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                  Plantar- fasziitis
lich eine Domäne der konservativen Therapieformen. Nur in Ausnahmen wird ein chirurgisches Vorgehen not- wendig, beispielsweise indem eine De- nervierung und Einkerbung des Seh- nenansatzes zur Spannungsreduktion durchgeführt wird. In den allermeisten Fällen jedoch sind nicht-operative Ver- sorgungen erfolgversprechend. Dazu zählen unter anderem weichbettende
Schuhzurichtungen, Stoßwellenthera- pie, Röntgenreizbestrahlung, schmerz- und entzündungslindernde Medika- mente und Physiotherapie. Injektionen mit Kortison in die Fußsohle können zwar akute Schmerz- und Entzündungs- zustände lindern, sollten aber nur in Ausnahmefällen und keinesfalls mehr- fach angewendet werden.
Bei allen genutzten Behandlungsverfah- renistesbegleitendwichtig,regelmäßig Dehnungsübungendurchzuführen.So- genanntes exzentrisches Dehnen sollte im Idealfall mehrfach am Tag wiederholt werden. Ein Beispiel dafür ist folgender Ablauf: Auf einer Treppe stehend befin- den sich beide Fußballen auf einer Stu- fe, während die Fersen in der Luft sind. Durch Heben und Absenken des Fußes wird dieser gekräftigt und gedehnt.
Sport sollte während der akuten Erkran- kung nur gemäßigt und nach Absprache mit dem Arzt durchgeführt werden. Spe-
ziell die belastenden Bewegungen, die für die Plantarfasziitis (mit)verantwort- lich sein können, müssen vermieden und später möglichst schonend einge- übt werden.
Dranbleiben lohnt sich
Eine starke und gleichzeitig gut gedehn- te Fußmuskulatur beugt Erkrankungen wie der Plantarfasziits vor, daher sollten die Dehnungsübungen auch im An- schluss beziehungsweise präventiv durchgeführt werden. Auch barfuß zu laufen hat einen positiven Effekt auf die Weichteile des Fußes. Zudem ist es für Betroffene ratsam, die Ursachen der Sehnenplattenreizung möglichst zu be- kämpfen. So können die Füße bei Fehl- stellungen etwa mit Schuheinlagen ent- lastet, Übergewicht reduziert oder mit einem gezielten Lauftraining die Tech- nik beim Sport verbessert werden.
von Stefanie Zerres
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