Beitragsbild

Hallux valgus

VonRedaktion

– Anzeige –

Mesotherapie beseitigt Schmerz und Entzündung

Im Winter wird er meist mühsam von geschlossenen Schuhen verdeckt – mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen tritt er jedoch oft wieder hervor: Die Rede ist vom Hallux valgus, der jeden noch so schönen Schuh so hässlich ausbeult und so Manchem die Freude am Barfußgehen gleich ganz verleidet. Noch schlimmer als die kosmetische Beeinträchtigung sind aber für die meisten Betroffenen die quälenden Druckstellen und damit Schmerzen. Der auf Naturheilkunde spezialisierte Orthopäde Dr. Friedhelm Kuhlmann aus Köln-Mülheim kennt jedoch eine sanfte Methode, mit der man den Beschwerden wirkungsvoll begegnen kann: die Mesotherapie.

Herr Dr. Kuhlmann, wie kommt es eigentlich zu einem Hallux valgus?

Dr. Kuhlmann: Der Hallux valgus, im Volksmund auch „Frostballen“ genannt, ist in meiner orthopädischen Praxis eine sehr häufige, teilweise stark beeinträchtigende Erkrankung und durch eine Abweichung der großen Zehe nach außen gekennzeichnet. Leider sind davon besonders Frauen aufgrund des generell weicheren Bindegewebes betroffen. Die Ursache ist einerseits in einer schlechten Fußstatik mit Erschlaffung der Fußmuskulatur zu sehen, andererseits spielt aber auch unzweckmäßiges und zu enges Schuhwerk eine wesentliche Rolle.

Oft hört man, dass sich letztlich nur mit einer Operation eine wesentliche Besserung herbeiführen lässt – dabei bietet Ihrer Ansicht nach auch das konservative Behandlungsspektrum viele Möglichkeiten.

Dr. Kuhlmann: Richtig! Die operative Korrektur des Fußes sehe ich nicht als erste Wahl, sondern als letzte Möglichkeit. Tatsächlich müssen nur etwa 10 Prozent der Patienten wirklich operiert werden, um die anatomischen Verhältnisse und so die Fehlbelastung und die daraus resultierende Verformung des Fußes zu verändern.

Aber wie stellen Sie fest, welche Behandlung am erfolgversprechendsten ist?

Dr. Kuhlmann: Wir gehen immer vom klinischen Erscheinungsbild aus, d. h., wir fragen uns, welche Beschwerden der Patient hat. Wie präsentiert sich der Fuß? Gibt es Druckstellen oder Schwielen, ist der Ballen gerötet oder liegt vielleicht schon eine eingeschränkte Beweglichkeit vor? Obwohl oft noch ein normales Gangbild aufrechterhalten werden kann, kommt es bei stärkeren Fehlstellungen schnell zu einer Überlastung der Vorfußstrukturen. Durch ständigen mechanischen Reiz entstehen eine chronische Entzündung des über dem Mittelfußköpfchen liegenden Schleimbeutels und damit starke Schmerzen. Diese werden meist als besonders unangenehm empfunden. Wenn es gelingt, die Entzündung und den Schmerz wirksam zu bekämpfen, ist das ein großer Erfolg. Genau darauf zielt die Naturheilkundliche Therapie ab.

Wie erreichen Sie dies?

Dr. Kuhlmann: Die Basistherapie muss immer eine Verbesserung der Fußstatik durch orthopädische Einlagen, Korrekturschienen und ein tägliches Fußmuskeltraining sein. Sehr gute Erfahrungen haben wir darüber hinaus mit der aus Frankreich stammenden Mesotherapie gemacht. Diese vereint die positive Wirkung von Akupunktur und Homöopathie. Mit einer speziellen Injektionspistole wird weitgehend schmerzfrei ein Gemisch aus stark verdünnten Substanzen sehr oberflächlich in die Haut der großen Zehe und des Fußes eingebracht. Die verwendeten Präparate enthalten homöopathische Stoffe wie Arnica, Beinwell oder Giftsumach in Kombination mit einer leicht betäubenden Komponente und wirken schon nach wenigen Behandlungen sehr effektiv und schonend. Zusätzlich können unterstützend Quarkwickel, Softlaserbestrahlungen, Kinesio-Taping und auch Weihrauch-Kapseln helfen. Ähnlich wie am Fuß kann die Mesotherapie auch bei geschwollenen und schmerzenden Fingergelenken (Polyarthrose, Gichtfinger) sehr hilfreich sein.

aus ORTHOpress 2/2015

Weitere Informationen:
Dr. med. Friedhelm Kuhlmann M.A.
Facharzt für Orthopädie
Naturheilverfahren – Akupunktur
Master of Arts
Komplementäre Medizin
Wallstraße 81 / Ecke Buchheimer Str.
51063 Köln-Mülheim
Tel.: 0221 / 61 90 90 oder 92 23 09 85
www.dr-kuhlmann-koeln.de

 

Über den Autor

Liebe Leserinnen und Leser,

die gedruckte Ausgabe der neuen ORTHOpress erhalten Sie momentan wie gewohnt bei den meisten Auslagestellen. Zusätzlich haben Sie jedoch die Möglichkeit, die neue Ausgabe ab sofort auch kostenlos online zu lesen. Wählen Sie hier ganz einfach Ihre Regionalausgabe, um ORTHOpress im Drucklayout zu lesen!

Ihr ORTHOpress-Team