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Kinder kommen in der Regel mit gesunden Füßen zur Welt. Doch schon im Vorschul- und Grundschulalter entwickeln viele Probleme wie Knick-, Senk- und Spreizfüße, die oft eine gezielte Behandlung erfordern.
Marla, acht Jahre alt und in der zweiten Klasse, hat viel Freude an der Schule, aber Probleme im Sportunterricht. Ihre Lehrerin bemerkte, dass sie ungewöhnlich läuft, und sprach die Mutter darauf an. Zudem klagte Marla über Knieschmerzen. Die Mutter entschloss sich, einen Orthopäden aufzusuchen. Die Diagnose: schwache Fußmuskulatur, die zu Senk- und Spreizfüßen führte. Tatsächlich ist Marla nur eines von vielen Schulkindern, die mit diesem Problem kämpfen.
Die Bedeutung der sensomotorischen Wahrnehmung
Die Ursachen dieser Fehlentwicklungen sehen Orthopäden und Haltungsexperten vor allem in unserer modernen Lebensweise. Wir nehmen viel zu wenig mit unseren Füßen wahr; in den Städten ist alles zubetoniert. Kinderfüße kennen kaum noch unebene Böden, Sand oder Gras, wo sich der Fuß dem Untergrund anpassen muss. Dies führt dazu, dass die Fußmuskulatur nicht richtig entwickelt wird.
Barfußlaufen und Bewegung fördern
Eltern sollten besonders auf die Füße ihrer Kinder achten. Schon bei Säuglingen ist es sinnvoll, die Fußsohlen sanft zu massieren, damit das Kind ein besseres Gefühl für seine Füße entwickelt. Sobald Kinder selbstständig stehen und laufen, sollten sie das so oft wie möglich barfuß tun: zu Hause, im Garten oder im Sandkasten. Besonders gut für die Fußmuskulatur sind Hüpfen und Springen auf weichem Boden oder auf einem Trampolin.
Worauf bei Schuhen zu achten ist
Die Wahl der richtigen Schuhe ist für die Fußgesundheit entscheidend. Gute Kinderschuhe sollten eine dünne, flexible Sohle haben, die den natürlichen Abrollvorgang des Fußes unterstützt, und ausreichend Platz für den Fuß bieten. Bei Kindergarten- und Schulkindern sollte regelmäßig überprüft werden, ob die Schuhe noch passen: beim Kauf neuer Schuhe sollte etwa 12 mm Platz an den Zehen bleiben.
Wie sensomotorische orthopädische Einlagen helfen können
Was, wenn sich trotz aller Bemühungen keine Besserung einstellt? Auf keinen Fall zu lange warten. Ein Orthopäde kann durch gezielte Messungen der Statik feststellen, wie sich das Problem behandeln lässt. In vielen Fällen können sensomotorische Einlagen helfen, etwa von MedReflexx. Diese bestehen aus prall-elastischen Arealen, die mit Kautschukgranulat gefüllt sind und individuell dem Fuß des Kindes angepasst werden. Über die Therapieareale der Einlagen erhalten die Fußsohlen eine Stimulation, die Muskelaktivität wird dadurch gefördert.
Marla trägt nun ebenfalls solche sensomotorischen Einlagen, die ihr der Orthopäde verordnet hat. Sie sind bequem und haben ihren Gang bereits sichtbar verbessert. Heute macht ihr der Sportunterricht wieder richtig Spaß und das Mädchen hat sich sogar einem Leichtathletikverein angeschlossen.
Fußübungen für Kinder
Gleichgewichtsübungen wie Einbeinstand, Fußgymnastikübungen wie mit beiden Füßen einen Ball greifen und hochheben, im Stehen mit den Zehen nach einem Stift oder Tuch greifen, sowie Zehen- und Fersengang üben: auf den Fußspitzen durch das Wohnzimmer trippeln, danach auf den Fersen watscheln wie eine Ente.