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  • Die Gelenkinnenhaut

    Wenn die Gelenke dick werden und schmerzen, denken die meisten Menschen an eine Erkrankung des Gelenks selbst: Bei einer schweren Arthrose reibt Knochen auf Knochen, bei Rheuma entzündet sich das Gelenk. Dabei sind die Schmerzen zumeist nicht knöchern bedingt: Ursache ist häufig eine Veränderung der Gelenkinnenhaut, der Synovialis.  Die Gelenkinnenhaut erfüllt im gesunden Zustand eine wichtige Funktion: Sie ernährt das Gelenk, schützt gleichzeitig durch die Abgabe der Gelenkschmiere wirksam vor Verschleiß und sorgt für eine „reibungslose“ Bewegung. Die Synovialis kleidet alle Innenseiten der Gelenke, Schleimbeutel und Sehnenscheiden unseres Körpers aus. Sie ist dabei durch ein Netz von Gefäßen so stark…



  • An Vitamin D denken

    Wenn die Tage kürzer und die Unterhosen länger werden, wie der Volksmund scherzhaft formuliert, ist es Zeit, an das Auffüllen der Speicher mit dem lebensnotwendigen Vitamin D zu denken. Denn das Vitamin, welches eigentlich ein Hormon ist, bestimmt zahlreiche Stoffwechselprozesse und ist nicht etwa nur für den Knochenaufbau wichtig. Inzwischen nimmt man sogar an, dass ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und bestimmten Krebserkrankungen besteht. Die Bezeichnung „Vitamine“ steht für eine ganze Reihe von gesunden und lebenswichtigen Stoffen, welche – so dachte man ursprünglich – unser Körper nicht selbst herstellen kann. Sie geht auf den Biochemiker Casimir Funk zurück, der ein…



  • Stechende Schmerzen im Knie: Läuferknie, Bakerzyste, Morbus Ahlbäck

    Unsere Knie sind bei jedem Schritt einer enormen Belastung ausgesetzt. Beim Joggen können das immerhin bis zu 300 Kilogramm sein. Langfristig ist eine solch hohe Beanspruchung einer der Gründe dafür, dass das größte Gelenk unseres Körpers nicht immer von Beschwerden verschont bleibt. Schmerzen im Knie können ziehend, reißend oder pochend sein. Manchmal haben sie stechenden Charakter.  Stechende Knieschmerzen treten häufig in Verbindung mit einem sogenannten Läuferknie auf. Darunter versteht man einen durch Überlastung hervorgerufenen Reizzustand an der Außenseite des Kniegelenks, der während des Laufens entsteht. Die Ursache für das Läuferknie besteht in der Regel darin, dass eine Sehnenplatte, die von…



  • Die spastische Hemiparese

    Häufige Folge nach einem Schlaganfall  Das klassische Bild eines Schlaganfallpatienten kennt jeder: Augenlid und Mundwinkel einer Gesichtshälfte hängen herab und ein Arm und ein Bein funktionieren nicht mehr so, wie sie sollten. Nicht selten kommen Sprachstörungen hinzu. Ein Schock für die Betroffenen. Doch wie kommt es eigentlich zu solchen Symptomen? Und wie werden sie behandelt? Bei einem Schlaganfall (Apoplex) wird die Durchblutung eines oder mehrerer Hirnareale gestört oder komplett unterbrochen. Die häufigste Ursache für eine solche Durchblutungsstörung ist der Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn (ischämischer Schlaganfall). Dieses kann sich infolge jahrelanger Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose) verengen. Irgendwann kann das…



  • Problemregion Vorfuß: Zehenfehlstellungen

    Wenn man vom Vorfuß spricht, meint man damit den vorderen Teil des Fußes, der durch die Gesamtheit der Zehen gebildet wird. Die hohen Belastungen, denen unsere Füße im Laufe des Lebens ausgesetzt sind, ziehen häufig auch den Vorfuß in Mitleidenschaft und führen dort zu Verschleißprozessen und Fehlstellungen. Daneben können auch erblich bedingte Deformierungen eine Rolle spielen. Hallux valgus (Ballenzehe) Beim Hallux valgus, der häufigsten Fehlstellung des Vorfußes, welche meist mit einem Spreizfuß einhergeht, weicht die Großzehe (lat. hallux) dauerhaft zur Körperaußenseite (Valgusstellung) in Richtung der anderen Zehen ab. Davon sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Zu den Ursachen des…



  • Nanomedizin – Wunderwaffe oder Teufelswerk?

