Schlagwort-Archiv Kniearthrose

Kniearthrose (Gonarthrose)

VonStefanie Zerres

Das Kniegelenk ist häufig von degenerativem Knorpelabrieb, einer Arthrose, betroffen. Bei den Erkrankten handelt es sich nicht nur um ältere Menschen, sondern immer häufiger auch um jüngere, aktive Personen. Denn das Knie gehört zu den großen Gelenken und ist vielfältigen Belastungen ausgesetzt: Rollbewegungen beim Gehen und Laufen, Rotationsbewegungen bei Drehungen, Stöße bei Sprüngen und – nicht zuletzt – dem Körpergewicht. Dessen Last auf die Verbindung von Ober- und Unterschenkel wird je nach Bewegung noch potenziert.  weiterlesen

Fragen und Antworten

Wie erkenne ich Kniearthrose?

Bei einer Kniearthrose schmerzt das Gelenk und es kommt zu Bewegungseinschränkungen.

Welcher Sport kann bei Arthrose im Knie durchgeführt werden?

Am besten eignen sich gelenkschonende Sportarten wie beispielsweise Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen.

Welche Medikamente helfen bei Kniearthrose?

Bei arthrosebedingten Schmerzen werden in der Regel Medikamente aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) eingenommen.

Übergewicht und orthopädische Erkrankungen

VonStefanie Zerres

Adipositas bzw. starkes Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko für verschiedene Leiden, es bringt häufig auch Folgeerkrankungen wie Gelenkverschleiß mit sich. Tückisch ist es besonders, wenn sich diese schleichend entwickeln. Gesundes und unter Umständen angeleitetes Abnehmen ist daher therapeutisch wie auch präventiv die beste Maßnahme. weiterlesen

Fragen und Antworten

Wie gefährlich ist Übergewicht?

Übergewicht kann langfristig verschiedene Folgen wie Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes) oder orthopädische Erkrankungen haben. Das Risiko für solche Erkrankungen steigt mit zunehmendem Gewicht an.

Was sind die Ursachen für Übergewicht?

Wer mehr Kalorien aufnimmt als er verbraucht, nimmt an Gewicht zu. Fett- und kalorienreiche Nahrung gepaart mit zu wenig Bewegung sind demnach die Ursache für Übergewicht.

Was ist der Unterschied zwischen Übergewicht und Adipositas?

Bei einem Body-Mass-Index (BMI) ab etwa 25 spricht man von Übergewicht. Ist der BMI größer als 30 leidet der Betroffene unter Adipositas.

Schlittenprothese bei Kniearthrose

VonRedaktion

Es muss nicht immer der Totalersatz sein

Das Knie ist ein vielbelastetes und zudem komplexes Gelenk. Bei degenerativen Veränderungen, die nicht mehr mit konservativen Methoden zufriedenstellend behandelbar sind, sollte dem Rechnung getragen werden. Eine der Möglichkeiten dazu ist die Schlittenprothese. Welche Vorteile diese hat, erklärt im Gespräch der Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Prof. Dr. Daniel Kendoff.

Herr Prof. Kendoff, wobei handelt es sich bei der sogenannten Schlittenprothese und bei welcher Art der Gelenkschädigung am Knie wird sie eingesetzt?

Prof. Kendoff: Die Schlittenprothese ist ein Teil-Oberflächenersatz, der eingesetzt werden kann, wenn sich der Knorpelschaden auf einen isolierten Abschnitt des Gelenks beschränkt. Das kann die äußere oder die innere Gelenkfläche sein, wobei letztere aufgrund von Beinfehlstellungen häufiger betroffen ist. Außerdem sollte das vordere Kreuzband noch intakt sein und eine gute Restbeweglichkeit bestehen. Bei gut 30 Prozent der von Kniearthrose betroffenen Patienten sind diese Voraussetzungen erfüllt und sie können von den Vorteilen der Prothese profitieren.

Welche Vorteile sind das?

