Page 24 - ORTHOpress 1-20 Rhein-Main
P. 24

                ORTHOpress l ANZEIGE
HÜFTARTHROSE individuell betrachtet Für jeden Körper und jedes Stadium die richtige Therapie
Schmerzen zu lindern und Aktivität zu fördern – das sind die obersten Ziele bei der Behandlung einer Hüftarthrose. Abhängig vom Arthrosestadium und den individuellen Voraussetzungen der Betroffenen kann diese konservativ oder operativ erfolgen. Um für jeden Patienten individuell die passende Strategie zu erstellen, richtet sich der Frankfurter Orthopäde Dr. med. univ. Dara Ema- nuel Frömel nach seinem bewährten Stufenkonzept.
 Degenerative Veränderungen, die von Knorpelrückgang gekenn- zeichnet sind, treten besonders
häufig an den gewichtstragenden Ge- lenken wie beispielsweise den Hüften auf. Als Risikofaktoren dafür gelten unter anderem Übergewicht oder auch frühere Verletzungen. Auch zusätz- liche Fehlstellungen können das Er- krankungsrisiko erhöhen. Wenn den Gelenken die puffernden und gleitge- bende Schicht fehlt und – zumindest im fortgeschrittenen Erkrankungssta- dium – Knochen auf Knochen reibt, sind Schmerzen und Bewegungs- einschränkungen die Folge. „Damit beginnt oft ein fataler Teufelskreis, in dem die Betroffenen ungesunde Schonhaltungen einnehmen und ihre Aktivität immer mehr reduzieren. Doch gerade diese wäre gesamtkörperlich betrachtet, aber eben auch zugunsten
eines gesunden Bewegungsapparates so wichtig. Eine frühzeitige und sta- diengerechte Behandlung ist daher unbedingt anzuraten“, so Dr. Frömel.
Eine personalisierte Behandlung
Wann und wie sollte behandelt wer- den, wird doch immer dazu geraten, den Gelenkersatz möglichst hinauszu- zögern? Dr. Frömel erklärt: „Zunächst einmal ist es ein wichtiges Kriterium, wie sehr die Lebensqualität des Pati- enten durch die Erkrankung vermindert ist. Es ist durchaus bei jedem unter- schiedlich, wie groß die Einschränkun- gen sind, abhängig davon ob die Pa- tienten noch berufstätig oder sportlich aktiv sind beispielsweise. Wird danach eine Therapie als sinnvoll erachtet, be- deutet das in vielen Fällen nicht gleich ein künstliches Gelenk einsetzen zu
müssen. Zunächst einmal kann aus einem breiten nicht-operativen Spek- trum geschöpft werden. Oberstes Ziel ist es immer, die Schmerzen und – so- fern vorhanden – Entzündungen so in den Griff zu bekommen, dass eine Be- wegungstherapie durchgeführt werden kann. Wichtig ist in jedem Fall eine vorausgehende ausführliche Diagnos- tik unter anderem mittels Röntgen und gegebenenfalls MRT.“
Hüftarthrose im Röntgenbild
 24
























































































   22   23   24   25   26