Page 13 - ORTHOpress 1-20 Rhein-Main
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Deformitäten des Fußes oder zu einem Plattfuß kommen. Gehen oder sogar leichtes Auftreten ist für die Verletzten kaum mehr möglich. Gemäß der soge- nannten PECH-Regel (P = Pause, E = Eis, C = Kompression, H = hochlagern) soll- te der Fuß im Rahmen der Erstbehand- lung möglichst hochgelagert, entlastet und gekühlt werden. Zur genauen Be- urteilung werden in einer Arztpraxis oder Klinik neben einer klinischen Un- tersuchung auch bildgebende Verfah- ren wie Röntgen oder Computertomo- grafie angewendet.
Da ein Fersenbeinbruch mit einem ho- hen Risiko an Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Arthrose verbunden ist, gilt er als schwere Erkrankung und soll- te fachgerecht versorgt werden. Die Be- handlung des viel genutzten Körperbe- reiches ist langwierig und schränkt funktionell ein, weil der Fuß sowohl bei der konservativen als auch nach der operativen Behandlung für eine gewis- seZeitruhiggestelltundspäterteilbe- lastet werden muss. Die Therapiewahl ist von der Verletzungsform sowie pa- tientenindividuellen Umständen ab- hängig. Bei unverschobenen Brüchen kann durch eine Stabilisierung mittels Orthese oder Gips in physiologischer Stellung die Heilung unterstützt und eine Operation vermieden werden. Kühlung, Hochlagerung, schmerz- und entzündungslindernde Medikamente sowie Physiotherapie sind weitere mög- liche Maßnahmen der nicht operativen
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Behandlung. In Ausnahmefällen werden auch kompliziertere Brüche ohne ein chirurgisches Eingreifen behandelt. Dies kann notwendig werden, wenn die Be- troffenen durch Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Diabetes oder Poly- neuropathie–diese beiden Erkrankun- gen können unter anderem die Wund- heilung erschweren – möglichst nicht operiert werden sollten.
Umgekehrt ist es aber auch bei nicht
verschobenen Brüchen immer wieder
üblich, zu operieren. Insbesondere
aktiven Personen kann dies angera- ten werden, da so in der Regel mehr
Stabilität erreicht werden kann. In
diesen Fällen wie auch in solchen mit verschobenen Knochenfragmenten,
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Gelenkbeteiligung oder gar bei Trüm-
merbrüchen wird nach Abschwellen der Verletzung in einer – meist offenen –
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l verwendet. Damit werden die Bruch-
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teile fusioniert. Infrage kommen dafür
Operation spezielles Fixationsmateria
Schrauben, Drähte, Stifte und Platten
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einzelne abgesplitterte Knochenstücke
aus körperfreundlichem Material. Wenn
nicht mehr befestigt werden können
besteht die Möglichkeit, Knochen mit
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Eigenknochen, der an einer anderen
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Stelle entnommen wird, oder Ersatzma- terial einzusetzen. Ist eine Fersenbein- fraktur in seltenen Fällen nicht mehr ausreichend zu reponieren, kann eine Versteifung des Gelenkes (Arthrodese) notwendig werden.
Geduld zahlt sich aus
Auch wenn sich in manchen Fällen trotz adäquater Therapie Spätfolgen einstel- len können, sind die passenden Be- handlungen unabdinglich. Vor allem aber sollten sich–auch gesunde und aktive – Betroffene ausreichend Zeit las- sen, bis sie dem Fuß wieder die volle Belastung zum Beispiel mit Joggen und Ähnlichem zumuten. Zwischenzeitlich können bis zur vollständigen Heilung gesunde Bewegungen und sanfter Mus- kelaufbau praktiziert werden.
von Stefanie Zerres
Ratgeber l ORTHOpress
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    JA!
ZU MEHR BEWEGUNGS
JA!
FREIHEI
ZU MEHR
BEWEGUNGS-
Zum Erhalt normaler Knorpelbildu
FREIHEIT
und normaler Muskelfunktion
Zum Erhalt normaler Knorpelbildung und normaler Muskelfunktion
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