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Beidseitige Hüft-OP im Helios Hospital Hüls

VonAW

Beidseitige Hüft-OP im Helios Hospital Hüls

„Noch am selben Tag stand ich wieder auf eigenen Beinen.“

Unerträgliche Schmerzen in beiden Hüftgelenken bremsen die 41-jährige Barbara Schatz aus. In nur einer OP erhält sie am Ortho-Campus in Hüls zwei neue Hüftgelenke und setzt sich schon wieder neue sportliche Ziele.

Durchtrainiert, schlank, muskulös und viel zu jung für eine Reha – das sind die ersten Gedanken beim Anblick von Barbara Schatz. Die Österreicherin benutzt Unterarmgehstützen, um zum Trainingsraum am Ortho-Campus in Hüls zu kommen. Vor nur einer Woche wurden ihr hier beide Hüftgelenke ersetzt. Schon vor vier Jahren begannen die Probleme bei der damals 37-Jährigen. Der passionierten Läuferin verursachte das Joggen, aber auch das Gehen, immer mehr Schmerzen. Die bittere Diagnose: beidseitige Hüftkopfnekrose. „Auf dem Röntgenbild sahen die Hüftköpfe wie abgebrochene Felsblöcke aus. Vor fünf Jahren erhielt ich hoch dosiert Cortison. Leider hatte diese Therapie drastische Nebenwirkungen“, erinnert sich die im niederländischen Den Haag tätige Ingenieurin. Bis vor etwa einem halben Jahr halfen noch Schmerzmittel. Ende 2019 ging es jedoch rapide bergab. Barbara Schatz konnte nur noch humpeln und sich unter großen Schmerzen fortbewegen. „Für mich stand fest, dass ich nicht mehr länger warten und vor allem gleich beide Hüften in einer OP ersetzt haben wollte“, berichtet sie.

Als eine der ersten Patientinnen nach dem Corona-Lockdown im Frühjahr stellte sie sich bei Dr. Andreas Hachenberg vor. In seiner Doppelfunktion als Ärztlicher Leiter des Endoprothesenzentrums und Chefarzt der Reha trägt er Sorge für einen nahtlosen Übergang von der Aufnahme über die OP bis zum Abschluss der Reha. „Eine so junge, fitte Patientin ist die absolute Ausnahme. Ihre sehr gute Konstitution und ihr starker Muskelapparat haben es uns erleichtert, gleich beide Hüftgelenke in einer OP zu ersetzen. Diesen Schritt scheuen Operateure häufig, da eine beidseitige Versorgung operativ und in der Nachbehandlung deutlich schwieriger ist“, so Dr. Hachenberg. „Wir haben Frau Schatz minimalinvasiv operiert: mit einem nur kurzen, etwa sechs Zentimeter langen Schnitt und in muskelschonender Technik von schräg vorne.“ Die DAA-Technik gilt als wesentlicher Grund dafür, dass Patienten zügig wieder ohne Gehstützen laufen können. „Eine Patientin wie Frau Schatz profitiert natürlich auch von der Fast-Track-Methode, bei der die Mobilisierung bereits unmittelbar nach der OP beginnt.“

Barbara Schatz war selbst verblüfft: „Morgens lag ich noch auf dem OP-Tisch und abends bin ich mithilfe eines Pflegers zur Toilette gegangen. Das war einfach irre, so schnell wieder auf den eigenen Beinen zu stehen.“

Die stationäre Reha im selben Gebäude erlebt sie als sehr persönlich und zielorientiert: „Die Physiotherapeuten betrachten jeden Patienten hier ganz individuell. Der Plan wird tagesaktuell und in Absprache mit dem Operateur angepasst. Bei nur 20 stationären Reha-Patienten gleichzeitig klappt das sehr gut.“ Gefragt nach ihren Zielen muss Barbara Schatz lachen: „Den Ski-Urlaub für Dezember hatte ich schon gebucht – Corona hat mich zurückgehalten, nicht die neuen Hüftgelenke.“

Dr. med. Andreas Hachenberg
Leitender Arzt Ortho-Campus Hüls

Ortho-Campus
Helios Cäcilien-Hospital Hüls

Fette Henn 50
47839 Krefeld

Sprechzeit
Montag: 8:00 – 12:00 Uhr
Termine nach telefonischer
Vereinbarung: 02151 / 739 – 66 20

www.ortho-campus.de

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