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VonStefanie Zerres

Kniegelenkstrauma 

Kniescheibe, Menisken, Kreuzbänder, Seitenbänder – das Knie ist ein äußerst komplexes Gelenk. Doch wo viel dran ist, kann auch viel kaputtgehen. Die meisten Unfälle, bei denen das Kniegelenk zu Schaden kommt, ereignen sich beim Sport.  weiterlesen

VonRedaktion

Brauche ich ein neues Kniegelenk?

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Patientengerechte Behandlung der Kniegelenksarthrose 

Die Abnutzung des Knorpels in den Gelenken ist ein weitverbreitetes Leiden: Bei 33 Prozent der Erwachsenen können Arthrosezeichen nachgewiesen werden. Dabei ist das Knie am häufigsten betroffen. Doch nicht jeder Kniegelenksverschleiß (Gonarthrose) ist gleich. Die Ärzte der Orthopädie Wilhelmstraße in Wiesbaden bieten ihren Patienten eine umfassende und vor allem individuell zugeschnittene Behandlung aus einer Hand.

Typische Ursachen für einen Verschleiß im Knie sind Veranlagung, Überlastung oder Fehlstellung. Aber auch Unfälle und frühere Operationen an Meniskus oder Kreuzband können zu einer Gonarthrose führen. Zum Glück leiden nur etwa 15 Prozent der Betroffenen unter Schmerzen, die – wenn sie auftreten – jedoch mit der Zeit immer stärker die Beweglichkeit einschränken und entsprechend behandelt werden sollten. Hier stellt sich die wichtige Frage, wann und welche Therapie für den Einzelnen die richtige ist. Nicht jedes schmerzhafte Knie muss operiert werden bzw. erfordert einen Kniegelenkersatz (Endoprothese). „Wir machen eine umfassende Diagnostik und entscheiden im persönlichen Gespräch individuell und mit dem Patienten über den richtigen Weg“, erklärt Dr. med. Günter Goll, Kniespezialist in der Praxis.

Zuerst immer konservativ 

„Die konservative Behandlung der Gonarthrose sollte grundsätzlich über drei bis sechs Monate erfolgen“, meint Dr. Goll. „Wir versuchen, zunächst im Rahmen einer Schmerztherapie, u. a. mit Akupunktur und ggf. Injektionen ins Gelenk, die Schmerzen zu lindern. Auch entlastende Bewegung, z. B. auf dem Ergometer, und spezielle Einlagen für die Schuhe können die Gelenke entlasten.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kommen in manchen Fällen auch Knorpeltherapieverfahren wie die Mikrofrakturierung zum Einsatz, bei der die Bildung von Ersatzknorpel angeregt oder aber nachgezüchteter oder körpereigener Knorpel eingesetzt wird. So lassen sich bei umschriebenen Arthrosen größere Operationen verhindern oder zumindest herauszögern und somit wertvolle Zeit gewinnen.

Gelenkersatz zum richtigen Zeitpunkt – eine gemeinsame Entscheidung

Sind alle gelenkerhaltenden Maßnahmen ausgeschöpft, ist es immer der Patient, der das Signal für den nächsten Schritt gibt. In manchen Fällen kann eine Umstellungs-OP helfen, welche aber wegen der guten Ergebnisse der Endoprothetik seltener geworden ist. Eine Altersgrenze nach unten oder oben gibt es zwar nicht, dennoch gilt es abzuwägen: Ein künstliches Kniegelenk hat mittlerweile eine sehr gute Lebensdauer, in 80 Prozent der Fälle hält es 15 Jahre und länger. Im Falle einer Lockerung mit Beschwerden ist aber eine Wechseloperation meist unvermeidlich. Eine frühe Operation ist also mit dem Risiko einer späteren Folgeoperation verbunden.

