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  • Gelenkflüssigkeit

    Wozu ist sie da? Aktivität erhält die Gelenkgesundheit. Das ist bekannt. Ein Pluspunkt sind Bewegung und Sport aber nicht nur, weil eine gelenkstützende Muskulatur aufgebaut und erhalten wird. Auch Stoffwechselvorgänge, die wichtig für die Knorpelschicht sind, werden durch Bewegung in Gang gehalten. So auch die Produktion und Verteilung der Synovia, der Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel ernährt und als Schmiermittel Reibung und Druck auf die Gelenkpartner stark abschwächt. Selbst großen Kräften, wie sie auf die beteiligten Gelenke beim Springen oder Laufen einwirken, sind diese im gesunden Zustand durch das Zusammenspiel von Knorpel und Gelenkflüssigkeit gewachsen. Angeregt durch Bewegung wird das „Schmiermittel“…



  • Was hilft bei Arthroseschmerzen?

    Schmerzkreislauf durchbrechen, Aktivität steigern Schmerzen sind Signale, die man nicht unterschätzen sollte. Weisen sie doch darauf hin, dass eine Erkrankung oder Verletzung im Körper besteht. Somit sollte man immer auch schauen, ob und wie man die Schmerzursache behandeln kann. Manchmal muss der Schmerzkreislauf erst einmal unterbrochen werden, damit man aktiv werden kann. Im schlimmsten Fall kann sich der Schmerz nämlich sonst chronifizieren und besteht eigenständig, also losgelöst von der eigentlichen Erkrankung. Degenerativer Knorpelabbau verläuft schleichend und führt abhängig vom Grad der Erkrankung meist zu schubartigen Schmerzzuständen. Während sie in den frühen Stadien eher bei Belastungen auftreten, sind für fortgeschrittene Arthrose-Stufen…



  • Wenn die Schulter schmerzt

    Zunächst treten sie nur bei der Arbeit am PC auf, später dann beim Tragen der Einkaufstüte und schließlich wird man sie nicht mehr los – Schmerzen in der Schulter. Da die Schulter ein äußerst komplexes Gebilde aus Sehnen, Muskeln, Knorpel und Knochen ist, können Schulterschmerzen ganz verschiedene Ursachen haben.  Am harmlosesten sind dabei muskuläre Verspannungen, etwa durch langes und falsches Arbeiten am Computer, längeres Überkopfarbeiten oder Stress. Stress führt dazu, dass wir unbewusst den Kiefer zusammenpressen und die Schultern im Laufe des Tages immer höher ziehen. In diesem Fall hilft es vielfach schon, die Muskeln bewusst locker zu lassen. Massagen…



  • Schonende Hüft-OP mit minimal-invasiver Technik

    Schnell wieder fit bei vollem Krafterhalt Der Ersatz des Hüftgelenks ist seit vielen Jahren ein Standardeingriff. Dennoch kommt es bei einigen Patienten zu unerwünschten Begleiterscheinungen wie Schmerzen, Hinken oder Wundheilungsstörungen. Prof. Dr. Fritz Thorey von der ATOS Klinik in Heidelberg verwendet seit längerer Zeit einen minimal-invasiven Operationszugang, welcher diese Nachteile weitgehend vermeidet. Prof. Thorey, was sind die Nachteile der herkömmlichen Operationsweise? Prof. Thorey: Bei der Implantation eines Hüftgelenks durch die klassischen hinteren und seitlichen Zugänge kommt es zu mehr oder weniger großen Verletzungen der Gesäßmuskulatur, die teilweise abgelöst und nach dem Einsetzen der Prothese wieder angeheftet werden muss. Die solchermaßen…



  • Neuromodulation gegen Knieschmerz

    Chronische Knieschmerzen sind oft auf herkömmliche Art und Weise nicht mehr beherrschbar. Auch nach dem Einsatz von Knieprothesen bestehen vielfach weiter starke Beaschwerden. Eine neuartige und nebenwirkungsfreie Möglichkeit, die Schmerzen und Missempfindungen zu behandeln, ist jetzt die Neuromodulation des Spinalganglions. Erfahren Sie mehr unter http://www.orthopress.de/neuromodulation.



