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  • Das Rückenmark in Bedrängnis: Die Wirbelkanalstenose

    Unter einer Wirbelkanalstenose oder spinalen Stenose versteht man eine Verengung des Wirbelkanals. Das in seinem Inneren befindliche Rückenmark, welches die Verbindung zwischen Gehirn und peripherem Nervensystem herstellt, wird dadurch einem schmerzhaften Druck ausgesetzt. Wenn ein Rückenmarksnerv an der als Foramen bezeichneten Austrittsstelle des Nervs aus dem Spinalkanal eingeengt wird, spricht man auch von einer Foraminal-stenose. Typische Folgen einer Wirbelkanal-stenose sind Schmerzen in Rücken, Beinen und Armen oder Taubheitsgefühle im Gesäß, die sich bis in die Beine erstrecken können.  Mögliche Ursachen für eine Spinalkanalstenose sind ein Bandscheibenvorfall, bei dem sich die Zwischenwirbelscheiben in den Spinalkanal vorwölben, oder Verschleißerscheinungen an den Zwischengelenken,…



  • Fersensporn – der Dorn durch Überlastung

    Als Schutzmechanismus kann es durch Überlastung an der Ferse zu Knochenanbauten kommen. Der dornartige Sporn, der an der hinteren Seite des Fersenbeins oder unter dem Fuß auftreten kann, ist den Betroffenen jedoch keine Hilfe: Er schmerzt und führt zu Entzündungen des Gewebes. Mit etwas Geduld ist dies aber konservativ gut behandelbar.  Beansprucht sind unsere Füße im Grunde permanent, je nach beruflicher Tätigkeit und Freizeitaktivitäten auf unterschiedliche Art und Weise. Dies muss keine krankhaften Folgen haben. Kommen jedoch bestimmte Risikofaktoren hinzu, kann es zu Problemen kommen. So tragen beispielsweise Übergewicht, Fußfehlstellungen oder schlechtes Schuhwerk dazu bei, dass Sehnen und Faszien des…



  • Infektionsherd Knochenmark – Rückenschmerzen durch Bakterien

    Dass bakterielle Erreger Erkältungen, Durchfallerkrankungen oder Lungenentzündungen auslösen, ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Weniger bekannt dagegen dürfte es sein, dass sie auch zur Ursache für Rückenschmerzen werden können.  Wenn Entzündungen vom Knochenmark ausgehen und – was häufig geschieht – auch auf andere Knochenbestandteile und die Knochenhaut übergreifen, bezeichnet man dies als Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung). Zu den Symptomen gehören Schmerzen, Schwellungen, Fieber und Unwohlsein. Generell besonders gefährdet sind vor allem Menschen, die unter einem geschwächten Immunsystem oder einer chronischen Erkrankung wie Diabetes mellitus oder Arterio-sklerose leiden. Auch Personen, die in der Land- und Forstwirtschaft und in der Fleischverarbeitung arbeiten,…



  • Kniegelenkstrauma 

    Kniescheibe, Menisken, Kreuzbänder, Seitenbänder – das Knie ist ein äußerst komplexes Gelenk. Doch wo viel dran ist, kann auch viel kaputtgehen. Die meisten Unfälle, bei denen das Kniegelenk zu Schaden kommt, ereignen sich beim Sport.  Eine Kniegelenksverletzung ist eine ernstzunehmende Verletzung, die oft eine langwierige Rekonvaleszenzzeit nach sich zieht und unter Umständen zu Verschleiß- und Folgeerscheinungen führen kann. Diese machen sich oft erst Jahre später bemerkbar.  Deshalb ist es ratsam, sich mit einem Knietrauma in die Hände eines Kniespezialisten zu begeben. Nur ein erfahrener Arzt kann abschätzen, welche die individuell richtige Behandlung ist und welche Option – konservativ oder operativ…



  • Narben und Narbenpflege

    Obwohl die nach einer Verletzung entstehenden Narben eigentlich eine Schutzfunktion erfüllen, besteht Einigkeit darüber, dass sie am besten gar nicht erst entstehen sollten. Nur in einigen wenigen Fällen ist eine Narbenbildung ausdrücklich erwünscht – etwa dort, wo untergegangenes Knorpelgewebe ersetzt werden soll. Meist jedoch wird das dicke und wenig elastische Narbengewebe als störend empfunden. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Pflege, welche das Hautgefühl an der betroffenen Stelle verbessert und unangenehme Begleiterscheinungen mindert. Wie entsteht eigentlich eine Narbe? Eine oberflächliche Verletzung wie z. B. eine Schürfwunde am Knie heilt normalerweise ohne sichtbare Narbenbildung wieder vollständig aus. Bei tieferen Wunden sind meist aber…