Andererseits führen schmerzbedingte Limits in Bewegung und Belastbarkeit durch das unversorgte Arthroseknie bei den Betroffenen häufig zu Schonverhalten, Gewichtszunahme, Stimmungseintrübung, Abnahme der allgemeinen Fitness und damit zu sozialem Rückzug, also insgesamt zur Reduzierung der Lebensqualität.

Bei hochbetagten Patienten muss hinterfragt werden, ob sie noch fit genug für OP und Reha sind. Oft birgt das Alter zudem weitere internistische Erkrankungen, die den Verlauf und das Ergebnis einer OP beeinflussen können. Eine Abwägung von Nutzen und Risiko sollte vor der OP erfolgen.“

„Eine (zu) späte Entscheidung ist auch nicht immer die richtige“, erläutert Dr. med. Markus Giesa, Spezialist für Gelenkersatzoperationen der Orthopädie Wilhelmstrasse. „Daher überlegen wir gemeinsam mit dem Patienten, wann der richtige Zeitpunkt für eine sichere und erfolgversprechende OP ist. Dabei sind Lebensqualität, Schmerz, Beweglichkeit, Gehleistung, das Fortschreiten der Arthrose und natürlich die Beschwerden entscheidende Faktoren.“

Zu viele Gelenkersatzoperationen? 

Der Kniegelenkersatz (TEP) ist ein sehr effektives Verfahren zur Behandlung der fortgeschrittenen Gonarthrose und einer der häufigsten Eingriffe in Deutschland (>150.000/J). Seit mehr als 30 Jahren wird der „erfolgreichste“ orthopädische Eingriff neben dem Hüftgelenkersatz routiniert durchgeführt. In den letzten Jahren hört man immer wieder, Deutschland sei „Weltmeister“ in der Endoprothetik. Seit 2007 wurden aber keine Fallzahlsteigerungen in der Knieprothetik verzeichnet. „Der Vorwurf, es werde zu viel operiert, scheint politisch motiviert. Eine Erklärung für die hohe Fallzahl in Deutschland sind neben der guten medizinischen Versorgung die alternde Bevölkerung und die guten Ergebnisse“, so Dr. Giesa.

Welches künstliche Gelenk ist das Beste für mich

Bei der Wahl des Gelenkersatzes berücksichtigen die Ärzte der Orthopädie Wilhelmstraße die individuellen Ansprüche an die spätere Belastbarkeit sowie die anatomische Situation. Umschriebene Schäden am Knorpel können, bei guter Bandsituation, auch mit Knieteilprothesen (Schlitten) oder im Einzelfall mit einem isolierten Ersatz des Kniescheibengelenks gut behandelt werden. Bei einer Totalendoprothese des Knies, bei der die gesamte Gelenkfläche prothetisch versorgt werden muss, wird der defekte Knochen mit einem Oberflächenersatz aus Metall überkappt und als Gleitlager ein abnutzungsarmes Polyethyleninlay eingesetzt. Dr. Giesa erklärt: „Um gute Behandlungsergebnisse mit Standzeiten von 15 und mehr Jahren zu erreichen, arbeiten wir mit seit Jahren bewährten Implantat-Typen. In Abhängigkeit vom präoperativen Befund greifen wir in besonderen Fällen auch auf Individualersatzsysteme oder geführte Implantate zurück. Der Trend zu immer neuen Implantaten ist in der letzten Zeit sogar etwas zurückgegangen. Wir wollen unsere Patienten auch langfristig gut versorgt wissen und setzen deshalb nur gut geprüfte Implantate ein.

Entscheidend ist aber auch die schonende und routinierte OP-Technik, die in unserer Praxis immer durch die „gleiche Hand“ erfolgt. Somit bieten wir unseren Patienten ein hohes Maß an Präzision und Erfahrung.“

Effektive Schmerztherapie – Schnelle Mobilisierung 

Weiterhin wird dafür gesorgt, dass die Patienten nach der Operation möglichst wenig Schmerzen haben. „In vielen wissenschaftlichen ntersuchungen hat sich gezeigt, dass die unmittelbar postoperativen Beschwerden durch den Einsatz von Schmerzblockaden mit Lokalanästhesie deutlich vermindert werden können. Solche Nervenblockaden und eine gute Schmerztherapie gehören bei unseren Patienten zur Standardbehandlung“, so Dr. Humke, Schmerztherapeut und Orthopäde.

