Schlagwort-Archiv Knie

Patellaspitzensyndrom

VonStefanie Zerres

Das schmerzhafte Patellaspitzensyndrom wird aus gutem Grund auch Jumpers Knee genannt. Dennbesonders häufig betrifft die Reizung der Kniescheibensehne Sportler, die viele Sprünge ausführen.  weiterlesen

Prothesenwechsel an Hüfte und Knie 

VonRedaktion

Vom Schreckgespenst zum Routineeingriff

„Wie lange hält meine Prothese und was ist, wenn sie gewechselt werden muss?“ Diese Frage beschäftigt die meisten Träger von Hüft- oder Knieprothesen und bei vielen ist sie sogar Anlass zu Sorge und Furcht. Dass dies heute weitestgehend unbegründet ist, erläutert Prof. Joachim Schmidt, -Chefarzt an der Kölner Orthoparc-Klinik, dem -Kompetenzzentrum für Orthopädie in NRW.

Herr Prof. Schmidt, Sie stehen auf dem Standpunkt, dass eine Prothesen-Wechseloperation an Hüfte und Knie heute kein Drama mehr ist und so oft, wie notwendig, durchgeführt werden kann.

Prof. Schmidt: Das ist in der Tat so. Allerdings gibt es eine – aber entscheidende – Einschränkung: Die Wechseloperationen sollten von einem Operateur mit Erfahrung sowie der entsprechenden Ausstattung ausgeführt werden. Außerdem gehört ein entsprechendes Team aus Anästhesisten, Physiotherapeuten und Pflegemitarbeitern dazu, damit eine Behandlung aus einem Guss möglich ist, was viele Abteilungen aber so nicht leisten können.

einfacher 1. Hüftprothesenwechsel

komplizierter 3. Hüftprothesen- wechsel

Warum halten Gelenkprothesen eigentlich nicht auf Dauer, sondern versagen irgendwann ihren Dienst?

Prof. Schmidt: Dies kann viele Gründe haben. Meistens führen die feinen Abriebteilchen, die bei der Bewegung entstehen, zu einer Lockerung der Prothese. Diese Gefahr ist natürlich umso geringer, je exakter das Implantat eingepasst ist. Fehlbelastungen, wie sie beim nicht korrekten Einsetzen der Prothese durch unerfahrene Operateure zwangsläufig entstehen, erhöhen dagegen das Risiko für so eine sogenannte aseptische Lockerung. Davon zu unterscheiden ist die septische Lockerung, die durch Keime verursacht wird, die übrigens in der Regel leider schon bei der Erstoperation – sehr viel seltener erst später – eingeschleppt werden. Unfälle mit einem Ausbrechen der Prothese oder ein Implantatversagen durch Abriebdefekte oder Materialbruch kommen auch vor, sind aber seltener.

Worin unterscheidet sich eine Wechseloperation von der Erst-Implantation einer Hüft- bzw. Knieprothese?

Prof. Schmidt: Bei einer aseptischen Lockerung erfolgt der Wechsel zunächst ähnlich wie der Ersteingriff. Auch bei diesem muss – nebenbei gesagt – eine knochensparende Vorgehensweise oberstes Ziel sein, um beste Voraussetzung für ein gutes funktionelles Ergebnis zu erzielen. Um zum Gelenk zu gelangen, reicht dank unserer modernen Operationstechnik auch bei der Wechseloperation in der Regel der Standardzugang aus. Nach der sorgfältigen Inspektion des Gelenks werden die Prothese bzw. die gelockerten Elemente sowie eventuell vorhandene Zementreste und abgestorbenes Gewebe entfernt. Dies erfolgt bei uns mit modernsten Methoden, bei der der Knochen maximal geschont wird, sodass wir vielfach auch beim Wechsel Standardprothesen einsetzen können. Oder wir verwenden modulare Prothesen, mit denen – was uns ganz wichtig ist – die Prothese an den vorhandenen Knochen angepasst werden kann und nicht umgekehrt der Knochen an die Prothese angepasst wird. Dadurch nähert sich die Lebensdauer unserer Wechselprothesen stark der bei Erstprothesen an. Genau wie bei dieser geht die Tendenz auch bei der Wechseloperation immer stärker zur zementfreien Implantation. Der Knochen hat dann die Chance, sich zu erholen und zu regenerieren. Bei sehr hochbetagten Patienten wird man eventuell die Prothese einzementieren, damit sie sofort voll belasten können. Im Prinzip gibt es aber keine Altersgrenze für einen Prothesenwechsel.

einfacher 1. Knieprothesenwechsel

komplizierter septischer Knieprothesen- wechsel

So einfach ist der Wechsel aber doch nicht immer?

