Enzyme bei Arthrose

VonStefanie Zerres

Enzyme bei Arthrose

In unserer modernen Gesellschaft ist die Arthrose die häufigste aller Gelenkerkrankungen. Die Hauptursachen sind zunehmender Bewegungsmangel und Übergewicht. Auch bei immer jüngeren Menschen nimmt die Erkrankung zu. Zu Beginn einer Arthrose kommt es zur Zerstörung der schützenden Knorpelschicht um die Gelenkflächen. Dies kann mit Reizungen, Entzündungen, Schwellungen und einem Erguss im Gelenk einhergehen. Sobald der Knorpel ganz abgenutzt ist, werden die knöchernen Anteile des Gelenkes geschädigt, sodass es zu starken Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen kommt.

Da eine Arthrose immer mit einer Schädigung oder Zerstörung des Gelenkes durch starke Entzündungsreaktionen einhergeht, sind neben den bekannten schulmedizinischen Therapien auch Enzyme mögliche Therapiemittel. Von den über 10.000 Enzymen im menschlichen Körper konnten Wissenschaftler bisher nur etwa ein Drittel genauer beschreiben. Dennoch lässt sich die positive Wirkung von Enzymen bei Arthrose mit Studien belegen. Laut dieser Studien wirken Enzyme bei Arthrose genauso gut wie die üblicherweise zum Einsatz kommenden nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).

Im Falle der Arthrose benötigt man vor allem entzündungshemmende, schmerzstillende und abschwellende Enzyme. Diese müssen gezielt aufgebaut werden. Der Vorteil von Enzymen ist auch, dass die Wirkung häufig sehr schnell, teilweise schon innerhalb von wenigen Stunden einsetzen kann. Ein natürlicher Heilungsprozess kann zudem in der Folge auf die enzymatisch rekonstruierte Gelenksverbesserung durch die dadurch wiederum erhöhte Energieproduktion in den Mitochondrien entstehen. Dies bedeutet, dass die Gelenkszellen durch ihren enzymatisch verbesserten Stoffwechsel wieder die Kraft haben, ihr eigenes ATP, also ihre eigene Energie zu erzeugen.

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