Was kann eine Knieprothese leisten?

Das Ziel jeder Arthrose-Behandlung – egal ob konservativ oder operativ – ist es, dass der Patient ohne (oder zumindest mit deutlich weniger) Schmerzen wieder aktiv und mobil am Leben teilnehmen kann. Betroffene sollten sich dabei bewusst sein, dass eine Knieendoprothese kein neues „Bio-Knie“, sondern einen Ersatz darstellt, mit dem die Alltagsbelastungen wie z. B. Gehen, aber auch Wandern, Radfahren, Schwimmen oder Golfspielen meist problemlos möglich sind. Sportarten wie Klettern, Joggen, Tennis und Skifahren sind zwar möglich, jedoch nicht empfehlenswert.

Aktive Mitarbeit des Patienten

Für einen „gelungenen Kniegelenkersatz“ spielen die Motivation und das Engagement des Patienten nach dem Eingriff eine entscheidende Rolle. „Nachdem wir gute operative Voraussetzungen geschaffen haben, ist der Patient anschließend in der Verantwortung, nach unseren Vorgaben intensiv und gewissenhaft seine Nachbehandlung mit Reha bzw. Krankengymnastik durchzuführen. So sollte der Patient auf jeden Fall durch regelmäßiges Training seine Genesung aktiv mitgestalten. In diesem Gleichklang lassen sich die besten Ergebnisse erzielen.“

aus ORTHOpress 1-2017

Dr. med. Thorsten Humke

Dr. med. Günter Goll

Dr. med. Markus Giesa

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Orthopädie Wilhelmstraße

Wilhelmstraße 17

65185 Wiesbaden

Tel.: 0611 / 90 06 80

empfang@orthopaedie-wilhelmstrasse.de

www.orthopaedie-wilhelmstrasse.de

VonRedaktion

Rund ums Knie

Kreuzband- und Meniskusriss, Bakerzyste

Das Knie ist als größtes Gelenk sehr vielen Belastungen ausgesetzt und wegen seiner oberflächlichen Lage verletzungsanfälliger als z.B. die Hüfte. Damit sich aus einer Verletzung nicht weitere Folgeschäden oder-erkrankungen entwickeln, sollte man sie frühzeitig behandeln.

Herbert K., angestellt bei einem Versicherungsunternehmen liebt seinen Job und hat kein Problem damit, eine sitzende Tätigkeit auszuüben. Einen Ausgleich braucht er aber trotzdem und ist seit Jahren begeisterter Tennisspieler. Bis er eines Tages zusätzlich zu dem immer mal wieder schmerzenden rechten Knie eine Verdickung in der Kniekehle entdeckt. Diese stellt sich als Bakerzyste heraus, vermutlich eine Folge eines unentdeckten Meniskus- oder Kreuzbandanrisses durch die „Stop-and-go“-Sportart Tennis.