Prof. Schmidt: In der Tat, aufwendiger wird es, wenn z. B. Knochen zerstört ist, die Prothese durch einen Sturz ausgebrochen ist oder eine Infektion vorliegt. Bei Letzteren gibt es internationale Standards, nach denen wir uns richten. Vor der Operation wird das Gelenk punktiert und das Punktat etwa 14 Tage bebrütet. Lässt sich der verursachende Keim mit gängigen Antibiotika behandeln, erfolgt die Operation. Allerdings wird dann um die neue Prothese antibiotikahaltiger Zement eingebracht, damit die Infektion vollständig ausheilen kann. Bei Problemkeimen ist das Vorgehen zweizeitig. Zunächst wird die Prothese entfernt und das Lager sorgfältig von allen entzündlichen Veränderungen gereinigt. Der Defekt wird mit einer antibiotikahaltigen Interimsprothese aufgefüllt. Diese wird nach etwa zehn Wochen wieder entfernt und dann die neue endgültige Prothese eingesetzt.

Wie erfolgt die Nachbehandlung nach der Wechseloperation?

Prof. Schmidt: Die Reha sollte sehr sorgfältig durch erfahrene Therapeuten in enger Absprache mit dem Operateur erfolgen. Sie dauert in der Regel etwas länger als bei der ersten Prothese. Eine Teilbelastung ist meist für sechs Wochen angeraten, dann erst sollte eine Vollbelastung erfolgen. Nach abgeschlossener Heilung unterscheidet sich das Leben mit der zweiten Prothese aber in der Regel nicht mehr vom Zustand vorher. Alle gewohnten Aktivitäten sind dann wieder möglich.

Herr Prof. Schmidt, herzlichen Dank für das aufschlussreiche Gespräch!

 

Weitere Informationen:

Prof. Joachim Schmidt,
Chefarzt an der Kölner Orthoparc-Klinik

Tel.: 0221 / 48 49 05 - 0

www.orthoparc.de

Fragen und Antworten

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Gelenkersatz heute

VonRedaktion

Knie, Hüfte, Schulter

Bei degenerativen Veränderungen an Gelenken gilt es, diese so lange wie möglich zu erhalten. Dafür stehen verschiedene konservative Therapien zur Verfügung. Doch wenn diese ausgeschöpft sind und die Lebensqualität der Betroffenen sehr leidet, stehen heute verschiedene Möglichkeiten des Gelenkersatzes zur Verfügung. Der Orthopäde Dr. Martin Frömel aus Frankfurt, dessen Spezialgebiet der Gelenkersatz an Knie, Hüfte und Schulter ist, weiß, wann welche Methode angezeigt ist.

Am häufigsten tritt eine einschränkende Arthrose an gewichtstragenden Gelenken wie Knie und Hüfte auf. Dort ist der puffernde und schützende Knorpel nicht nur der Bewegung ausgesetzt, sondern auch dem Körpergewicht, das sie tragen müssen. Außerdem können Fehlstellungen wie X- oder O-Beine sowohl an Knie- als auch an Hüftgelenken Schaden anrichten, wie Dr. Frömel bestätigt: „Wenn Belastungen einseitig auf ein Gelenk wirken, begünstigt das Abnutzungsprozesse. Ebenso können unerkannte Knorpelschäden durch Verletzungen später zu einem vorzeitigen Knorpelrückgang führen.“

