine „reibungslose“ Bewegung. Die Synovialis kleidet alle Innenseiten der Gelenke, Schleimbeutel und Sehnenscheiden unseres Körpers aus. Sie ist dabei durch ein Netz von Gefäßen so stark…



  • An Vitamin D denken

    Wenn die Tage kürzer und die Unterhosen länger werden, wie der Volksmund scherzhaft formuliert, ist es Zeit, an das Auffüllen der Speicher mit dem lebensnotwendigen Vitamin D zu denken. Denn das Vitamin, welches eigentlich ein Hormon ist, bestimmt zahlreiche Stoffwechselprozesse und ist nicht etwa nur für den Knochenaufbau wichtig. Inzwischen nimmt man sogar an, dass ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und bestimmten Krebserkrankungen besteht. Die Bezeichnung „Vitamine“ steht für eine ganze Reihe von gesunden und lebenswichtigen Stoffen, welche – so dachte man ursprünglich – unser Körper nicht selbst herstellen kann. Sie geht auf den Biochemiker Casimir Funk zurück, der ein…



  • Stechende Schmerzen im Knie: Läuferknie, Bakerzyste, Morbus Ahlbäck

    Unsere Knie sind bei jedem Schritt einer enormen Belastung ausgesetzt. Beim Joggen können das immerhin bis zu 300 Kilogramm sein. Langfristig ist eine solch hohe Beanspruchung einer der Gründe dafür, dass das größte Gelenk unseres Körpers nicht immer von Beschwerden verschont bleibt. Schmerzen im Knie können ziehend, reißend oder pochend sein. Manchmal haben sie stechenden Charakter.  Stechende Knieschmerzen treten häufig in Verbindung mit einem sogenannten Läuferknie auf. Darunter versteht man einen durch Überlastung hervorgerufenen Reizzustand an der Außenseite des Kniegelenks, der während des Laufens entsteht. Die Ursache für das Läuferknie besteht in der Regel darin, dass eine Sehnenplatte, die von…



  • Die spastische Hemiparese

    Häufige Folge nach einem Schlaganfall  Das klassische Bild eines Schlaganfallpatienten kennt jeder: Augenlid und Mundwinkel einer Gesichtshälfte hängen herab und ein Arm und ein Bein funktionieren nicht mehr so, wie sie sollten. Nicht selten kommen Sprachstörungen hinzu. Ein Schock für die Betroffenen. Doch wie kommt es eigentlich zu solchen Symptomen? Und wie werden sie behandelt? Bei einem Schlaganfall (Apoplex) wird die Durchblutung eines oder mehrerer Hirnareale gestört oder komplett unterbrochen. Die häufigste Ursache für eine solche Durchblutungsstörung ist der Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn (ischämischer Schlaganfall). Dieses kann sich infolge jahrelanger Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose) verengen. Irgendwann kann das…



  • Problemregion Vorfuß: Zehenfehlstellungen

    Wenn man vom Vorfuß spricht, meint man damit den vorderen Teil des Fußes, der durch die Gesamtheit der Zehen gebildet wird. Die hohen Belastungen, denen unsere Füße im Laufe des Lebens ausgesetzt sind, ziehen häufig auch den Vorfuß in Mitleidenschaft und führen dort zu Verschleißprozessen und Fehlstellungen. Daneben können auch erblich bedingte Deformierungen eine Rolle spielen. Hallux valgus (Ballenzehe) Beim Hallux valgus, der häufigsten Fehlstellung des Vorfußes, welche meist mit einem Spreizfuß einhergeht, weicht die Großzehe (lat. hallux) dauerhaft zur Körperaußenseite (Valgusstellung) in Richtung der anderen Zehen ab. Davon sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Zu den Ursachen des…



  • Nanomedizin – Wunderwaffe oder Teufelswerk?

    Auf der Nanoebene ist alles so klein, dass selbst winzigste Staubkörnchen die Ausmaße von gewaltigen Felsbrocken annehmen. Denn ein Nanometer (Nano = griechisch Zwerg) entspricht gerade einmal einem Milliardstel Meter oder einem Millionstel Millimeter. Als Nanomaterialien bezeichnet man Stoffe, die in einer oder mehr Dimensionen bis zu 100 Nanometer groß sind. Ihre geringe Größe verleiht den Nanomaterialien besondere Eigenschaften, welche bereits seit Längerem für Gegenstände des täglichen Bedarfs genutzt werden. So sind nanoskalige Elemente inzwischen in Reinigungsmitteln, Sonnencremes und Kosmetika enthalten, aber auch in antibakteriellen Deosocken, Klebstoffen und selbstreinigenden Fenstern. Auch in der Medizin haben sie sich inzwischen ihren festen…