Page 48 - ORTHOpress 3-2020 K
P. 48

                                               ORTHOpress l Ratgeber
Wichtig ist eine gründliche körperliche Untersuchung
Wenn ein HWS-Syndrom über mehrere Wochen hinweg anhält und nicht be- handelt wird, besteht die Gefahr, dass
es chronisch wird und sich die Betrof- fenen zwecks Schmerzvermeidung eine dauerhafte Fehlhaltung angewöh- nen. Aus diesem Grunde ist es drin- gend geboten, sich rechtzeitig in ärzt- liche Behandlung zu begeben, um die Ursache der Symptome abzuklären.
Dabei steht neben einer aus- führlichen Anamnese vor allem eine gründliche körperliche Un- tersuchung im Vordergrund. Der Arzt überprüft die Beweglich- keit und Funktionalität der Wir- belsäule und der einzelnen Zwischenwirbelgelenke. Darüber hinaus tastet er die Muskulatur auf Verspannungen, Verhär- tungen und druckschmerzende Stellen hin ab.
Sinnvoll ist es außerdem, die Arme hinsichtlich Gefühl, Kraft und Reflexen zu untersuchen. Da es sich bei der Wirbelsäule um eine funktionelle Einheit han- delt, sollte man sie stets in ihrer Ganzheit betrachten. So ist zum Beispiel zu berücksichtigen, dass sich Störungen des Becken- rings und des lumbosakralen Übergangs bis hin zu den Kopf- gelenken auswirken können. Je nach Bedarf lässt sich die Diag- nostik durch bildgebende Ver- fahren ergänzen. Während durch Röntgenaufnahmen degenerati- ve Veränderungen erfasst wer- den können, lässt sich mithilfe der Magnetresonanztomografie erkennen, welche Ursachen ei- ner radikulären, das heißt die Nervenwurzel betreffenden, Symptomatik zugrunde liegen.
In vielen Fällen helfen Wärmeanwendungen
Es gib ein breites Spektrum an Mög- lichkeiten, um ein HWS-Syndrom zu behandeln. Zu den konservativen Maßnahmen zählen neben der Verab- reichung von Schmerzmitteln vor al- lem physiotherapeutische Methoden. So lässt sich mit Massagen sowie Wär- me- und Reizstromanwendungen in vielen Fällen Linderung erzielen. Manchmal ist es hilfreich, ein Lokalan- ästhetikum in die schmerzende Mus- kulatur zu injizieren. Während es bei einem akuten HWS-Syndrom sehr oft möglich ist, die Beschwerden nach ei- nigen Tagen wieder zum Abklingen zu bringen, kann es im Fall einer dauer- haften krankhaften Veränderung sinn- voll sein, über weitergehende Maß- nahmen nachzudenken. In bestimmten Fällen ist es möglicherweise sinnvoll, eine stabilisierende Operation vorzu- nehmen, etwa in Form einer Verstei- fung oder der Implantation einer Bandscheibenprothese. Bei einem Bandscheibenvorfall, der mit einer Nervenwurzelkompression einhergeht, kann es empfehlenswert sein, zur Schmerzbekämpfung eine CT-gestütz- te Umspritzung einer Nervenwurzel, eine sogenannte Periradikuläre Thera- pie durchzuführen. Eine spezielle The- rapieform, die ihr Hauptaugenmerk auf die Auflösung von Blockierungen legt, ist die Manualtherapie. Sie zielt darauf ab, mithilfe von genau platzier- ten Druckreizen den möglichst voll- ständigen Bewegungsspielraum der Gelenke wiederherzustellen.
von Klaus Bingler
                                  Tampons bei Inkontinenz
Für mehr Freiheit und Lebensqualität
 Unsere Tampons überzeugen durch:
✔ Zuverlässigkeit
✔ Einfache Selbstanwendung rezeptier-
✔ Optimalen Tragekomfort fähig
✔ Keine Geruchsbildung
✔ Kostenübernahme durch Krankenkassen
✔ Normale Blasen- und Stuhlentleerung
Für GRATIS-Informationen bitte ankreuzen und Anzeige an uns senden:
Bei Blasenschwäche Bei Stuhlinkontinenz
A -Ta m ®
        Fordern Sie noch heute GRATIS-Informationen an: Tel. 0911 / 790 88 06
Bestelladresse:
MED SSE System GmbH Herderstraße 5-9, 90427 Nürnberg Tel. 0911 / 790 88 06 info@medsse.de
Mehr Informationen über unsere Produkte
und zum Thema Inkontinenz finden Sie auf unserer Homepage unter:
www.medsse.de
         OP / design: buchholz-media.de







































































   46   47   48   49   50