Spezielle Lösungen für die komplexe Anatomie des Knies

Am Kniegelenk kann es an verschiedenen Stellen zu einer Arthrose kommen, da hier eine komplexe Anatomie vorliegt. Das Gelenk wird gebildet aus der Oberschenkelrolle und dem Schienbeinknochen. Gehalten werden die Gelenkpartner von starken Bändern. Da jeder Körper anders ist, muss bei der Diagnosestellung eine differenzierte Analyse stattfinden. Im Anschluss behandelt Dr. Frömel nach einem Stufenmodell. Dieses beinhaltet nach der Befunderhebung auch Maßnahmen wie Gewichtsnormalisierung, Bewegungstherapie und Muskeltraining, knorpelaufbauende Verfahren und die arthroskopische Gelenksanierung. Letzte und sechste Stufe ist dann bei weiterhin bestehenden Schmerzen der Gelenkersatz. Doch hierbei handelt es sich nicht um nur eine mögliche Option, wie Dr. Frömel erklärt: „Moderne Endoprothesen-Systeme ermöglichen eine individuelle Anpassung. D. h. es muss nicht immer gleich das ganze Gelenk ersetzt werden. Außerdem kann mit dem passenden Kunstgelenk die natürliche Anatomie nachgebildet werden, sodass eine gute Funktionalität erreicht wird. So kann beispielsweise eine sogenannte Schlittenprothese genutzt werden, wenn der Knorpelverlust auf nur einer der beiden Oberschenkelkondylen besteht. Doch auch die modernen Totalendoprothesen erhalten die Funktionalität und Anatomie. Dabei wird – entweder mit oder ohne Ersatz der Kniescheibe – das obere Ende des Schienbeins und das untere Ende des Oberschenkelknochens ersetzt. Dafür kann aus verschiedenen Prothesenmodellen ausgewählt werden, um die Größen und Geschlechtsunterschiede der Patienten zu berücksichtigen.“

Hüfte: große Knochenresektionen nicht immer notwendig

Auch bei der Hüftendoprothetik gibt es heute verschiedene Möglichkeiten hinsichtlich der Implantate und der chirurgischen Techniken. Noch vor einigen Jahren waren sogenannte Langschaftprothesen, bei denen die Resektion des Hüftkopfes und somit ein größerer Knochenverlust notwendig ist, generell üblich. Abhängig vom Arthrosestadium können heute aber auch andere Systeme verwendet werden, wie Dr. Frömel erklärt: „Kurzschaftprothesen sind ebenso stabil wie solche mit längerem Schaft. Die Implantation ist aber mit weniger Knochenverlust verbunden und kann in vielen Fällen sogar minimalinvasiv erfolgen.“

Gute Voraussetzungen für eine mögliche Revision schaffen

Sowohl am Knie als auch an der Hüfte kann es insbesondere bei jüngeren Patienten nach einer gewissen Zeit notwendig werden, die Prothese zu wechseln. Denn trotz der guten Werkstoffe ist die Standzeit mit ca. 15 bis 20 Jahren endlich. Dr. Frömel erklärt: „Zum einen sind jüngere Patienten aktiver, d. h. das Implantat ist mehr Belastungen ausgesetzt. Und zum anderen erfolgen natürlicherweise mit der Zeit am Implantatsaum knöcherne Veränderungen. Wenn dabei die Aktivität der knochenabbauenden Zellen überwiegt, kann es zu einer Lockerung kommen. Ein weiterer Grund dafür kann der Abrieb des Kunststoffinlays sein. Die mikroskopisch kleinen Partikel können Entzündungen und damit Knochenrückgang verursachen. In diesen Fällen ist eine Wechseloperation angezeigt. Für die großen Gelenke stehen dafür die entsprechenden Prothesen zur Verfügung. Je mehr Knochen dann noch vorhanden ist, desto besser kann die Revisionsprothese verankert werden. Daher sind moderne Prothesen, bei denen bereits der Ersteinsatz so knochensparend wie möglich erfolgt, vorteilhaft.“