Prof. Kendoff: Die Schlittenprothese ist eine kleine Endoprothese und kann minimalinvasiv eingesetzt werden. Der dazu benötigte Hautschnitt ist im Vergleich zur Operation bei einer Totalendoprothese halb so groß. Vor allem aber ist der Eingriff weniger belastend. Sowohl der Blutverlust und das Risiko einer Infektion als auch die postoperativen Schmerzen sind geringer. Somit kann der Wiedereinstieg in den Alltag schneller erfolgen. Von großem Vorteil ist weiterhin, dass nur wenig Knochen reseziert werden muss. Dadurch bestehen genügend Verankerungsmöglichkeiten und damit gute Voraussetzungen, falls ein Wechseleingriff erfolgen muss. Dies kann unter günstigen Voraussetzungen nach einer Standzeit von bis zu 20 Jahren der Fall sein. Außerdem ist das Empfinden der Patienten für ihr neues Gelenk – die Propriozeption – bei der Schlittenprothese im Vergleich zum Oberflächenersatz besser.

Im Röntgenbild: vordere Ansicht einer Schlittenprothese

Gibt es eine bestimmte Altersgrenze für die Schlittenprothese?

Prof. Kendoff: Nein, allein bei starker Osteoporose, also bei schlechter Knochenqualität, setzt man sie nicht ein. Ältere Patienten ziehen einen Vorteil aus dem minimalinvasiven Einsatz einer Schlittenprothese, weil es kein großer Eingriff ist und sie keiner längeren Immobilität ausgesetzt sind. Meistens sind die Patienten, die sich für den Eingriff eignen, allerdings jünger, wenn nicht beide Oberschenkelkondylen von der Arthrose betroffen sind. Häufig kommt es auch durch Verletzungen zu solch isolierten Knorpelschäden.

Wie schnell ist die Mobilität wieder gegeben? Ist die Sportfähigkeit mit einer Schlittenprothese eingeschränkt?

Prof. Kendoff: Bereits am Tag nach der Operation stehen sie unter Anleitung im Krankenzimmer auf. Nach vier bis fünf Tagen können die Patienten wieder nach Hause. Die Ansprüche an das Kunstgelenk sind nach der Heilung natürlich sehr unterschiedlich. Aber bis auf Kontaktsportarten können mit der Schlittenprothese alle gewünschten Aktivitäten aufgenommen werden.

Neben der Schlittenprothese, die Sie mit ca. 80 Fällen im Jahr recht häufig einsetzen, wenden Sie bei einer Arthrose, die nur die Kniescheibe betrifft, eine andere spezielle Endoprothese an.

Prof. Kendoff: Genau, die Endoprothese für das patellofemorale Gelenk, das aus der Kniescheibe und der Oberschenkelrolle besteht, bietet die Möglichkeit, nur den Gelenkanteil zu ersetzen, der geschädigt ist. Dies tritt vergleichsweise selten auf, ist für die betroffenen Patienten aber eine gute Lösung.

aus ORTHOpress 3-2016

Weitere Informationen:

Prof. Dr. med. Daniel Kendoff

Chefarzt / Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie

HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Schwanebecker Chaussee 50

13125 Berlin

Tel.: 030 / 94 01 - 523 00

Daniel.Kendoff@helios-kliniken.de

www.helios-kliniken.de

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Nicht vorschnell Gelenke ersetzen!

VonRedaktion

Die gekühlte Kniegelenkneurotomie nach Dr. Nager (KNN) nimmt die Schmerzen bei Verschleiß im Kniegelenk

Zu oft und zu schnell werden künstliche Gelenke eingesetzt, meint Dr. Michael Nager, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopädiezentrum München City. Natürlich sind die mit einer Kniearthrose verbundenen Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit für die Betroffenen belastend. Doch in vielen Fällen gibt es andere Möglichkeiten als die Implantation einer Endoprothese. Dr. Nager nutzt die von von ihm mitentwickelte gekühlte Gelenkneurotomie. Sie ist schonend, effektiv und kommt dabei ohne größeren Eingriff aus.

