Inhaltsverzeichnis
- Der Anfang – ein einzelner überlasteter Muskel
- Wenn der Körper kompensiert
- Dauerstress für das Nervensystem
- Wenn der Schmerz chronisch wird
- Moderne Schmerzmedizin schaut genauer hin
- Gute Nachrichten für Betroffene
- Die von Prof. Bauermeister ausgebildeten Spezialisten für die Triggerpunkt-Diagnostik und -Therapie
Warum Millionen Patienten leiden, obwohl alle Untersuchungen „normal” sind
„Ihre Untersuchungen sind vollkommen unauffällig.” Diesen Satz hören viele Menschen mit chronischen Schmerzen immer wieder. Die Laborwerte sind normal. Die Kernspintomographie zeigt keine Auffälligkeiten. Auch äußerlich wirkt alles gesund. Niemand würde vermuten, dass der Mensch gegenüber unter dauerhaften, manchmal unerträglichen Schmerzen leidet.
Für die Betroffenen ist diese Situation besonders belastend. Denn während die Beschwerden den Alltag bestimmen, bleibt die Ursache scheinbar unsichtbar. Familie, Freunde und Kollegen können die Schmerzen oft nur schwer nachvollziehen. Und nicht selten entsteht bei den Patienten das Gefühl, sich für ihre Beschwerden rechtfertigen zu müssen.
Doch der Schmerz ist real.
Ein möglicher Schlüssel zu diesem scheinbaren Rätsel liegt häufig im Muskel- und Fasziensystem. Viele Menschen kennen das Gefühl eines besonders empfindlichen Punktes im Muskel – etwa im Nacken, in der Schulter oder im unteren Rücken. Drückt man genau auf diese Stelle, entsteht nicht nur ein lokaler Schmerz. Häufig zieht er plötzlich in andere Körperregionen.
Solche Punkte werden in der Medizin myofasziale Triggerpunkte genannt. Sie entstehen, wenn sich einzelne Muskelfasern dauerhaft zusammenziehen und nicht mehr vollständig entspannen können. Der Muskel verhärtet sich, wird druckempfindlich und verliert an Beweglichkeit.
Der Anfang – ein einzelner überlasteter Muskel
Auslöser für Triggerpunkte können viele Faktoren sein: langes Sitzen, Muskelüberlastung, Verletzungen, Fehlhaltungen oder Stress. Der betroffene Muskel wird hart, empfindlich und verliert an Kraft. Typisch ist ein Schmerz, der nicht nur an der betroffenen Stelle auftritt, sondern in andere Regionen ausstrahlt. Ein Triggerpunkt im Nacken kann zum Beispiel Kopfschmerzen verursachen. Ein Triggerpunkt im Rücken kann Schmerzen in Hüfte oder Bein auslösen.
Wenn der Körper kompensiert
Der Körper versucht ständig, Schmerzen zu vermeiden. Deshalb übernehmen andere Muskeln die Arbeit des schmerzhaften Muskels. Diese Kompensation hat jedoch eine Nebenwirkung: Die Ersatzmuskeln werden überlastet und entwickeln ebenfalls Triggerpunkte. So entsteht eine Kettenreaktion im Muskel- und Fasziensystem. Mit der Zeit können mehrere Muskelgruppen betroffen sein – manchmal sogar im ganzen Körper.
Dauerstress für das Nervensystem
Triggerpunkte senden ständig Schmerzsignale an das Nervensystem. Wenn diese Signale über längere Zeit bestehen, kann sich das Schmerzsystem verändern. Das Gehirn sendet dann einen Übertragungsschmerz in Körperregionen, wo sich gar keine Triggerpunkte befinden. Betroffene berichten dann häufig über diffuse Muskelschmerzen, ausgeprägte Verspannungen, Müdigkeit und Erschöpfung sowie Schlafstörungen. Der Körper steht gewissermaßen dauerhaft unter innerer Spannung.
Wenn der Schmerz chronisch wird
Bleiben Triggerpunkte lange unbehandelt, können sich die Beschwerden weiter ausbreiten. Neben Muskelschmerzen treten dann häufig auch andere Symptome auf: eingeschränkte Beweglichkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Taubheitsgefühl und Kribbelempfindungen. Viele Patienten hören dann den Satz: „Auf den Bildern sieht man nichts.” Tatsächlich sind Triggerpunkte in klassischen Röntgen- oder MRT-Aufnahmen nicht sichtbar.
Moderne Schmerzmedizin schaut genauer hin
In den letzten Jahren hat sich das Verständnis für myofasziale Schmerzen stark verbessert. Heute weiß man, dass Muskeln und Faszien eine zentrale Rolle bei chronischen Schmerzen spielen können. Mit modernen Methoden wie der Ultraschall-Elastografie lassen sich Triggerpunkte sogar sichtbar machen.
Gute Nachrichten für Betroffene
Die wichtigste Erkenntnis: Myofasziale Schmerzen sind behandelbar. Zu den wirksamen Therapien gehören unter anderem gezielte Triggerpunktbehandlung mit Stoßwellen, repetitive periphere Magnetstimulation, Selbstbehandlung mit dem TRIGGOsan-Schlüssel sowie Dehnübungen. Je früher Triggerpunkte behandelt werden, desto besser lässt sich verhindern, dass sich ein lokales Problem zu einem komplexen Schmerzsyndrom entwickelt.
Die von Prof. Bauermeister ausgebildeten Spezialisten für die Triggerpunkt-Diagnostik und -Therapie
SCHMERZINSTITUT MÜNCHEN
Prof. Dr. med. Wolfgang Bauermeister
Toni-Schmid-Straße 45 · 81825 München
Tel.: 089/42 61 12
kontakt@schmerzinstitut.de
www.schmerzinstitut.de
Manuel und Melanie Debus
Aufsessplatz 19 · 90459 Nürnberg
Günthersbühlerstr. 51 · 90491 Nürnberg
Tel.: 0911/45 14 17
info@praxis-debus.de
Privatpraxis für Physikalische Schmerztherapie
M. Sc. Samuel Lindner, B. A.
Plantagenstraße 3 · 08371 Glauchau
Tel.: 03763/41 78 63
info@schmerzfrei-und-vital.de
www.schmerzfrei-und-vital.de
Herr Zeljko Funtek
71522 Backnang/Bietigheim-Bissingen
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