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Mangelernährung und Osteoporose

VonStefanie Zerres

Ein gesunder und ausgeglichener Knochenstoffwechsel ist von zahlreichen Faktoren im Körper abhängig. Dazu gehören unter anderem der Hormonspiegel und die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen. Eine Mangelernährung kann beides stören und dadurch die Ausbildung einer Osteoporose begünstigen. Außerdem ist bei vielen mangelernährten Menschen die Muskulatur schwach und kann dem Knochen nicht die entsprechenden Impulse zum Aufbau liefern. weiterlesen

Fragen und Antworten

Was sind die Folgen von Mangelernährung?

Bei einer Mangelernährung kann es zu allgemeiner Entkräftung des Körpers sowie zu spezifischen Mangelerscheinungen kommen. Häufige Folgen sind Knochen- und Muskelabbau, aber auch Antriebslosigkeit sowie Konzentrationsstörungen und Müdigkeit. Im Kindesalter hat eine Mangelernährung zahlreiche Entwicklungsstörungen u .a. der Organe und des Gehirns zur Folge.

Welche Vitamine sollte man bei Mangelernährung zu sich nehmen?

Meist fehlen bei einer Mangelernährung sowohl zahlreiche Vitamine (insbesondere solche des Vitamin-B-Komplexes, Vitamin D und Vitamin C), sondern auch weitere Spurenelemente wie Eisen, Selen, Zink oder Mangan.

Was kann man gegen Mangelernährung tun?

Bei bestehender Mangelernährung ist es besonders sinnvoll, auf die Zusammensetzung der Nahrungszufuhr zu achten. Eine ausgewogene Mischung von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett sowie einem hohen Anteil an frischem Gemüse und Obst kann helfen, Mangelerscheinungen vorzubeugen. Oft fällt die Aufnahme größerer sogenannter Hauptmahlzeiten schwer. Daher sollten über den Tag verteilt eher fünf kleinere, aber dafür ausgewogene Mahlzeiten eingenommen werden. Wichtig ist auch eine regelmäßige Nahrungsaufnahme ohne Zeitdruck und in angenehmer Atmosphäre.

Wie macht sich eine Mangelernährung bemerkbar?

Häufig sind Appetitmangel und Gewichtsverlust Anzeichen einer Mangelernährung. Kraft- und Antriebslosigkeit sowie Müdigkeit und Konzentrationsschwäche können weitere Anzeichen sein.

Osteoporose – rechtzeitig behandeln und Folgeschäden vermeiden

VonUlrike Pickert

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine schleichende, teilweise auch schmerzhafte Erkrankung, die am Anfang oft kaum wahrgenommen wird, jedoch mit der Zeit zu einer großen Belastung für die Betroffenen werden kann. Der Grund dafür liegt darin, dass die Knochendichte mit fortschreitendem Alter abnimmt. weiterlesen

Fragen und Antworten

Was Kann man gegen Osteoporose tun?

Um das Risiko für eine Osteoporose zu mindern, empfiehlt es sich, nicht zu Rauchen, keinen übermäßigen Alkohol zu trinken und sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist ebenfalls wichtig. Dies gilt auch, wenn bereits eine Osteoporose vorliegt. Ausreichend Bewegung und ein spezielles Training können ebenfalls dazu beitragen, die Erkrankung aufzuhalten bzw. zu verlangsamen. In schwereren Fällen kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein.

Was für Schmerzen hat man bei einer Osteoporose?

Zu Beginn treten keine sichtbaren Symptome auf. Mit der Zeit kommt es mitunter zu unspezifischen Schmerzen im Rücken oder in den Knien. Kommt es mit der Zeit zum Beispiel zu Wirbeleinbrüchen, sind Rückenschmerzen und ein "Buckel" die Folge.

Was sollte man bei Osteoporose nicht essen?

Menschen mit einer Osteoporose sollten besonders auf eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch, Wurst, Salz, Zucker und Fett achten. Besser sind Obst und grünes Gemüse. Nikotin und Alkohol sollten möglichst vermieden werden.