„Abnutzungserscheinungen in den Gelenken sind bis zu einem bestimmten Grad etwas völlig Normales“, erklärt Dr. Nager. „Anders verhält es sich, wenn über die normalen Alterungsprozesse hinaus der Knorpel aufgrund von Übergewicht, Fehlstellungen oder Bewegungsmangel geschädigt wird und seine Pufferfunktion zwischen den Gelenkpartnern nicht mehr erfüllen kann. Für die Betroffenen ist dies in der Regel mit erheblichen Problemen verbunden. Zunächst kommt es zu den sogenannten Anlaufschmerzen, die nach einer Ruhepause oder nach Belastungen wie z. B. beim Wandern oder beim Hinabschreiten einer Treppe entstehen. Schreitet der Verschleiß weiter fort, intensivieren sich die Beschwerden und nehmen an Häufigkeit zu, bis das Knie schließlich sogar im Ruhezustand schmerzt“, erläutert Dr. Nager.

Umliegendes Gewebe durch Kühlung schonen

Häufig scheint in einer solchen Situation der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks der einzige Ausweg zu sein, um die Schmerzen zu besiegen. Dr. Nager vertritt in dieser Frage eine andere Auffassung. Er setzt stattdessen auf die von ihm selbst mitentwickelte gekühlte Kniegelenkneurotomie nach Dr. Nager (KNN), um eine vollständige Deformierung und Zerstörung des Gelenks zu verhindern – auch ohne dass eine größere OP oder der Einbau eines Fremdkörpers im Gelenk erforderlich wäre. „Bei diesem Verfahren wird der Nerv, der die Schmerzsignale vom Knie ans Gehirn weiterleitet, in einem kleinen Eingriff durchtrennt. Die Besonderheit besteht darin, dass dabei eine gekühlte Thermosonde eingesetzt wird. Während die eigentliche Nervdurchtrennung mit der Thermosonde, also durch Hitze, erfolgt, wird das umliegende Gewebe anschließend sofort gekühlt. So lassen sich schädliche Auswirkungen, die durch die Hitzeeinwirkung hervorgerufen werden könnten, vermeiden. Es handelt sich also bei der gekühlten Kniegelenkneurotomie nach Dr. Nager (KNN) um eine einerseits sehr schonende, andererseits aber auch effektive Behandlungsmethode. Sie eignet sich übrigens auch für Patienten mit Kniearthrose, für die ein künstlicher Kniegelenkersatz nicht in Betracht kommt.“

Sinnvolle Anwendung auch bei postoperativen Schmerzen

Darüber hinaus bietet sich das Verfahren auch für Patienten an, die nach einer Kniegelenkersatzoperation von fortdauernden Schmerzen geplagt werden. „Wir können mit der gekühlten Gelenkneurotomie nach Dr. Nager (KNN) nicht nur einen operativen Eingriff, sondern auch eine langfristige medikamentöse Behandlung verhindern“, weiß Dr. Nager aufgrund langjähriger Erfahrung. „Eventuell sind wir sogar in der Lage, damit einen bereits geplanten Revisionseingriff vermeiden zu helfen.“

aus ORTHOpress 1-2017

Weitere Informationen:
Orthopädiezentrum
München City
Therapiezentrum
München City
Dr. med. Michael Nager
Bayerstraße 3, 4. OG
80335 München
Tel: 089 / 20 60 99 - 60
kontakt@orthopaede.org
www.orthopaede.org

Kniescheibeninstabilität und Luxation

VonRedaktion

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Schnelle Diagnostik und fachgerechte Therapie sind wichtig

Zu den häufigsten orthopädischen Problemstellungen zählt die herausspringende Kniescheibe, ein Ereignis, welches von den Patienten meist als besonders traumatisch erlebt wird. Eine solche Luxation kann ganz unterschiedliche Ursachen haben, weswegen eine schnelle und genaue Diagnostik sehr wichtig ist, betont Christoph Bruhns, Chefarzt der Klinik für Sportorthopädie und Arthroskopie des Eduardus-Krankenhauses in Köln.

Herr Bruhns, was ist bei einer erstmaligen Patellaluxation zu tun?

