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Vorfahrt für Gelenkerhalt

Therapie mit Körperstammzellen

Dr. med. Markus Klingenberg, Facharzt für Orthopädie und Leitender Arzt an der Beta Klinik Bonn, ist seit Jahren auf die gelenkerhaltende Therapie von Knorpelschäden spezialisiert. Durch die Behandlung mit körpereigenen Zellen konnte er bereits vielen Patienten zu einer länger anhaltenden Schmerzlinderung und einer verbesserten Gelenkfunktion verhelfen.

Herr Dr. Klingenberg, worauf kommt es bei der Behandlung einer Arthrose an?

Dr. Klingenberg: Um eine erfolgreiche Knorpelbehandlung durchführen zu können, muss man zunächst feststellen, wie groß der jeweilige Knorpel-schaden tatsächlich ist. Dazu ist eine individuelle strukturelle und funktionelle Diagnostik erforderlich. Bei einem Schädigungsgrad bis zu 50 Prozent bietet eine Behandlung mit Hyaluronsäure und körpereigenem Blutplasma gute Erfolgsaussichten. Bei darüber hinausgehenden Schäden wirkt vielfach eine Therapie mit der autologen Fettgewebstransplantation.

Was muss man sich darunter vorstellen?

Dr. Klingenberg: Wir verwenden bei diesem Verfahren körpereigene Wachstumsfaktoren und Stammzellen aus dem Blut und Fettgewebe, um aktivierte Knorpelschäden zu beruhigen und eine Regeneration zu fördern. Es eignet sich hervorragend für größere Knorpelschäden großer Gelenke oder Schäden in mehreren Gelenkabschnitten. Inzwischen ist es möglich geworden, Knorpel operativ wiederherzustellen. Die sogenannte körpereigene Knorpelzelltransplantation, die auch als AutoCart bezeichnet wird, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sie ermöglicht eine Regeneration von Knorpelschäden an Knie, Schulter und Sprunggelenk, die isoliert und überschaubar sind und einen nicht weniger als zwei Zentimeter großen Durchmesser haben. Der besondere Vorteil gegenüber früheren Verfahren besteht darin, dass hierbei nur ein einziger Eingriff durchgeführt werden muss. Aus Körperstellen, die kaum oder wenig belastet sind, zum Beispiel im Bereich von Knie- und Schultergelenken sowie aus Defekträndern, entnehmen wir Knorpelmasse, die wir in einem Filter aufsammeln und mit Wachstumsfaktoren aus körpereigenem Blut aufbereiten. Die so gewonnene Knorpelmasse wird anschließend mit einem körpereigenen Gewebekleber in den Defekt gefüllt.

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Wem würden Sie die Therapie empfehlen?

Dr. Klingenberg: Erfolge mit der Therapie lassen sich immer dann erzielen, wenn Hüft-, Knie-, Schulter- und Sprunggelenke noch beweglich sind. Gegen eine schwere Arthrose und bereits eingetretene gravierende Defizite in der Beweglichkeit hilft keine Spritze der Welt, sondern nur ein künstliches Gelenk, um die mechanischen Hindernisse zu beseitigen.

Ehemaliger Torwart kann sich wieder schmerzfrei bewegen

Der ehemalige Profifußballer Toni Schumacher litt infolge zahlreicher Sportverletzungen jahrelang unter starken Schmerzen in Händen, Schultern und Knien. Trotz Schmerztabletten, Kortisonspritzen, Physiotherapie und Bandagen besserte sich sein Zustand nicht. Hinzu kamen die häufigen Nebenwirkungen. Aus diesen Gründen entschied sich Toni Schumacher für das Therapiekonzept von Dr. Markus Klingenberg. Mit der entzündungshemmenden Stammzellmethode hat er bereits seinen rechten Fuß, seine Finger, seinen Rücken und seine rechte Schulter behandeln lassen. Der erfolgreiche Ex-Torwart war bereits acht Wochen nach der ersten Therapie weitgehend schmerzfrei. „Meine Lebensqualität hat sich durch die Stammzelltherapie erheblich verbessert. Ich fühle mich wieder fitter und belastbarer.“ Für den heute 68-Jährigen fällt besonders ins Gewicht, dass er aufgrund der Schmerzfreiheit in der Lage ist, sich mehr zu bewegen. „Ich kann endlich meine Muskeln wieder kräftigen und hoffe, dass ich dadurch weniger anfällig für weiteren Gelenkverschleiß werde.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. med. Markus Klingenberg
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Sportmedizin, Notfallmedizin
Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik für Neurochirurgie, Orthopädie, Radiologie, Sportmedizin

Josef-Schumpeter-Allee 15
53227 Bonn
Tel.: 0228 / 90 90 75 - 0

www.gemeinschaftspraxis-bonn.de

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