Page 15 - ORTHOpress 3-2020 K
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neutes Entstehen zu wirken. Ist es durch den Tumor zu grö- ßeren Knochenschäden an den Wirbelkörpern gekommen, kann Stabilisierungsmaterial eingebracht oder der Wirbel- körper mittels der sogenannten Kyphoplastie wieder aufge- richtet werden. Bei diesem Verfahren wird Knochenzement in den Wirbel gebracht.
Wirbelbrüche
Wie jeder andere Knochen auch, kann ein Wirbel zum Beispiel bei Unfällen und Stürzen brechen. Leichte Brüche, insbeson- dere sogenannte stabile Frakturen, können mitunter sogar symptomlos verlaufen und einen Zufallsbefund darstellen. Ansonsten sind sie insbesondere bei Bewegung schmerzhaft. Es werden verschiedene Frakturarten nach der Loka- lisation und/oder der Form unterschieden: Entweder ist der Wirbelkörper, der Dorn- oder der Querfortsatz gebrochen. Da- bei kann es sich um eine Kompressions-, eine Distraktions- oder eine Rotationsverletzung handeln.
Wirbelkörperfrakturen zählen zu den typi- schen Folgen einer Osteoporose. Bei der auch als Knochenschwund bekannten Er- krankung nimmt die Knochendichte ab, so- dass es bei vergleichbar geringen Kraftein- wirkungen zu Frakturen kommen kann. Häufig ist der Wirbelbruch, der bei einer Os- teoporose auch Sinterungsbruch genannt
wird, sogar erst der Anlass für eine Untersuchung auf Kno- chenschwund. Bezeichnend für einen osteoporotischen Wir- belbruch ist es, dass der Wirbel förmlich zusammensinkt. Bricht die vordere Wand des Wirbelkörpers zusammen, kommt es zu einem Keilwirbel. Ein sogenannter Fischwirbel hingegen entsteht, wenn Grund- und Deckplatte einbrechen. Wenn der gesamte Wirbel eingebrochen ist, kommt es zu einem soge- nannten Plattwirbel. Durch diese Wirbelfrakturen entstehen oft Haltungsveränderungen. Tritt dies an mehreren Stellen auf, kommt das Bild eines sogenannten Witwenbuckels zustande.
Bei einer Wirbelkörperfraktur spielt es vor allem bei der The- rapieentscheidung eine Rolle, ob der Bruch als stabil oder in- stabil zu werten ist. Stabile Brüche sind nicht verschoben und weisen auch keine begleitenden Schäden der umliegenden Weichteile auf, sodass sie meist konservativ behandelt wer- den können. Sind die Bruchenden gegeneinander verscho- ben, stützende Bänder verletzt und sogar unter Umständen neurologische Symptome durch die Raumforderung aufgetre- ten, sollte ein Wirbelbruch operativ rekonstruiert beziehungs- weise stabilisiert werden. In manchen Fällen ist es auch not- wendig, einzelne Wirbelsegmente miteinander zu versteifen. Ebenso wie bei durch Tumore geschädigten Wirbeln, können auch bei Frakturen Verfahren wie die Kyphoplastie, bei der die Wirbel von innen mittels Knochenzement aufgerichtet werden, zum Einsatz kommen.
von Stefanie Zerres
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