VonKlaus Bingler

An Vitamin D denken

Wenn die Tage kürzer und die Unterhosen länger werden, wie der Volksmund scherzhaft formuliert, ist es Zeit, an das Auffüllen der Speicher mit dem lebensnotwendigen Vitamin D zu denken. Denn das Vitamin, welches eigentlich ein Hormon ist, bestimmt zahlreiche Stoffwechselprozesse und ist nicht etwa nur für den Knochenaufbau wichtig. Inzwischen nimmt man sogar an, dass ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und bestimmten Krebserkrankungen besteht. weiterlesen

VonKlaus Bingler

Die spastische Hemiparese

Häufige Folge nach einem Schlaganfall 

Das klassische Bild eines Schlaganfallpatienten kennt jeder: Augenlid und Mundwinkel einer Gesichtshälfte hängen herab und ein Arm und ein Bein funktionieren nicht mehr so, wie sie sollten. Nicht selten kommen Sprachstörungen hinzu. Ein Schock für die Betroffenen. Doch wie kommt es eigentlich zu solchen Symptomen? Und wie werden sie behandelt? weiterlesen

VonKlaus Bingler

Psoriasis-Arthritis

Wenn die Gelenke mitbetroffen sind

Seit ein paar Wochen leidet Jakob Paulsen (28) unter Schmerzen in den Fingern der rechten Hand. Einen Stift zu halten, fällt ihm auf einmal schwer. Eines Morgens sind Ring- und Mittelfinger plötzlich dick und unbeweglich. Der Hausarzt verweist Herrn Paulsen an einen Rheumatologen, doch die Blutuntersuchung ergibt weder erhöhte Entzündungsparameter noch einen positiven Rheumafaktor. weiterlesen

VonKlaus Bingler

Schmerzatlas Füße

Schmerzende Füße sind vermutlich eine Zivilisationskrankheit – im Prinzip erst bekannt, seit die Menschen nicht mehr barfuß, sondern in Schuhen laufen. Interessanterweise hat die Erfindung des schützenden Schuhwerks dabei nicht dazu geführt, dass eine größere Wegstrecke zurückgelegt wurde – im Gegenteil. Legte der Steinzeitmensch im Schnitt noch gut 17 Kilometer am Tag zurück, so ist es heute mit Ach und Krach noch ein einziger. Parallel zu dieser Entwicklung haben sich Vor- und Rückfußerkrankungen entwickelt, die nach Expertenmeinung nicht sein müssten. weiterlesen

VonKlaus Bingler

Den Füßen genügend Raum geben

Ein Morton-Neurom verhindern

Sie sehen schick aus und machen lange Beine. Viele Frauen ziehen oft und gerne High Heels an. Doch gesund sind die Schuhe mit den hohen Absätzen nicht, im Gegenteil. Wer oft und lange High Heels trägt, läuft Gefahr, einen Spreizfuß und in der Folge sogar ein sogenanntes Morton-Neurom (Morton-Neuralgie) zu entwickeln. weiterlesen

VonKlaus Bingler

Schwerhörigkeit im Alter

Ungefähr ab dem fünften Lebensjahrzehnt beginnt die Hörfähigkeit abzunehmen. Von einer Lebensqualität beeinflussenden Minderung sind ca. 37 Prozent der 60- bis 70-Jährigen und ca. 60 Prozent der 70- bis 80-Jährigen betroffen, wobei Männer etwas häufiger als Frauen im Alter schwerhörig werden. weiterlesen

VonKlaus Bingler

Umstellungsosteotomie bei Sprunggelenksarthrose

Gelenk und Beweglichkeit erhalten

Während früher eine Gelenkversteifung häufig die Wahl der Therapie bei fortgeschrittener schmerzhafter Arthrose des Sprunggelenks war, versucht man heute in der Regel zunächst einmal, so gelenkerhaltend wie möglich vorzugehen. Neben den immer stabiler werdenden Endoprothesen für dieses Gelenk wird häufig zu einer Umstellungsosteotomie geraten. Damit können verursachende Fehlstellungen korrigiert und weitere Knorpelabnutzung minimiert werden. weiterlesen

VonKlaus Bingler

Schlaganfall

Rehamaßnahmen führen häufig zu nachhaltigen Erfolgen

Bei einem Schlaganfall, auch Hirnschlag, Apoplex oder Insult genannt, wird die Blutzufuhr in bestimmte Gehirn-areale „schlagartig“ unterbrochen. Dies hat zur Folge, dass die entsprechenden Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können und daher absterben. Dadurch kommt es zu neurologischen Schädigungen mit oft weitreichenden Folgen. Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge und sind eine weit verbreitete Ursache für Behinderung und Pflegebedürftigkeit. Betroffen sind nicht nur ältere, sondern auch immer mehr jüngere Menschen. weiterlesen

VonKlaus Bingler

IMPFEN? Impfen!

Im Jahr 2013 sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit rund 146.000 Kinder an Masern gestorben – und das, obwohl die Zahl der Masern-Todesfälle von 2000 bis 2013 durch Impfungen bereits um 75 Prozent gesenkt werden konnte. Die WHO verfolgt das Ziel, die Masern in Europa zu eliminieren. Auch die deutsche Bundesregierung hat sich zu diesem Ziel bekannt, kommt aber bei der Erfüllung der Kriterien nicht so recht voran.  weiterlesen

VonKlaus Bingler

Schnittstelle zwischen Gehirn und Elektronik

Die Möglichkeiten des Brain-Computer-Interface

Um mit einer Maschine zu kommunizieren, ist üblicherweise Muskelkraft erforderlich. Doch die Vorstellung, allein durch die Kraft der Gedanken eine Maschine steuern zu können, gehört längst nicht mehr ausschließlich ins Reich der Science-Fiction oder Magie. Denn bereits seit einigen Jahren ist es möglich, mithilfe einer direkten Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer, einem sogenannten Brain-Computer-Interface (BCI), Befehle unmittelbar vom Kopf eines Menschen auf ein Gerät zu übertragen. Vor allem für Menschen, die aufgrund von neuronalen Schädigungen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, eröffnen sich dadurch neue Perspektiven, um ihre Lebensqualität zu verbessern. weiterlesen