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Ein besseres Leben ohne Nackenschmerzen

VonMalte van den Berg

Ein besseres Leben ohne Nackenschmerzen

Chronische Nackenschmerzen machen sich durch starke Schmerzen im Nacken, Taubheitsgefühl und fehlende Kraft in der Schulter, im Arm und in der Hand sowie Kopfschmerzen im Hinterkopf und morgendliche Steifheit bemerkbar. Sitzen, Handarbeit oder andere Aktivitäten, die mit sich wiederholenden Bewegungen verbunden sind, können die Schmerzen verschlimmern. Dieses Unbehagen und der Verlust der Mobilität in den oberen Extremitäten können einen großen Einfluss auf den Alltag und die Lebensqualität haben. Wenn konservative Behandlungen versucht wurden, aber fehlgeschlagen sind, kann eine Halswirbelsäulenoperation als Option empfohlen werden. Glücklicherweise gibt es gute Nachrichten: Die Halswirbelsäulenchirurgie hat sich in den letzten 20 Jahren erheblich weiterentwickelt. Neben den herkömmlichen offenen Methoden zur Dekompression oder Deherniation gibt es die heute hoch- und weiterentwickelten endoskopischen Verfahren, die äußerst patientenschonend und erfolgreich eingesetzt werden.

Die Sicherheit und Effizienz der endoskopischen Chirurgie an der Halswirbelsäule (z. B. mit dem CESSYS ®-System) im Vergleich zur konventionellen offenen Chirurgie wurde in klinischen Langzeitstudien bestätigt. Darüber hinaus bietet dieser Ansatz weitere Vorteile für Patienten, wie zum Beispiel

  • einen kleinstmöglichen Hautschnitt -(nur wenige Millimeter),
  • Lokalanästhesie oder bewusste Sedierung (die Vermeidung einer Vollnarkose ist besonders vorteilhaft für ältere oder medizinisch beeinträchtigte Patienten),
  • minimale Schäden an gesunden Geweben,
  • weniger Blutverlust,
  • eine permanente Spülung vermeidet Blutungen und erlaubt eine dauerhaft gute Sicht für den Chirurgen, 
  • kaum postoperative Schmerzen,
  • geringeres Infektionsrisiko (vor allem im Halsbereich wichtig),
  • schnellere Genesung und kürzerer postoperativer Krankenhausaufenthalt,
  • minimale Narbenbildung (wie ein Patient einmal beschrieb: „Die meisten Menschen, die die Narbe sehen, glauben, dass es sich um einen Insektenstich handelt.“).

Die Halswirbelsäule ist sowohl von vorne (z. B. mit CESSYS ® Ventral) als auch von hinten (z. B. mit CESSYS ® Dorsal) zugänglich. Bei kleineren Bandscheibenvorfällen, Osteophyten und leichten Verengungen des Rückenmarkskanals (Stenosen) ist das ventrale System am besten geeignet. Größere Bandscheibenvorfälle, schwere Stenosen sowie Veränderungen des Ligamentum flavum (das Band zwischen zwei Wirbelkörpern, welches die Wirbelsäule stabilisiert) werden am besten mit dem dorsalen System operiert.

Des Weiteren können auch chronische Nackenschmerzen, welche z. B. aufgrund eines Facettensyndroms auftreten, behandelt werden. Bei diesem Eingriff wird die Schmerzweiterleitung von Nerven auf den Wirbelkörpergelenken verödet (z. B. mit MultiZYTE ® Facet Cervical).

Insgesamt hängt die Art des chirurgischen Eingriffs von den Bedürfnissen des Patienten, Ihnen, ab. Ihre Krankengeschichte, Ihr Alter, Ihre allgemeine körperliche Verfassung, Ihr Beruf und andere Faktoren werden von Ihrem Chirurgen berücksichtigt. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie für eine endoskopische Halswirbelsäulenchirurgie infrage kommen. Ein besseres Leben ohne Nackenschmerzen ist möglicherweise nur einen kurzen und sicheren Eingriff entfernt.

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