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Das „My Knee“-Verfahren

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Schneller wieder auf den Beinen dank individueller Endoprothetik

Die Hüft- und Knieendoprothetik in Deutschland gilt als Erfolgsgeschichte der Medizin. Vielen Menschen kann heute mit einem Standardeingriff ein Großteil ihrer Lebensqualität zurückgegeben werden. Doch besonders Empfänger von Knieendoprothesen sind oft nicht mit ihrem neuen Gelenk zufrieden. Abhilfe könnte jetzt das „My Knee“-Verfahren schaffen, welches Dr. Amiraga Amiri, Sektionsleiter Elektive Hüft- und Knieendoprothetik an der VAMED Klinik Bad Berleburg, seinen Patienten einsetzt.

Was genau hat es mit dem „My Knee“-Verfahren auf sich?

Dr. Amiri: Vor der Operation führen wir ein CT durch, um eine exakte Dokumentation der Verhältnisse im Knie zu bekommen. Diese Bilder werden dann an eine Schweizer Firma gesendet, die ein 3-D-Modell des Knies sowie spezielle Schnittblöcke für die Operation erstellt. So haben wir die Möglichkeit, ein umfassendes Bild von der Beschaffenheit des Knies zu erhalten, noch bevor die eigentliche Operation beginnt. Mithilfe dieser Informationen kann dann nicht nur die bestmögliche Endoprothese ausgewählt, sondern auch deren exakte Positionierung im Voraus festgelegt werden. Das ist wichtig, da die Implantation eines künstlichen Kniegelenks höchste Präzision erfordert, um ein optimales Ergebnis für den Patienten zu erreichen. Hier kommen die individuellen Schnittblöcke ins Spiel: Sie unterstützen den Chirurgen dabei, während der Operation genau die richtige Menge an Knochen an der richtigen Stelle zu entfernen, um den optimalen Sitz der Prothese zu gewährleisten.


Diese Vorteile hat das „My Knee“-Verfahren

• Kurze Liegedauer
• Schnelle Mobilisation
• Schnelle Beugung bis 120°
• Schnelle Rückkehr in den Alltag
• Kurze OP-Dauer
• Kurze Narkose
• Geringeres Infektionsrisiko


Worin liegen die Vorteile für den Patienten?

Dr. Amiri: Eine präzise sitzende Prothese ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und schnellen Rehabilitation. Unsere Patienten erreichen bereits fünf bis sechs Tage nach der Operation während der Physiotherapie eine Beugung des Knies bis zu 120°. Normalerweise dauert es Wochen, um diese Flexibilität wiederzugewinnen. Ab dem sechsten Tag nach der Operation können unsere Patienten sogar auf dem Ergometer trainieren. Insgesamt kehren unsere Patienten so im Vergleich zu herkömmlichen Knieoperationen wesentlich schneller in ihren Alltag zurück, ohne eine langwierige Reha zu benötigen. Dennoch ist es ratsam, dass sie für etwa sechs Wochen täglich auf einem Ergometer trainieren, um sicherzustellen, dass der Bandapparat des Knies sich gut bewegt und sich auch die Muskulatur optimal erholt.

Darüber hinaus gibt es handfeste Zahlen, welche für das „My Knee“-Verfahren sprechen.

Dr. Amiri: Das ist richtig. Es gewährleistet nicht nur eine präzise Operation, sondern führt auch zu kürzeren OPZeiten. Dieser Vorteil resultiert aus der akribischen Vorbereitung, bei der 30 bis 40 Prozent der Arbeit dank des 3-D-Modells bereits vor dem eigentlichen Eingriff erledigt werden. Dadurch verkürzt sich die tatsächliche Operationszeit auf nur 45 bis 50 Minuten. Eine verkürzte OP-Zeit bedeutet weniger Zeit unter Narkose und ein geringeres Risiko für Infektionen. Unsere langjährige Erfahrung mit dem „My Knee“-Verfahren hat dazu geführt, dass unsere Patienten äußerst zufrieden mit den Ergebnissen sind. Aufgrund unseres umfangreichen Erfahrungsschatzes reisen Patienten aus ganz Deutschland zu uns nach Bad Berleburg. Sie vertrauen auf unsere Expertise und die erfolgreichen Ergebnisse, die durch dieses innovative Verfahren erzielt werden.

Dr. med. Amiraga Amiri
Sektionsleiter
Elektive Hüft- und Knieendoprothetik
VAMED Klinik Bad Berleburg
An der Gontardslust 7
57319 Bad Berleburg

Tel.: 02751 / 802 11 31

www.vamed-gesundheit.de/kliniken/bad-berleburg