Nach dem Gelenkersatz: Muskulatur stärken

Viele Patienten mit Arthrose im fortgeschrittenen Stadium erleben mit der Endoprothese eine neues Gefühl der Beschwerdefreiheit. Durch schonende Operationsverfahren – viele Endoprothesen können minimalinvasiv eingebracht werden, wobei Muskeln und Weichteile möglichst wenig beeinträchtigt werden – verläuft die Rehabilitation häufig auch schneller. Dies sollten die Patienten nutzen, um wieder aktiver zu werden, wie Dr. Frömel empfiehlt: „Muskulatur frühzeitig wieder aufzubauen ist wichtig, um das neue Gelenk stabil zu halten. Viele Sportarten sind auch mit Endoprothese möglich, insbesondere, wenn der Patient schon Erfahrungen darin hat und die Bewegungsabläufe kennt. Dazu beraten wir unsere Patienten gern.“

aus ORTHOpress 4-2016

Weitere Informationen:

Orthopädische Praxis für Gelenkerkrankungen

Dr. med. Martin Frömel

Praxis Frankfurt-Westend:

Lindenstraße 42

60325 Frankfurt

Praxis Dietzenbach:

Babenhäuser Straße 29

63128 Dietzenbach

Anmeldung unter:

Tel.: 069 / 17 28 17

orthopaedie.frankfurt@yahoo.de

Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, besuchen Sie auch unsere neue Homepage www.dr-froemel.de

„kniemobile plus“

VonRedaktion

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Das moderne Therapiekonzept zur schnellen Genesung bei Kniegelenksersatz

Ein Krankenhausaufenthalt sei keinem gegönnt, aber für eine Versorgung mit einem künstlichen Gelenk gibt es keine andere Wahl. Auch der aktive oder robuste Patient muss sich ins Krankenhaus begeben, um ein künstliches Kniegelenk zu erhalten. Am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden, einem zertifizierten Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung mit jährlich über 1600 Implantationen von Hüft-, Knie-, Schulter- und Sprunggelenken wurde jetzt das Behandlungskonzept revolutioniert, sodass die negativen Begleiterscheinungen eines längeren Krankenhausaufenthaltes erst gar nicht auftreten können. Das Ziel ist, dass der Patient sich rasch erholen kann und sein Gelenk wieder sicher im Alltag einsetzen kann. Sowohl bei der kompletten Versorgung (Kniegelenkendoprothese) als auch bei der Teilprothese (Schlittenprothese) besteht für den Patienten das Angebot zur Nutzung dieses innovativen Konzeptes. Bei diesem Programm kann der Patient noch am OP-Tag als aktiver Partner bei der weiteren Behandlung mitwirken. Dr. med. Philipp Rehbein, Leitender Arzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Josefs-Hospital Wiesbaden und Oberarzt Herbert Stephan erläutern das Konzept:

Was beinhaltet „kniemobile plus“?

Nachdem in der Sprechstunde die Möglichkeiten einer Operation zum Gelenkersatz besprochen worden sind, kann der Patient an der Patientenschule teilnehmen. Hier werden noch vor der Aufnahme elementare Techniken geübt, die zur raschen Mobilisierung beitragen. Am OP-Tag selbst erfolgt die Umsetzung des in der Patientenschule Gelernten. So darf der Patient schon aufstehen, erste Schritte gehen und sich auf speziell konstruierte Stühle setzen. Die Betreuung erfolgt hier in einem individuellen Areal der Klinik, mit kompetenten Pflegekräften und Physiotherapeuten. Zum Erhalt der Selbstständigkeit des Patienten wird dieser motiviert, bereits am OP-Tag wieder seine eigene Kleidung zu tragen, um z. B. selbst in den Badbereich gehen zu dürfen.

Was trägt noch zur erfolgreichen und schnellen Rehabilitation und Genesung bei?

Neben der speziellen Vorbereitung des Patienten in der Patientenschule spielen auch eine gezielte spezielle Schmerztherapie und gesonderte Narkosetechniken eine Rolle. Durch die banderhaltenden Operationstechniken, bei dem die für das Kniegelenk wichtige Bandfunktion erhalten bleibt, kann das Gelenk von Beginn an funktionieren. Dadurch wird es ermöglicht, dass die Patienten schon einen Tag nach der Operation zweimal täglich mit den Physiotherapeuten ihre Übungen trainieren können. Beim Verlassen des Krankenhauses am 5. Tag nach der Operation sollte der Patient vorher festgelegte Kriterien bewältigen.