Der Kreuzbandriss

Namensgebend für das Ligamentum cruciatum anterius (vorderes Kreuzband) und das Ligamentum cruciatum posterius (hinteres Kreuzband) ist ihre übereinanderliegende Position, die sie im Kniegelenk haben. Dort sind die normalerweise robusten Kreuzbänder straff gespannt und halten die Elemente des Knies stabil zusammen. Zu den häufigsten Knieverletzungen gehört der Riss des Kreuzbandes oder auch beider Kreuzbänder. So ein Teilriss oder vollständiger Durchriss geht dabei häufig mit Verletzungen weiterer Strukturen im Knie einher. Das vordere Kreuzband reißt oft bei plötzlich starkem Richtungswechsel bzw. Drehbewegungen, wie bei Sportunfällen. Die Ruptur des hinteren Kreuzbandes ist seltener und erfolgt oft durch starke Überdehnung, wie bei Verkehrsunfällen. Der Kreuzbandriss ist schmerzhaft und führt zu Schwellungen sowie Gelenkergüssen und bewirkt eine Instabilität, welche die verbleibenden Bänder und Gelenkelemente zukünftig stärker fordert. Fällt die Stabilisierung durch die Kreuzbänder weg, so ist die gesamte Funktion des Kniegelenks beeinträchtigt: Das Schienbein lässt sich bei einem Riss des vorderen Kreuzbandes weiter nach vorne bewegen, als es natürlicherweise sollte und bei Schäden des hinteren Kreuzbandes weiter nach hinten. Man spricht dabei von einem vorderen oder hinteren Schubladenphänomen. Diagnostisch wird das beim sogenannten Lachman-Test, einer passiven Funktionsprüfung, die der Arzt bei Verdacht auf Kreuzbandriss durchführt, genutzt. Außerdem können zur Diagnosesicherung ein MRT-Bild angefertigt oder eine Kniearthroskopie durchgeführt werden. Leider können die gerissenen Teile eines Kreuzbandes nicht wie bei einem Knochenbruch wieder zusammenwachsen. Bei einer rein konservativen Behandlung versucht man durch Muskelkräftigung das Gelenk zu stabilisieren. Operativ stehen die sogenannte Healing-Response-Methode oder der Ersatz des Kreuzbandes therapeutisch zur Verfügung. Die Healing-Response-Technik ist von der möglichen Indikation etwas eingeschränkt: Sie kann nur bei frischen Rupturen des vorderen Kreuzbandes am Oberschenkelknochen oder am Synovialüberzug angewendet werden. Das Band wird dafür wieder befestigt und dann der Knochen dort bis aufs Mark an mehreren Stellen angebohrt. Stammzellen treten aus und aktivieren Heilungsmechanismen. Bei der Kreuzbandplastik ersetzt man das Band entweder durch synthetisches oder körpereigenes Material.

Meniskusriss

In jedem Knie gibt es zwei Menisken, den Innen- und Außenmeniskus. Die mondförmigen Knorpelscheiben vergrößern die Gelenkfläche und sind beweglich. Der robuste Faserknorpel, aus dem sie bestehen, ist außer an den Rändern nicht gut durchblutet, was bei Verletzungen eine Heilung erschwert. Solche treten am häufigsten als Folge von Sportunfällen mit größerer Krafteinwirkung auf. In der Regel sind Personen mit Meniskusriss nicht mehr in der Lage, das Knie voll durchzustrecken, außerdem leiden sie an zum Teil starken Schmerzen und Schwellungen sowie Gelenkergüssen. Ein Riss bei einem gesunden Meniskus ist eher selten, meist ist er durch Verschleiß bereits vorgeschädigt. Häufiger als am Außenmeniskus, sind die Meniskusrisse innen. Wie genau der Meniskus gerissen ist – punktförmig, tief oder quer – kann mit diagnostischen Mitteln der Magnetresonanztomografie oder Arthroskopie ermittelt werden. Damit sieht man außerdem, ob Teile abgespalten sind und sich störend im Gelenk befinden. Während man früher die Wichtigkeit der Menisken unterschätzt und sie meist (ersatzlos) entfernt hat, wenn sie beschädigt waren, versucht man dies heute nach Möglichkeit zu verhindern. Angewendet werden heute primär zwei Methoden: Meniskusnaht oder Teilresektion mit Meniskusersatz. Den Meniskus mit resorbierbarem Nahtmaterial zu nähen, ist bei Randrissen möglich. In den anderen Fällen kann es notwendig werden, den verletzten Teil der Knorpelscheibe zu entfernen, um ihn dann zu ersetzen. Dazu werden entweder künstliche Implantate aus Polyurethan, biologische aus Kollagen oder Spendermenisken verwendet, damit einer vorzeitigen Schädigung der anderen Gelenkteile durch den Meniskusschaden vorgebeugt wird.

