Knie

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Kreuzband - Heilung auch ohne OP

Normalerweise wird ein gerissenes vorderes Kreuzband operativ ersetzt, was für den Patienten eine langwierige Auszeit bedeutet. Dem Bonner Orthopäden Dr. Thomas Lagodka ist es jetzt gelungen, bei einer 44-jährigen Patientin auf natürliche Weise eine Heilung des Kreuzbands zu erreichen – ganz ohne Operation. Wie das Kernspinbild zeigt, verfügt die Patientin gut acht Monate nach der Behandlung wieder über ein straffes, stabiles Kreuzband normaler Dicke.

„Reißt das Kreuzband, so führt dies zu Schmerzen, einer latenten Gangunsicherheit und auf Dauer zur Kniearthrose“, erläutert Dr. Lagodka. Üblicherweise wird ein gerissenes vorderes Kreuzband daher durch eine körpereigene Sehnenplastik ersetzt. Dr. Lagodka ging jedoch einen anderen Weg – mit Erfolg. Der Orthopäde konnte jetzt im Kernspinbild nachweisen, dass bei seiner Patientin das Kreuzband völlig ohne OP wieder normal zusammengewachsen ist. Möglich machte dies die Injektion von Wachstumsfaktoren, die aus ihrem eigenen Blut gewonnen wurden (Autologes Conditioniertes Plasma – ACP).

Skiunfall mit Folgen

Im Osterurlaub hatte Barbara R., eine 44-jährige sportliche Patientin, beim Skifahren einen Unfall erlitten. Das linke Knie war ihr „weggerutscht“. Bei der Untersuchung vier Tage später beklagte sie Schmerzen in der Kniekehle und bei Überstreckung des Gelenks, außerdem gab sie eine leichte Unsicherheit an. Am linken Knie fand sich eine Kapselschwellung ohne Gelenkerguss, die Streckfähigkeit des Gelenks war eingeschränkt. Ein fester vorderer Anschlag als Beweis für ein intaktes vorderes Kreuzband ließ sich nicht nachweisen, sodass der Verdacht auf eine Schädigung bestand. Die Röntgenaufnahmen waren unauffällig.

Bild 1

Restbeschwerden nach Injektionstherapie

Dr. Lagodka: „Wir entschieden uns zunächst für Chiropraktik und entzündungshemmende Gelenkspritzen, wodurch es zu einer Besserung sowohl der Schmerzen als auch des Bewegungsumfangs und der Unsicherheit kam. Da jedoch Restbeschwerden bestanden, veranlassten wir einen Monat nach dem Unfall eine MRT-Untersuchung des linken Kniegelenks (Bild 1): Lediglich einzelne, nicht straffe und instabile Fasern waren noch erkennbar, sodass eine hochgradige Schädigung des vorderen Kreuzbandes angenommen werden musste.“

Injektion mit Wachstumsfaktoren führte zum Erfolg

„Im Anschluss führten wir dann in wöchentlichen Abständen dreimalig Gelenk-injektionen mit körpereigenen Wachstumsfaktoren (Autologes Conditioniertes Plasma – ACP) durch, die wir unmittelbar zuvor aus dem Blut der Patientin durch Zentrifugieren gewinnen konnten“, erklärt der Orthopäde.

Bild 2

Bereits bei der ersten MRT-Kontrolluntersuchung vier Monate später (Bild 2) konnten die Fasern des vorderen Kreuzbandes als durchgängig, straff und stabil zur Darstellung gebracht werden, wobei laut Dr. Lagodka das Band noch wesentlich dünner als im normalen gesunden Zustand war.

Bild 3

Völlig beschwerdefrei und belastbar

Bei der letzten MRT-Untersuchung zehn Monate nach dem Skiunfall (Bild 3) dann schließlich die Überraschung: Es ist eine vollständige Wiederherstellung des vorderen Kreuzbandes mit straffen, starken und stabilen Fasern zu sehen, das Band ist kräftig und hat seine normale Dicke wieder erreicht.

„Die Patientin ist beschwerdefrei, das behandelte linke Knie völlig reizlos, stabil und auf Befragen auch belastbar bei Alltags- und sportlichen Belastungen“, freut sich Dr. Lagodka über das Ergebnis.

Resümee

Durch Gabe körpereigener Wachstumsfaktoren in das Kniegelenk ist es möglich, selbst ältere Bandverletzungen zur vollständigen Ausheilung zu bringen. Möglicherweise dienen hierbei instabile, gerissene Restfasern und Anteile des ehemaligen Schleimhautschlauchs des Kreuzbandes als Leitschiene für die Regeneration. Bei der beschriebenen natürlichen Ausheilung des Schadens kann auch die Propriozeption, d. h. die Eigenwahrnehmung des Gelenkes im Bewegungsablauf wiederhergestellt werden, da entsprechende Sinneszellen im ausgeheilten Schleimhautschlauch des Kreuzbandes wieder funktionieren. Eine operative Bandplastik vermag dies häufig nicht zu leisten.

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aus ORTHOpress 2-2017

Weitere Informationen:

Orthopädie Bonn

Dr. med. Lagodka

Münsterplatz 22

53111 Bonn

Tel.: 0228 / 60 42 90

www.orthopaediebonn.de

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