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  • Rheuma und Wirbelsäule – Spondylarthritis

    Unter dem Begriff Spondylarthritis (Plural: Spondylarthritiden, vielfach auch als Spondyloarthritis bezeichnet) fasst man eine Gruppe entzündlich-rheumatischer Autoimmunerkrankungen zusammen. Sie befallen vor allem die Wirbelgelenke, aber auch andere Gelenke des Körpers. In Deutschland sind schätzungsweise ein bis eineinhalb Prozent der Menschen davon betroffen.  Gemeinsam ist allen Formen der Spondylarthritis, dass sich im Blutserum der Patienten keine Rheumafaktoren nachweisen lassen. Man spricht daher auch von seronegativen Spondylarthritiden. Anders als bei der Rheumatoiden Arthritis kommt es nicht zur Bildung sogenannter Rheumaknoten. Welche Ursachen zur Entstehung einer Spondylarthritis führen, konnte bislang noch nicht eindeutig geklärt werden. Vermutet wird, dass der Erkrankung eine genetische Vorbelastung…



  • Wasch es, schäl es, koch es oder vergiss es

    Der richtige Umgang mit Früchten und Gemüse Sogar Äpfeln und Birnen aus dem Bioladen oder vom ungespritzten Baum im eigenen Garten können Dinge anhaften, die man nicht mitessen sollte – Pilzsporen z. B. oder Bakterien und Eiweißverbindungen aus Tierausscheidungen, die noch nicht einmal mit bloßem Auge sichtbar sein müssen. Darüber hinaus heißt „Bio“ nicht, dass völlig ohne Pflanzenschutzmittel gearbeitet wird, sondern nur, dass diese für den ökologischen Landbau zugelassen sind, genau wie bestimmte Düngemittel. Selbst wenn nachweisbare Rückstände die festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten, so sollte es doch selbstverständlich sein, die betreffenden Früchte behutsam, aber gründlich zu waschen. Die Weisheit „Wasch…



  • Bandinstabilitäten am Sprunggelenk

    Von allen Gelenken unseres Körpers wird das Sprunggelenk am stärksten belastet. Denn obwohl seine Fläche deutlich kleiner ist als etwa die von Knie- oder Hüftgelenk, muss es eine größere Last als diese tragen. Beim Gehen oder Laufen macht sie immerhin das bis zu Fünffache des gesamten Körpergewichts aus. Die Bänder, durch die das Sprunggelenk stabilisiert wird, werden dementsprechend enorm beansprucht.  Man unterscheidet zwischen dem oberen und unteren Sprunggelenk. Das obere Sprunggelenk ist die bewegliche Verbindung zwischen Fuß und Unterschenkel. Es besteht aus der Gelenkgabel, welche an der Innenseite aus dem Schienbein und an der Außenseite aus dem Wadenbein hervorgeht, und…



  • Knorpelschäden

    Bei „Knorpel“ denken die meisten Menschen sofort an die großen Gelenke – doch das spezielle Stützgewebe kommt auch an Stellen in unserem Körper vor, an denen man es nicht unbedingt erwarten würde, wie an den Ohren, den Rippen, den Bronchien und im Kehlkopf. Hier kommt es jedoch seltener zu Schäden oder Erkrankungen als an den Gelenkknorpeln in Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk.  Knorpel zählt zum sogenannten Stützgewebe. Vom Aufbau her lassen sich drei verschiedene Arten Knorpelgewebe unterscheiden: hyaliner Knorpel, Faserknorpel und elastischer Knorpel. Hyaliner Knorpel weist eine hohe Druckelastizität auf und kommt unter anderem in den Gelenken, den Wachstumsfugen sowie…



  • Schwere Beine

    Menschen, die berufsbedingt viel stehen müssen, kennen sie nur zu gut: schwere Beine, an denen Gewichte zu hängen scheinen. Mitunter sind sie auch geschwollen. Jeder Schritt fällt schwer. Vielfach sind schwere Beine lediglich ein Zeichen von Überlastung, in einigen Fällen können aber auch ernsthafte Erkrankungen hinter den Beschwerden stecken.  Vor allem wenn weitere Symptome wie ein Spannungsgefühl, Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz oder äußere Veränderungen der Haut (Besenreiser, sichtbare Krampfadern) hinzukommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann anhand verschiedener Diagnoseverfahren (z. B. Dopplersonografie) feststellen, woher die Beschwerden kommen. So kann z. B. ein krankhaft verändertes Venensystem die Ursache sein. Wird dieses nicht behandelt,…



