Fuss 2

Sofortige volle Belastung nach beidseitiger Hallux-OP

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OP nach M. Rahmanzadeh

Der unschön vergrößerte Großzehenballen macht in keinem Schuh eine gute Figur. Dabei ist das kosmetische Problem oft eher zweitrangig. Kann nämlich nicht mehr korrekt über den großen Zeh abgerollt werden, kommt es zur schmerzhaften Überlastung der übrigen Vorfußstrukturen. Abhilfe schafft dann nur noch eine Operation. Eine weltweit einzigartige OP-Methode erlaubt die sofortige Belastung nach dem Eingriff, auch bei beidseitigen Operationen. Entwickelt wurde sie vor 15 Jahren von Dr. med. Masyar Rahmanzadeh,  Ärztlicher Leiter Gelenkzentrum Berlin.

Herr Dr. Rahmanzadeh, warum haben viele Betroffene richtiggehend Angst vor einer Hallux-OP?

Dr. Rahmanzadeh: Das hat mehrere Gründe. Zum einen waren früher die Ergebnisse oft unbefriedigend und der Heilverlauf nicht selten schmerzhaft. Zum anderen fürchten sich Betroffene vor der langen „Auszeit“ an Krücken oder mit Entlastungsschuh, die ihnen bei einer herkömmlichen OP bevorsteht. Besonders störend empfinden Betroffene die Verdopplung der Heilungszeit, wenn beide Füße betroffen sind, was häufig der Fall ist, da selten beide Füße auf einmal operiert werden.  So warten sie oft ab, bis die Schmerzen unerträglich geworden sind. Das ist natürlich fatal, denn die Ergebnisse sind in aller Regel besser, je früher operiert wird.

Mit der von Ihnen entwickelten OP-Methode gehört eine lange Rekonvaleszenz jedoch der Vergangenheit an. Was ist das Revolutionäre daran?

Dr. Rahmanzadeh: Wir setzen im Rahmen einer speziellen OP-Technik ein Titanplättchen ein, welches unmittelbar nach der OP die sofortige Vollbelastung ermöglicht, und zwar völlig ohne den Einsatz eines unbequemen Vorfußentlastungsschuhs oder von Gehstützen. Unsere Patienten können in der Regel nach nur drei Tagen die Klinik verlassen und sind die quälenden Schmerzen am Ballen los. Durch unsere Technik werden darüber hinaus postoperative Belastungen wie Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse verringert und der Heilungsprozess beschleunigt. Des Weiteren können wir auch beim fortgeschrittenen Hallux rigidus, der in der Regel stets versteift wird, das Großzehengelenk immer erhalten und eine schmerzfreie Verbesserung der Beweglichkeit ermöglichen. Eine Versteifung ist hierdurch in jedem Fall vermeidbar!

Gilt das auch für die Fälle, in denen beide Füße gleichzeitig operiert werden?

Dr. Rahmanzadeh: Natürlich! Beidseitige Operationen machen bei uns inzwischen über 60 Prozent aller Eingriffe aus. Beide Füße sind dabei nach der OP sofort belastbar. Der Vorteil des beidseitigen Eingriffs ist ja, dass man nur einen Eingriff und eine Heilungsphase hat – das Verfahren kann hier seine Vorteile voll ausspielen.


Dr. Rahmanzadeh ist Spezialist für die Behandlung von Gelenkerkrankungen besonders der unteren Extremität; dies umfasst die Endoprothetik an Knie und Hüfte sowie anspruchsvolle Vorfußoperationen. Dr. Rahmanzadeh arbeitete bereits an den bedeutendsten nationalen und internationalen orthopädisch-chirurgischen Kliniken, so z. B. an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, am Zentrum ür uskuloskelettale Chirurgie an der Charité Berlin, am Orthopedic Department Hospital for Special Surgery, New York, an der Harvard Medical School, Massachusetts, sowie an der Mayo Clinic, Rochester MN. Bekannt ist er vor allem für seine bahnbrechende Methode zur operativen Behandlung des Hallux valgus und des Hallux rigidus. Mit dieser hat er in den letzten 15 Jahren über 9.000 Füße operiert. Ferner arbeitet er an der Weiterentwicklung des Oberflächenersatzes am Hüftgelenk.

 

 

 

Weitere Informartionen:

Dr. med. Masyar Rahmanzadeh
Ärztlicher Leiter Gelenkzentrum Berlin

Tel.: 030 / 31 01 30 07

www.gelenkzentrum.de