Page 57 - ORTHOpress 3-2020 K
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   Abb. 1: Darstellung ei- ner Schulterarterie. Zu erkennen sind wolkige Kontrastierungen, die Ausdruck einer über- schießenden Bildung von Kapillargefäßen und Überdurchblutung des Gelenkes sind.
Abb. 2: Das Kontroll- bild nach der Embo- lisation zeigt nun die fehlenden flächig/ wolkigen Kontras- tierungen, was dem Normalbild einer Arterie der Schulter entspricht.
arterie bis zum betroffenen Gelenk geführt. Durch eine gezielte Unterbin- dung, also Embolisation, der Mikro- zirkulation mittels permanenter oder temporärer Mikropartikel mit einer Größe von weniger als 100 μm verrin- gern wir die Überversorgung der krank- haften Nerven, Gelenkbinnenhäute oder Sehnen.“ Der positive Effekt: Durch die Normalisierung der Blutver- sorgung wird die Stimulierbarkeit der übersensiblen Nerven reduziert bzw. unterbunden und das Einschwemmen von Botenstoffen, welche die Entzün- dung unterhalten, verringert. Dadurch kann eine deutliche Schmerzlinderung erzielt werden. Die Indikation für eine Gelenk-Embolisation ist jeweils indivi- duell zu stellen und abhängig von der Vortherapie, Schmerzentwicklung und dem vorhandenen Gefäßstatus. Die Be- handlung erfolgt in enger Kooperation mit der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie.
 Für welche Patienten ist eine Gelenk-Embolisation geeignet?
■ Für Patienten mit chronischen Schmerzen im Zusammenhang mit einer aktiven Arthrose (degenerative Veränderungen, Entzündungen) der großen oder kleinen Gelenke (Schulter- und Kniegelenke bzw. Finger- und Fußgelenke).
■ Für Patienten mit schmerzhafter Schultersteife, bekannt auch als „Frozen Shoulder“.
■ Für Patienten mit Sehnenansatzbeschwerden, z. B. ausgelöst durch Sport oder anatomische Anomalien (z. B. Tennis- oder Golfer-Ellen- bogen, Patellaspitzensyndrom/Jumpers Knee, Plantarfasziitis bzw. Entzündungen im Bereich eines Fersensporns).
■ Für Patienten, die nicht von einer konservativen Therapie mit Physio- therapie, Infiltrationsbehandlungen und Schmerzmedikamenten profitieren konnten.
■ Für Patienten, die unter atypischen Beschwerdebildern leiden, die typi- scherweise keiner sinnvollen operativen Versorgung zugänglich sind oder für die die Durchführung einer Operation ein erhöhtes Risiko darstellt.
  u Helios Klinikum Krefeld
Prof. Dr. med. Marcus Katoh, MBA Chefarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Lutherplatz 40, 47805 Krefeld
Tel.: 02151 / 32 25 61 info.krefeld@helios-gesundheit.de www.helios-gesundheit.de/krefeld
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