Christoph Bruhns: Ganz wichtig ist, nicht lange abzuwarten, sondern sofort einen Facharzt aufzusuchen, damit schnell eine differenzierte Diagnostik mit MRT durchgeführt werden kann. So kann frühzeitig entschieden werden, ob eine konservative Behandlung sinnvoll ist oder aber über einen operativen Eingriff nachgedacht werden muss. Verspricht eine konservative Behandlung Erfolg, so sollte unverzüglich und konsequent mit einer sechswöchigen Schienenbehandlung und intensiver Physiotherapie begonnen werden. Ist eine Operation erforderlich, sollte diese auf jeden Fall in einer Spezialabteilung oder einem entsprechenden Zentrum vorgenommen werden.

Warum kommt es überhaupt zur Luxation der Kniescheibe?

Christoph Bruhns: Man unterscheidet die traumatische von der habituellen Luxation. Der traumatischen Luxation liegt ein Unfallereignis wie ein Sturz oder Anprall zugrunde. Das Risiko einer erneuten Luxation ist dann abhängig von der Schädigung der umgebenden Weichteilstrukturen. Bei der habituellen Luxation ist die Neigung zum Herausspringen der Kniescheibe anlagebedingt und wird durch mehrere Faktoren begünstigt. Häufig kommt es hier nach der Erstluxation zu weiteren Ausrenkungen, die oft in immer schnellerer Folge auftreten.

Aber gibt es überhaupt Möglichkeiten, dies zu behandeln?

Christoph Bruhns: Die Behandlung einer Luxation hängt von der Intensität, Häufigkeit und den aufgetretenen Begleitverletzungen ab. Heute folgt man dabei einem bewährten Behandlungsalgorithmus, der, abhängig von der Pathologie, die Ableitung eines entsprechenden Therapieschemas erlaubt. Dazu ist auf jeden Fall die Abklärung der Begleitschäden mit einer Kernspintomografie (MRT) notwendig, weil nur dieses Verfahren mit seiner hervorragenden Weichteildarstellung eine sichere Aussage über mögliche Knorpelschäden an der Gelenkoberfläche und Bandzerreißungen erlaubt. Bei einer unkomplizierten Erstluxation ohne Flakeabsprengungen, also ohne das Abscheren von Knorpelstücken, kann man mit einer konservativen Behandlung durch eine sechswöchige Schienenversorgung ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Bei erneuter Luxation oder wenn bei der Erstluxation Knorpel- / Knochenflakes abgesprungen sind oder eine Fehlstellung wie ein extremes X-Bein vorliegt, reichen solche Maßnahmen natürlich nicht aus. Hier müssen zunächst die Begleitverletzungen versorgt werden, also etwa frei im Gelenk umherwandernde Knorpelstücke nach Möglichkeit wieder angeheftet werden. Dann muss die Kniescheibe für die Zukunft nach Möglichkeit daran gehindert werden, wieder herauszuspringen.

Wie kann man das erreichen?

Christoph Bruhns: Nicht selten ist durch die Luxation das Band, welches zwischen der Innenseite der Kniescheibe und dem Femurknochen verläuft, so stark eingerissen, dass es die Kniescheibe nicht mehr sicher führen kann. Es wird daher durch körpereigenes Sehnenmaterial rekonstruiert. Diese sogenannte MPFL-Plastik verändert die Kräfteverhältnisse beim Lauf der Kniescheibe so, dass die Knorpeloberflächen der Gleitrinne und der Patella nicht mehr zu stark belastet werden und die Kniescheibe wieder den optimalen Weg nimmt. Manchmal ist dies allerdings durch einen Weichteileingriff allein nicht zu erreichen, sodass z. B. eine Umstellungsosteotomie in Betracht gezogen werden muss. Dies ist insbesondere bei starken X-Beinen der Fall, die einen optimalen Lauf der Kniescheibe verhindern. Durch eine solche Begradigung der Beinachse wird die Kinetik der Kniescheibe deutlich verbessert und zugleich das Risiko einer Kniearthrose verringert.

