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Absolute Kompetenz in Sachen Schulter

In der Klinik für Schulterchirurgie in Frankfurt

„Von der Kalkschulter bis zur inversen Prothese, von einfacher Arthroskopie bis hin zum komplexen Sehnentransfer – in der Klinik für Schulterchirurgie an der Klinik Maingau vom Roten Kreuz sind Patienten mit sämtlichen Problemen und Verletzungen der Schulter in den allerbesten Händen erfahrener Spezialisten“, erklärt Chefarzt Dr. med. Aristotelis Kaisidis. 

Herr Dr. Kaisidis, was zeichnet Ihre Klinik für Schulterchirurgie aus?

Dr. Kaisidis: Reine Schulterkliniken gibt es in Deutschland nur sehr wenige. Und es gibt, wenn überhaupt, nur eine Handvoll Schulterspezialisten, die komplizierte Eingriffe wie etwa einen Sehnen­transfer an der Rotatorenmanschette vornehmen können. Mein Team und ich führen pro Jahr etwa 700 bis 800 Schulteroperationen durch, die von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlt werden. Dabei versorgen wir zum Beispiel auch Patienten mit bestimmten Oberarmbrüchen. Bei ihnen kommt ein eigens von mir entwickeltes Implantat, die Kaisidis-Platte, zum Einsatz. 

Worum handelt es sich bei der Kaisidis-Platte genau?

Dr. Kaisidis: Es handelt sich um eine Art Mini-Platte, mit der wir bestimmte traumatische Oberarmfrakturen versorgen, die bisher nur wenig zufriedenstellend operiert werden konnten. Der Vorteil dieser Titan-Platte besteht darin, dass sie relativ klein ist und wir sie über einen nur etwa 3,5 Zentimeter großen Schnitt minimalinvasiv einbringen und mit Mini-Schräubchen stabilisieren können. Es wird so gut wie kein Weich­teilgewebe verletzt, was zu weniger Schmerzen und einer kürzeren Heilungsdauer führt. Die Rehabilitation geht einfach rascher voran und die Patienten können schneller wieder zurück an ihren Arbeitsplatz und Sport treiben als bei herkömmlichen Verfahren. 

Die Kaisidis-Platte ist eine innovative, moderne Titanplatte, die bei ganz speziellen Bruch-Typen des Oberarmkopfes minimal-invasiv eingesetzt wird. Die Platte wurde von Chefarzt Dr. Kaisidis entworfen und entwickelt. Die biomechanischen Merkmale, das Design und alle computergestützten Details wurden in der US-Fachzeitschrift „The Open Orthopaedics Journal“ 2018 publiziert. Obwohl es zu Lebzeiten eines Entwicklers äußerst unüblich ist, trägt diese Platte den Namen des Chefarztes (Kaisidis-Platte).

Welche weiteren Behandlungsmethoden bieten Sie in Ihrer Praxis an?

Dr. Kaisidis: Etwa 5.000 Patienten besuchen jedes Jahr unsere Schulterambulanz. Dabei muss natürlich nicht bei allen Patienten eine Operation durchgeführt werden. Wir arbeiten auch mit sämtlichen modernen konservativen Therapien. So zum Beispiel mit der Stoßwellen- und Lasertherapie sowie mit Ultraschall. Auch verfügt die Klinik über ein Gerät, welches das individuelle Muskelprofil eines Patienten abbilden kann. Dieses ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Daran können wir erkennen, wo die Muskulatur des Patienten zum Beispiel Dysbalancen oder andere Schwachstellen aufweist. Gemäß diesem Profil wird dann vom Computer ein individuelles Therapiekonzept erstellt.

Können die Patienten auch präventiv etwas für ihre Schultergesundheit tun?

Dr. Kaisidis: Auf jeden Fall. Dank weiterer komplexer Hightech-Geräte soll ein Ausbalancieren der Schulter, also praktisch das Gleichgewicht der Schulter beziehungsweise der Schultermuskulatur, erreicht werden. Diese Geräte setzen wir im Rahmen der konservativen Therapie ein, aber auch zur Prophylaxe. So können Patienten jeden Alters, die beispielsweise mal hier und mal dort ein Ziepen in der Schulter spüren – vielleicht nach bestimmten Bewegungsabläufen wie beim Sport – prüfen lassen, ob alles in Ordnung ist oder ob sie vielleicht etwas an ihren Bewegungsabläufen ändern müssen. Die Analyseverfahren zeigen an, ob beispielsweise bestimmte Sehnen der Schulter bereits sehr strapaziert sind oder ein Ungleichgewicht in der Muskulatur besteht. Dank unserer Analyse können diese Patienten rechtzeitig gegensteuern. Wir können ihnen einen entsprechenden Übungsplan erstellen oder falls notwendig Physiotherapie und andere konservative Maßnahmen verschreiben. So kann im besten Fall ein Sehnenriss verhindert werden.

Herr Dr. Kaisidis, haben Sie vielen Dank für das informative Gespräch!

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Aristotelis Kaisidis
Chefarzt der Klinik für Schulter­chirurgie (KSC) an der Klinik
Maingau vom Roten Kreuz
Scheffelstraße 2 – 14
60318 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 4033 890

www.rotkreuzkliniken.de