Die Bakerzyste

Als Folge von Knieerkrankungen kann es zu der Ausbildung einer mit Flüssigkeit gefüllten Ausstülpung in der Kniekehle kommen. Die nach ihrem Erstbeschreiber benannte Bakerzyste entsteht, wenn die Gelenkinnenhaut des Knies zu viel Gelenkflüssigkeit bildet. Denn übersteigt die Menge der für das Gelenk zur Schmierung gedachten Flüssigkeit die Kapazitäten des Gelenks, so stülpt sich von der Gelenkkapsel abgehend sackartig der dafür benötigte Raum ab. In der Kniekehle ist die Gelenkkapsel am schwächsten, weshalb dort das Gewebe durch eine Muskelloge nachgibt. Wenn die Zyste bemerkt wird und so- gar tastbar ist, besteht sie in der Regel schon eine Weile. Anfangs ist sie nämlich noch recht klein und kann sich auch bei Unterbrechung der Flüssigkeitszufuhr wieder zurückbilden. Das Ausmaß der Flüssigkeitsproduktion ist bei der Bakerzyste ein wichtiger Punkt, da ihre Entwicklung abhängig von der Reizung ist, durch die die Flüssigkeitsproduktion angeregt wird. Egal, ob die Zyste durch erhöhten Druck aufplatzt – was eine schmerzhafte Verteilung der Flüssigkeit im umliegenden Gewebe zur Folge hat –, ob sie mittels Punktion entleert oder operativ sogar ganz entfernt wird, sie kann sich immer wieder auffüllen oder neu bilden, solange die Grunderkrankung weiterbesteht. Eine Bakerzyste kann, besonders bei geringem Volumen, auch ohne Beschwerden verlaufen. Ansonsten sind neben Schmerzen in der Knieregion und unter Umständen deren Ausstrahlung auch Empfindungsstörungen und Beeinträchtigungen der umliegenden Muskulatur möglich. Die (Erst-)Diagnose der Bakerzyste ist meist durch Symptombeschreibung und Palpation (Tastuntersuchung) vom Arzt schon mit großer Sicherheit zu stellen. Um das genauere Ausmaß festzustellen, führt er dann in der Regel eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Kniekehle durch. Die Bakerzyste selbst kann konservativ mit entzündungshemmenden Medikamenten wie nichtsteroidalen Antirheumatika oder aber auch mit Kortison mittels Injektion in die Zyste behandelt werden. Auch in Form einer Injektion, jedoch nicht direkt in die Zyste, sondern in das Kniegelenk, kann auch Hyaluronsäure eingebracht werden. Diese soll die Ernährungssituation des Knorpels verbessern und damit die krankhafte Flüssigkeitsbildung reduzieren. Bei einer Punktion wird der Inhalt des Beutels mit einer Spritze herausgezogen, danach der Hohlraum ggf. noch mit Kortison gespült. Der Flüssigkeitsbeutel an sich verschwindet mit all diesen Maßnahmen aber nicht. Einzig mittels eines operativen Eingriffs kann die Bakerzyste entfernt werden. Diesen Schritt geht man in der Regel, wenn der Leidensdruck des Patienten groß ist und konservative Behandlungen keine Linderung bringen. Oder aber wenn eine rheumatische Erkrankung, wie rheumatoide Arthritis zugrunde liegt. Wichtig bei der Operation ist es, das stielartige Verbindungsstück zwischen Gelenkkapsel und Zystenbeutel mit zu entfernen und die Öffnung zu verschließen. Anderenfalls ist das Risiko einer baldigen Neubildung sehr groß. Völlig ausschließen lässt sich das aber nicht.

von Stefanie Zerres