Dazu gehört:

• allein aufstehen,

• sich ankleiden,

• minimal 100 Meter gehen,

• Treppen steigen und

• im Auto mitfahren können.

Der Patient kann sich umfassend in einem ausführlichen Patientenmanual informieren: kniemobile plus, abrufbar auf der Internetseite des St. Josefs-Hospital Wiesbaden, www.joho.de

Hightech-Material für ein langes Implantatleben am Knie: VERILAST ®

Ist das Patientenmanual nur für den stationären Aufenthalt gedacht?

Nein, das Manual hilft dem Patienten als wichtiger Begleiter für die gesamte Phase der Rehabilitation, also auch nach der Entlassung. Hierdurch sind jederzeit wichtige Übungen und Verhaltensmaßnahmen abrufbar, darüber hinaus werden auch praktische Empfehlungen für Zuhause gegeben. Für die weitere Behandlung sind Adressen von ambulanten Reha-Zentren aufgeführt. Die wichtigsten Fragen werden in diesem Handbuch ausführlich dargestellt und mit Antworten erläutert.

Wie lange wird dieses Verfahren schon angewendet?

Philipp Rehbein: Nachdem die Resonanz bei den Patienten mit einem ähnlichen Konzept für die Hüftgelenkoperation sehr positiv war, wurde natürlich wiederholt auch nach Möglichkeiten bei der Nachbehandlung für das Kniegelenk nachgefragt. Aus diesen Überlegungen heraus ist „kniemobile plus“ entstanden. Mit diesen Nachbehandlungskonzepten wird die ohnehin schon erfolgreiche Koordination zwischen Operationsteam, Anästhesie, Pflege und Physiotherapie noch optimiert. Der Patient selbst kann durch eine gezielte Vorbereitung ungemein zu einem schnellen Operationserfolg beitragen, außerdem wird die Komplikationsrate erheblich gemindert.

 

aus ORTHOpress 2-2017

Leitender Arzt Dr. med. Philipp Rehbein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie

Oberarzt Herbert Stephan Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Beethovenstr. 20

65189 Wiesbaden

Tel.: 0611 / 177 - 36 36

www.joho.de

Knieendoprothese

VonBiermanski

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Beidseitige Knieendoprothese in nur einer OP-Sitzung: Schnelle Rehabilitation

Die 60-jährige Krankenschwester Hanna Schmidt leidet unter schwerer Arthrose an beiden Kniegelenken und kann sich daher nur noch selten ohne Schmerzen fortbewegen. Früher ist sie eine begeisterte Triathletin gewesen – das einzige, was ihr heute davon geblieben ist, ist das Schwimmen: „Manchmal noch 2000 Meter am Tag“, lächelt sie tapfer. Sie weiß, dass ihr Leiden schon bald der Vergangenheit angehört, denn sie hat sich für einen beidseitigen Gelenkersatz entschieden. Der dazu notwendige Eingriff wird – und das ist eher eine Seltenheit in deutschen Kliniken –  in nur einer Operationssitzung durchgeführt werden. Dass dies heute möglich ist, ist verschiedenen Faktoren zu verdanken: Ausgefeilte Operationstechniken erlauben heute immer kürzere Eingriffe und eine geringstmögliche Traumatisierung des Patienten. ORTHOpress sprach in Berlin mit Dr. Masyar Rahmanzadeh aus der ­MEOCLINIC im Berliner Quartier 206 in der Friedrichstraße, der hier gemeinsam mit Prof. Dr. Rahim Rahmanzadeh, einem der Wegbereiter und weltweit erfahrensten Experten auf dem Gebiet des künstlichen Gelenkersatzes, das Internationale Zent­rum für Gelenk- und Knochenchirurgie leitet, eine Klinik, in der hochspezialisierte Experten für Hüft- Knie- und Fußchirurgie sowie Schulter-, Ellenbogen- und Wirbelsäulenchirurgie gemeinsam unter einem Dach tätig sind. weiterlesen