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  Arthrose: Was gibt es Neues zur Therapie?
NEUE ERKENNTNISSE AUS DER ARTHROSEFORSCHUNG
      Arthrose – ein komplexes Geschehen auf Zellebene
Wissenschaftliche Ergebnisse neuer therapeutischer Ansätze zeigen zunehmend, dass sich der Knorpel im Arthrosegelenk nachhaltig und funktionell zu regenerieren vermag, wenn ihm das optimale Umfeld geboten wird.1,2 Wir stellen heute einen Therapieansatz vor, der diese Zielsetzung verfolgt.
        Arthrosen zeigen sich als Störung des Knorpelgewebes und ver- laufen oft zunächst symptomlos. Zum vermehrten Knorpelabbau kommt häufig eine Entzündung der Gelenk- innenhaut (Synovialitis) dazu. Diese beginnt zu wuchern, sodass sie bis in den Knochen eindringen kann und auch Knorpel, Sehnen und Bänder zerstört werden können. In der Folge leiden Betroffene an teils sehr starken Schmerzen, zunehmenden Bewegungs- einschränkungen, Gelenksteifigkeiten sowie Reizergüssen im Gelenk.1
Arthrosestadien
Jede effektive Arthrosetherapie sollte berücksichtigen, welches Stadium der Erkrankung vorliegt. Denn so kann ein Falsch- oder gar Übertherapieren ver- mieden werden. Ein hervorragendes Verfahren, um das Arthrosestadium festzustellen, ist das MRT.
Kernspineffekte bei Arthrose therapeutisch nutzen
Die MedTec Medizintechnik GmbH geht einen Schritt weiter und nutzt den dem Kernspintomograph zugrunde liegenden physikalischen Effekt des Kernspins in Wasserstoffprotonen des Knorpels nicht zur Bildgebung, sondern mit dem Ziel, im geschädigten Knorpel molekulare biophysikalische Prozesse auszulösen.2,3
Schmerzen gelindert, aber Magen und Nieren geschädigt?
Bisher beschränken sich Arthrose- Therapien großteils auf die Linderung der Schmerzen. Orale medikamentöse Therapien und Schmerzmittel sind aber für Patienten mit einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Komplika- tionen verbunden4 und das Injizieren von Medikamenten wie z. B. Kortison kann den Knorpelverlust sogar verstär- ken.5 Am Ende dann bleibt für viele oft nur noch eine OP und ein künstliches Gelenk.
Schneiden, Fräsen, Sägen und Bohren · Prothesen
Heute möchten aber immer mehr Patienten eine OP mit den möglichen Risiken und Ausfallzeiten vermeiden, auch weil viele Patienten auch nach der OP noch an Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen leiden.6
Keine OP? · Keine Spritzen? Keine Infusionen?
Die schmerzfreie MBST*-Behandlung, benötigt keine operativen Eingriffe, Spritzen oder Medikamente. Bis heute wurden bereits mehr als eine Million MBST-Behandlungsstunden durchge- führt. Bisher sind keine Neben- oder Wechselwirkungen bekannt geworden.
Knorpel: eingeschränkte Fähigkeit zur Regeneration?
Die Annahme, Arthrose sei eine reine Verschleißerscheinung, ist inzwischen überholt. Neuere Erkenntnisse sehen Arthrosen vielmehr als multifaktorielle Prozesse. Körpergewebe sind prinzi- piell fähig sich zu erneuern und unter günstigen Bedingungen vermag der von Arthrose angegriffene Knorpel nachzu- wachsen.7, 8
Molekulare Biophysikalische Stimulation
Der einzigartige Ansatz der MBST* Kernspinresonanz-Therapie hat die Zielsetzung, solch günstige Bedingungen im geschädigten Knorpelgewebe erneut zu erreichen. Ziel ist es, die knorpelab- bauendenProzessewiedermitkompen- sierenden und reparierenden Prozessen in ein Gleichgewicht zu bringen.
Einzigartige Therapie für Ihre Gelenke
Diese Prozesse im Knorpelgewebe erfordern viel Energie, die durch die MBST*-Therapie nichtinvasiv zuge- führt werden soll. Diese gezielte Ener- gieübertragung kann nur unter Kern- spinresonanzbedingungen erfolgen. Das macht die weltweit patentierte MBST-Therapie einzigartig.
 Quellen: [1] Schleich/Müller-Lutz/Aissa/Sewerin/Ostendorf/Schneider/Buchbender/Antoch/Miese 2015, RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der R 187(S 01) · April 2015, DOI: 10.1055/s-0035-1551242 · [2] Steinecker-Frohnwieser et al. 2014, J Ortho Rheumatology 9/2014 · [3] Steinecker-Frohnwieser et al. 2018, Clin Exp Rheumatology 36, 294–301 · [4] Rösch/Stolte/Blum/Bolten/Labenz 1998, Dtsch Arztebl 1998; 95(7): A-348–354 · [5] McAlindon/LaValley/Harvey et al. 2017, JAMA 317, 1967 · [6] Gunaratne et al. 2017, J Arthroplasty, 32, 12, 3854–3860 · [7] Rannou 2018, Atlas of Osteoarthritis, Springer Healthcare, 34–51 · [8] Wildi 2016, Der informierte Arzt, 29–31 · [9] Kullich/Melzer 2019, Wissenschaftliche Bewertung der MBST-Kernspinresonanztechnologie hinsichtlich ihres therapeutischen Potentials und des Nachweises der klinischen Wirksamkeit · Bilder: stock.adobe.com, fotoalia.com, © crevis












































































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