  • Das Rückenmark in Bedrängnis: Die Wirbelkanalstenose

    Unter einer Wirbelkanalstenose oder spinalen Stenose versteht man eine Verengung des Wirbelkanals. Das in seinem Inneren befindliche Rückenmark, welches die Verbindung zwischen Gehirn und peripherem Nervensystem herstellt, wird dadurch einem schmerzhaften Druck ausgesetzt. Wenn ein Rückenmarksnerv an der als Foramen bezeichneten Austrittsstelle des Nervs aus dem Spinalkanal eingeengt wird, spricht man auch von einer Foraminal-stenose. Typische Folgen einer Wirbelkanal-stenose sind Schmerzen in Rücken, Beinen und Armen oder Taubheitsgefühle im Gesäß, die sich bis in die Beine erstrecken können.  Mögliche Ursachen für eine Spinalkanalstenose sind ein Bandscheibenvorfall, bei dem sich die Zwischenwirbelscheiben in den Spinalkanal vorwölben, oder Verschleißerscheinungen an den Zwischengelenken,…



  • Fersensporn – der Dorn durch Überlastung

    Als Schutzmechanismus kann es durch Überlastung an der Ferse zu Knochenanbauten kommen. Der dornartige Sporn, der an der hinteren Seite des Fersenbeins oder unter dem Fuß auftreten kann, ist den Betroffenen jedoch keine Hilfe: Er schmerzt und führt zu Entzündungen des Gewebes. Mit etwas Geduld ist dies aber konservativ gut behandelbar.  Beansprucht sind unsere Füße im Grunde permanent, je nach beruflicher Tätigkeit und Freizeitaktivitäten auf unterschiedliche Art und Weise. Dies muss keine krankhaften Folgen haben. Kommen jedoch bestimmte Risikofaktoren hinzu, kann es zu Problemen kommen. So tragen beispielsweise Übergewicht, Fußfehlstellungen oder schlechtes Schuhwerk dazu bei, dass Sehnen und Faszien des…



  • Infektionsherd Knochenmark – Rückenschmerzen durch Bakterien

    Dass bakterielle Erreger Erkältungen, Durchfallerkrankungen oder Lungenentzündungen auslösen, ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Weniger bekannt dagegen dürfte es sein, dass sie auch zur Ursache für Rückenschmerzen werden können.  Wenn Entzündungen vom Knochenmark ausgehen und – was häufig geschieht – auch auf andere Knochenbestandteile und die Knochenhaut übergreifen, bezeichnet man dies als Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung). Zu den Symptomen gehören Schmerzen, Schwellungen, Fieber und Unwohlsein. Generell besonders gefährdet sind vor allem Menschen, die unter einem geschwächten Immunsystem oder einer chronischen Erkrankung wie Diabetes mellitus oder Arterio-sklerose leiden. Auch Personen, die in der Land- und Forstwirtschaft und in der Fleischverarbeitung arbeiten,…



  • Kniegelenkstrauma 

    Kniescheibe, Menisken, Kreuzbänder, Seitenbänder – das Knie ist ein äußerst komplexes Gelenk. Doch wo viel dran ist, kann auch viel kaputtgehen. Die meisten Unfälle, bei denen das Kniegelenk zu Schaden kommt, ereignen sich beim Sport.  Eine Kniegelenksverletzung ist eine ernstzunehmende Verletzung, die oft eine langwierige Rekonvaleszenzzeit nach sich zieht und unter Umständen zu Verschleiß- und Folgeerscheinungen führen kann. Diese machen sich oft erst Jahre später bemerkbar.  Deshalb ist es ratsam, sich mit einem Knietrauma in die Hände eines Kniespezialisten zu begeben. Nur ein erfahrener Arzt kann abschätzen, welche die individuell richtige Behandlung ist und welche Option – konservativ oder operativ…



  • Narben und Narbenpflege

    Obwohl die nach einer Verletzung entstehenden Narben eigentlich eine Schutzfunktion erfüllen, besteht Einigkeit darüber, dass sie am besten gar nicht erst entstehen sollten. Nur in einigen wenigen Fällen ist eine Narbenbildung ausdrücklich erwünscht – etwa dort, wo untergegangenes Knorpelgewebe ersetzt werden soll. Meist jedoch wird das dicke und wenig elastische Narbengewebe als störend empfunden. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Pflege, welche das Hautgefühl an der betroffenen Stelle verbessert und unangenehme Begleiterscheinungen mindert. Wie entsteht eigentlich eine Narbe? Eine oberflächliche Verletzung wie z. B. eine Schürfwunde am Knie heilt normalerweise ohne sichtbare Narbenbildung wieder vollständig aus. Bei tieferen Wunden sind meist aber…