  • „Gymnastik“ heute

    Spiraldynamik, Faszientraining, Yin Yoga Bewegungsmangel und Fehlhaltungen können zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. So beispielsweise zu den aufgrund der häufigen Verbreitung oft als „Volkskrankheiten“ bezeichneten Rückenschmerzen oder zu Adipositas. Präventiv oder um bereits bestehende Defizite zu verbessern, sind Sport und Aktivität immer ein gutes Rezept. Wenn neue Bewegungstrends dazu animieren, aktiv zu werden, umso besser. Vielfach fließen in sie aktuelle anatomische und medizinische Erkenntnisse ein.  „Enorm in Form“ hieß in den 80er-Jahren eine Sendung, mit der das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen dem damaligen Aerobic-Trend folgte. Bunt gekleidet und inspiriert von prominenten Vertretern wie dem Hollywoodstar Jane Fonda, trainierte Jung und Alt…



  • Schnittstelle zwischen Gehirn und Elektronik

    Die Möglichkeiten des Brain-Computer-Interface Um mit einer Maschine zu kommunizieren, ist üblicherweise Muskelkraft erforderlich. Doch die Vorstellung, allein durch die Kraft der Gedanken eine Maschine steuern zu können, gehört längst nicht mehr ausschließlich ins Reich der Science-Fiction oder Magie. Denn bereits seit einigen Jahren ist es möglich, mithilfe einer direkten Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer, einem sogenannten Brain-Computer-Interface (BCI), Befehle unmittelbar vom Kopf eines Menschen auf ein Gerät zu übertragen. Vor allem für Menschen, die aufgrund von neuronalen Schädigungen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, eröffnen sich dadurch neue Perspektiven, um ihre Lebensqualität zu verbessern. Um ein Brain-Computer-Interface herzustellen, sind im…



  • Schwer erkennbar: die Kahnbeinfraktur an der Hand

    Egal ob beim Inlineskaten, Mountainbiking oder einfach nur aus Unachtsamkeit – ein Sturz auf die ausgestreckte Hand passiert schnell. Halten sich die Schmerzen anschließend in Grenzen, suchen vor allem junge Leute selten einen Arzt auf. Bei einem Sturz auf die Hand kann jedoch das sogenannte Kahnbein brechen, ein Handwurzelknochen, welcher aufgrund seiner Lage und Bogenform besonders anfällig für Frakturen ist.  Ein Bruch des Kahnbeins (Skaphoidfraktur) verursacht oft nur geringe Schmerzen und ist, selbst wenn ein Arztbesuch erfolgt, im Röntgenbild nur schwer erkennbar – fatal, da er unerkannt zu einer Pseudarthrose (Falschgelenk) mit deutlichen funktionellen Einschränkungen der Hand führen kann. Besteht…



  • Neue Hüfte mit der Yale-Technik

    Die Vorteile verschiedener Verfahren vereinen Patienten mit einer Coxarthrose versprechen sich von einem Kunstgelenk nicht nur eine Linderung ihrer Schmerzen, sondern wünschen sich auch, schnellstmöglich wieder mobil zu sein. Moderne Operationsverfahren schaffen neben weiteren Vorteilen die Voraussetzungen dafür. Dr. Markus Wurster, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie von der OrthoPraxis München-Gräfelfing, wendet dafür die minimalinvasive, gewebeschonende und mobilitätserhaltende Yale-Technik an. [caption id="attachment_2794" align="alignleft" width="300"] Präoperatives Röntgenbild einer Arthrose an der linken Hüfte[/caption] Sie operieren als einer der Wenigen in Deutschland nach der sogenannten Yale-Technik. Was zeichnet diese aus? Dr. Wurster: Bei dieser Operationstechnik, die an der Yale-Universität in den USA entwickelt…



  • Schmerztherapie mit Rückenmarkstimulation

    Behandlung auf dem neusten Entwicklungsstand Mit der Rückenmarkstimulation steht eine minimalinvasive Schmerztherapie zur Verfügung, die auch den Kreislauf chronischer Schmerzen durchbrechen kann. Über das Verfahren berichtet der Facharzt für Neurochirurgie mit Spezialisierung auf Neuromodulation und Interventionelle Schmerztherapie Dr. Thorsten Riethmann. Er leitet das im letzten Jahr gegründete Institut für Neuromodulation (INM) am Petrus-Krankenhaus Wuppertal. Herr Dr. Riethmann, worum handelt es sich bei Rückenmarkstimulation, die auch als „Schmerzschrittmacher“ bezeichnet wird? Für welche Patienten kommt dies infrage? Dr. Riethmann: Durch Elektroden, die in der Wirbelsäule platziert werden und elektrische Impulse an das Rückenmark geben, werden die schmerzleitenden Nerven positiv beeinflusst. Sie werden…