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Modernste Endoprothetik

VonMalte van den Berg

Modernste Endoprothetik

Gelenkspezialisten in der ATOS Orthoparc Klinik 

Der Ersatz von Hüft- oder Kniegelenk gilt heute als Standardoperation. Die Zufriedenheit der Patienten nach dem Eingriff hängt dabei wesentlich von der wiedererlangten Funktionalität des Gelenks bei gleichzeitiger Schmerzfreiheit ab. In der ATOS Orthoparc Klinik in Köln-Junkersdorf kümmern sich die Chefärzte Prof. Dr. Joachim Schmidt und Dr. Ahmet Ercan um den bestmöglichen Operationserfolg. Dieser wird dabei nicht selten in Rekordzeit erreicht. Möglich machen dies neben modernsten Operationsmethoden ein ausgeklügeltes Vor- und Nachsorgekonzept und eine auf jeden Patienten individuell abgestimmte Schmerztherapie.

Herr Prof. Schmidt, Herr Dr. Ercan, je besser es den Patienten vor der Operation geht, desto besser geht es ihnen auch danach. Was nach Binsenweisheit klingt, bekommt in der ATOS Orthoparc Klinik eine ganz neue Bedeutung, denn Sie trainieren Ihre Patienten auf die OP hin. Wie funktioniert das?

Muskelmasse, die bereits vor der OP antrainiert wurde, muss nicht mühsam hinterher wieder aufgebaut werden. „Better in – better out“ ist nicht nur ein Schlagwort. Wir bauen mit der „blood flow restriction“ bereits bei leichter Beanspruchung effektiv Muskeln auf. Dies wird bewirkt durch eine leichte Drosselung des Blutflusses, welche beim Training schneller als sonst eine muskuläre Erschöpfung signalisiert. Unsere Hüft- oder Kniepatienten können so schon mit einem leichten Fahrradtraining sehr viel für den bestmöglichen OP-Erfolg tun. Natürlich umfasst das Konzept aber noch sehr viel mehr – etwa eine ideale Einstellung von Medikamenten bei bestehendem Diabetes oder Bluthochdruck.

Rapid Recovery – also das Konzept der hnellen enesung – umfasst neben der umfassenden Schulung des Patienten und eventuell einer Begleitperson auch ein spezielles Schmerzmanagement. Wie schnell nach dem Eingriff sind Ihre Patienten wieder auf den Beinen?

Unsere Patienten werden direkt nach der Operation mobilisiert; bereits vier Stunden nach dem Eingriff können und sollen sie das operierte Bein voll belasten. Die typische Hauptschmerzphase vermeiden wir dabei durch eine abgestimmte Anästhesie, die bei der Einleitung der Betäubung, während und nach der Operation die Schmerzleitung kontrolliert, ohne dabei die Motorik zu beeinflussen. Um dies sicherzustellen, verfügen wir über eine anästhesiologische Hauptabteilung mit Chefarzt und Oberärzten, welche durch unsere TÜV-zertifizierte Schmerztherapie den Patienten bereits unmittelbar nach dem Aufstehen ein sicheres Gefühl vermittelt. Das Gehen „wie auf Eiern“ gehört damit der Vergangenheit an. Mit unserer Physiotherapie folgt dann sofort die Umsetzung des bereits vorher erlernten Umgangs mit dem Kunstgelenk. Auch die Nachkontrolle erfolgt bei uns aus einer Hand, was für eine Klinik noch lange nicht selbstverständlich ist: Der Operateur kümmert sich persönlich in den vorgesehenen Intervallen nach sechs Wochen, drei Monaten und nach einem Jahr um seine Patienten und bespricht mit ihnen das Operationsergebnis und gegebenenfalls das weitere Vorgehen.

Neben minimalinvasiven Operationstechniken wie der muskel- und nervenschonenden ASI-Technik bei Hüft-operationen ehmen ielseitig konfigurierbare Endoprothesen einen immer größeren Stellenwert ein. Warum sind sie so wichtig?

Mit einer Endoprothese soll ja im Rahmen der Möglichkeiten die natürliche Funktion und Anatomie des ursprünglichen Gelenks wiederhergestellt werden. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Anpassungsmöglichkeit während der Operation dabei den größten Stellenwert einnimmt, denn die Gewebsqualität der Bänder sowie das Ausmaß der Begleitschäden lassen sich auch bei bester Bildgebung nicht immer genau ermitteln. Beim Kniegelenk sind daher Größe und Geometrie der Komponenten besonders wichtig, weil zum einen die Einstellung der Bandspannung und damit der Bewegungsumfang davon abhängen, zum anderen ein möglichst geringes Fremdkörpergefühl erreicht werden soll. Es sind heute eine Vielzahl unterschiedlich großer und auch unterschiedlich geformter Komponenten erhältlich, die sich in der Summe beinahe unendlich kombinieren lassen, sodass sich eine hochgradige Individualisierung erreichen lässt. So kann praktisch jeder möglichen Situation Rechnung getragen werden. Bei den von uns verwendeten Prothesensystemen ergeben sich unter der OP rechnerisch über 4.000 Kombinationsmöglichkeiten. Moderne Keramik-Keramik-Gleitpaarungen tun ein Übriges, um eine optimale Haltbarkeit der Endoprothese zu erreichen.

Professor Schmidt und Doktor Ercan

Prof. Dr. med. Joachim Schmidt gehört mit über 30 Jahren Berufserfahrung und rund 10.000 durchgeführten Operationen zu den international anerkannten Spezialisten auf dem Gebiet der Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes. Die von ihm eingesetzten Therapie- und Operationsverfahren basieren ausschließlich auf höchsten internationalen Standards. Der Gründer und Ärztliche Direktor der ATOS Orthoparc Klinik steht mit seiner Arbeit für medizinische Spitzenversorgung und die Konzeption und Implementierung standardisierter Behandlungspfade wie auch die Einführung und konsequente Umsetzung des Rapid-Recovery-Programms. Prof. Schmidt ist ASG-Fellow und damit Träger der höchsten Auszeichnung der deutschsprachigen orthopädischen Fachgesellschaften für herausragende wissenschaftliche und klinische Tätigkeit. 

Seit Mai 2021 ist Dr. med. Ahmet Ercan neben Prof. Dr. Joachim Schmidt gleichberechtigter Chefarzt Endoprothetik Hüfte und Knie der ATOS Orthoparc Klinik. Dr. Ercan verfügt über breite und vielfältige Erfahrungen im Bereich der Primär- und Revisionsendoprothetik, auch bei erheblichen Knochendefekten mit umfangreichem Rekonstruktionsbedarf. Neben dem Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie besitzt er die Zusatzbezeichnungen „Spezielle Orthopädische Chirurgie und Spezielle Unfallchirurgie“. Vor seiner Tätigkeit an der ATOS Orthoparc Klinik war Dr. Ercan als Koordinator und Hauptoperateur an mehreren Kliniken im Rheinland tätig, zuletzt als Sektionsleiter für Endoprothetik und Gelenkchirurgie am Europäischen Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZMax) Uniklinik RWTH Aachen.

 

 

ATOS Orthoparc Klinik GmbH
Aachener Straße 1021B
50858 Köln
Tel.: 0221 / 48 49 05 - 0
service-opk@atos.de
www.atos-kliniken.com

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