    Auf der Nanoebene ist alles so klein, dass selbst winzigste Staubkörnchen die Ausmaße von gewaltigen Felsbrocken annehmen. Denn ein Nanometer (Nano = griechisch Zwerg) entspricht gerade einmal einem Milliardstel Meter oder einem Millionstel Millimeter. Als Nanomaterialien bezeichnet man Stoffe, die in einer oder mehr Dimensionen bis zu 100 Nanometer groß sind. Ihre geringe Größe verleiht den Nanomaterialien besondere Eigenschaften, welche bereits seit Längerem für Gegenstände des täglichen Bedarfs genutzt werden. So sind nanoskalige Elemente inzwischen in Reinigungsmitteln, Sonnencremes und Kosmetika enthalten, aber auch in antibakteriellen Deosocken, Klebstoffen und selbstreinigenden Fenstern. Auch in der Medizin haben sie sich inzwischen ihren festen…



  • Energie von außen für Schulter, Gelenke & Co

    Linderung nicht nur bei Schulter- und Gelenkproblemen verspricht ein neues Gerät, das die Firma Airnergy, Gesundheitsunternehmen aus Hennef /Sieg, im September 18 Jahre jung geworden, entwickelt und nach erfolgreichen wissenschaftlichen Tests vor Kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt hat: der STREAM HS.  Der neue STREAM HS, eine erweiterte Ausführung des bewährten STREAM, die nun zwei klassische STREAM-Einheiten in einem – zunächst unorthodox anmutenden – „Kopfhörer“ vereint, wird insbesondere bei der Dermovitalbehandlung, der Energiezufuhr von außen, vielseitig angewendet. Mithilfe eines der natürlichen Fotosynthese nachempfundenen Verfahrens produziert es energiereiche Biophotonen (Quantenteilchen aus Licht), die ihre Tiefenwirkung über die Haut bis in die Zelle hinein entfalten. Über einen Zeitraum von…



  • Bandscheibenvorfall

    Immer noch entfällt gut ein Drittel aller Krankschreibungen auf den Rücken – ein trauriger Rekord. Und bei den immer weiter zunehmenden sitzenden Tätigkeiten ist kein Ende abzusehen. Gut 800.000 Mal wird in Deutschland pro Jahr die gefürchtete Diagnose „Bandscheibenvorfall“ gestellt; ein Viertel der Patienten wird operiert. Doch die Kritik daran reißt nicht ab – immer noch werde zu viel und zu schnell operiert, heißt es. Dabei ist in den Leitlinien eigentlich klar festgelegt, wann zum Skalpell gegriffen werden soll. Auch wenn die Patienten starke Schmerzen haben und vielleicht selbst in einer schnellen Operation die richtige Behandlung vermuten, sollen zunächst immer…



  • Ischias oder Bandscheibe?

    Als Ischialgie bezeichnet man Schmerzen, die durch eine Reizung des Ischiasnervs ausgelöst werden und vom Gesäß über das Bein bis in den Fuß ausstrahlen können. Oft stehen die Beschwerden im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall. Gehen die Schmerzen innerhalb von wenigen Tagen nicht zurück und besteht zusätzlich eine Muskelschwäche in Verbindung mit Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen, dann liegt der Verdacht nahe, dass die Beschwerden radikulär bedingt sind. Das bedeutet, dass die Wurzeln der Spinalnerven am Rückenmark, welche die Gliedmaßen versorgen, eingeengt sind. In einem solchen Fall ist eine gründliche Untersuchung erforderlich. Dabei versucht der Arzt festzustellen, welche genauen Ursachen für…



  • Unkontrolliertes Muskelzucken – Faszikulationssyndrom oder Tic?

    Von einem Faszikulationssyndrom spricht man, wenn sich kleine Muskelgruppen unter der Haut unwillkürlich bewegen, ohne dass dadurch eine Bewegung ausgelöst wird.  Unsere Muskeln bestehen aus zahlreichen Muskelbündeln, sogenannten Muskelfaszikeln. Wenn sich ein Muskel zusammenzieht, sind daran normalerweise alle seine Faszikel in ihrer Gesamtheit beteiligt. Bei der Faszikulation ist dieser Mechanismus gestört. Statt gemeinsam zu kontrahieren, ziehen sich einzelne Faszikel unabhängig voneinander zusammen. Eine zielgerichtete Bewegung kann auf diese Weise nicht entstehen. Möglich sind solche Zuckungen z. B. an Armen und Beinen, aber auch im Gesicht, etwa an Augenlidern oder Zungenmuskeln. Eine spezielle Form des Muskelzuckens, die von der Faszikulation zu unterscheiden…