Ein gar nicht so seltener Sonderfall liegt vor, wenn die Gleitrinne für die Kniescheibe zu flach ist. Am Eduardus-Krankenhaus führen Sie einen Eingriff durch, mit welchem dieser Zustand arthroskopisch beseitigt wird.

Christoph Bruhns: Das ist richtig. Bislang musste der dazu notwendige Eingriff – die geometrische Optimierung des Trochleaquerschnitts, also eine Vertiefung der Gleitrinne der Kniescheibe – offen chirurgisch vorgenommen werden. Dies ist eine relativ belastende Operation. Durch eine neuartige, aus Dänemark stammende Technik können wir diese nun in Schlüssellochtechnik vornehmen, was sich als sehr vorteilhaft erwiesen hat.

Ganz oft kommt es bereits im Kindesalter zu Kniescheibenproblemen. Zu welchem Vorgehen raten Sie Eltern? Sollte man eher abwarten oder befürworten Sie eher eine rasche Behandlung?

Christoph Bruhns: Eine Kniescheibenluxation ist eine komplexe Verletzung, die im Kindesalter leider oft bagatellisiert und damit nicht adäquat behandelt wird, obwohl nichts gegen eine operative Versorgung spricht – im Gegenteil. Sollten sich Probleme durch die offenen Wachstumsfugen ergeben, so sind diese heute recht einfach beherrschbar, was leider nicht für die Folgeschäden der Nichtbehandlung gilt. Wenn das Kniegelenk dadurch bereits im jungen Erwachsenenalter irreparabel geschädigt ist, ist guter Rat teuer! In jedem Fall sollten also Kinder mit einer Kniescheiben-Luxationsproblematik einer zügigen Diagnostik und ebenso schnell einer stadiengerechten Behandlung zugeführt werden!

Herr Bruhns, haben Sie vielen Dank für das Gespräch!

aus ORTHOpress 2-2017

Weitere Informationen:

Chefarzt Christoph Bruhns

Eduardus-Krankenhaus gGmbH

Custodisstraße 3 – 17

50679 Köln

Sekretariat:
Tel.: 0221 / 82 74 - 22 33 oder - 33 44

Fax: 0221 / 82 74 - 79 49

sportorthopaedie@eduardus.de

Knieendoprothese

VonBiermanski

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Beidseitige Knieendoprothese in nur einer OP-Sitzung: Schnelle Rehabilitation

Die 60-jährige Krankenschwester Hanna Schmidt leidet unter schwerer Arthrose an beiden Kniegelenken und kann sich daher nur noch selten ohne Schmerzen fortbewegen. Früher ist sie eine begeisterte Triathletin gewesen – das einzige, was ihr heute davon geblieben ist, ist das Schwimmen: „Manchmal noch 2000 Meter am Tag“, lächelt sie tapfer. Sie weiß, dass ihr Leiden schon bald der Vergangenheit angehört, denn sie hat sich für einen beidseitigen Gelenkersatz entschieden. Der dazu notwendige Eingriff wird – und das ist eher eine Seltenheit in deutschen Kliniken –  in nur einer Operationssitzung durchgeführt werden. Dass dies heute möglich ist, ist verschiedenen Faktoren zu verdanken: Ausgefeilte Operationstechniken erlauben heute immer kürzere Eingriffe und eine geringstmögliche Traumatisierung des Patienten. ORTHOpress sprach in Berlin mit Dr. Masyar Rahmanzadeh aus der ­MEOCLINIC im Berliner Quartier 206 in der Friedrichstraße, der hier gemeinsam mit Prof. Dr. Rahim Rahmanzadeh, einem der Wegbereiter und weltweit erfahrensten Experten auf dem Gebiet des künstlichen Gelenkersatzes, das Internationale Zent­rum für Gelenk- und Knochenchirurgie leitet, eine Klinik, in der hochspezialisierte Experten für Hüft- Knie- und Fußchirurgie sowie Schulter-, Ellenbogen- und Wirbelsäulenchirurgie gemeinsam unter einem Dach tätig sind. weiterlesen