  • Rheuma bei Kindern

    In Deutschland leiden ca. 40.000 Kinder und Jugendliche an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Pro Jahr erkrankt etwa eines von 1.000 Mädchen und Jungen unter 16 Jahren neu daran. Meist geht die Gelenkentzündung nach einer gewissen Zeit von selbst wieder zurück. In bestimmten Fällen jedoch kommt es zu einem chronischen Krankheitsverlauf. Chronisch-rheumatische Gelenk----entzündungen wie z. B. die juvenile idiopathische Arthritis, die häufigste Rheumaform bei Kindern, beginnen sehr oft schleichend, ohne dass eine erkennbare äußere Ursache vorliegen würde. Der tiefere Grund liegt in einer Fehlfunktion des Immunsystems, die dazu führt, dass die Abwehrzellen körpereigenes Gewebe angreifen. Folgende Symptome können Anzeichen für eine rheumatische Erkrankung sein:…



  • Dem Atlas und dem Axis Aufmerksamkeit schenken

    Der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist die Halswirbelsäule. Daher kann der Kopf, der das Ende darstellt bzw. von der Halswirbelsäule getragen wird, sich nach vorn und zurück neigen. Auch die Dreh-bewegung beim Blick über die Schulter ist durch diese Flexibilität möglich. Die Halswirbelsäule, die insgesamt aus sieben Wirbeln besteht, ist aufgrund ihrer Beweglichkeit allerdings auch anfällig für Schäden und Erkrankungen. Betroffen davon können auch die ersten zwei Halswirbel, Atlas und Axis, sein. Ihre Anatomie weist gegenüber den restlichen Wirbelsegmenten Besonderheiten auf. Der erste von den sieben Halswirbeln ist der sogenannte Atlas. Die Benennung geht auf die griechische Mythologie zurück, da…



  • Diabetes 

    Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, durch die es langfristig zu zum Teil schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen kann, z. B. zu einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz. Je besser aber der Stoffwechsel eingestellt ist, umso später treten Folgeschäden auf. Zur Regulierung des Blutzuckergehaltes stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung, bei denen es immer wieder neue Entwicklungen gibt. Diabetes geht mit erhöhten Zuckerwerten im Blut, im Urin und im Gewebe einher und kann langfristig zu erheblichen Schäden an verschiedensten Organen führen. Ursache ist entweder ein Mangel an Insulin, dem Hormon der Bauchspeicheldrüse, das maßgeblich für den Transport des Zuckers aus dem Blut vor allem in Muskelzellen sorgt,…



  • Schwachstelle HWS

    Eine Eule kann ihren Kopf bis zu 270 Grad weit drehen, das sind drei Viertel eines Kreises. Damit hat sie bei der Jagd nahezu einen Rundum-Blick. Würden wir unseren Kopf so weit verdrehen, müssten wir mit schwersten Schäden wie einem Schlaganfall rechnen. Doch die Eule klemmt sich weder Blutgefäße noch Nerven ein. Woran liegt das? Die Eule hat 14 Halswirbel, die zur Beweglichkeit ihrer Halswirbelsäule (HWS) beitragen, der Mensch nur sieben. Eine der Hauptschlagadern der Eule verläuft in einem knöchernen Kanal innerhalb ihrer Halswirbelsäule. Dieser Kanal ist extrem weit, sodass die Ader auch bei extremer Drehung nicht eingeengt wird. Im…



  • Steißbein und Iliosakralgelenk

    Die Wirbelsäule (lat. Columna vertebralis) hält unseren Körper aufrecht  und ist in allen Richtungen beweglich. Außerdem dient sie als Schutz für das im Wirbelkanal verlaufende Rückenmark. Von der Seite aus betrachtet besitzt sie eine doppelte S-Form. Dadurch ist sie in der Lage, Erschütterungen abzufedern. Da die Wirbelsäule an einem großen Teil unserer Bewegungen in irgendeiner Form beteiligt ist und im Laufe des Lebens einer Fülle unterschiedlichster Belastungen ausgesetzt wird, ist sie anfällig für Erkrankungen und Verletzungen vielfältiger Art.  Unsere Wirbelsäule setzt sich aus 33 bis 34 Wirbeln zusammen. Davon sind 24 gelenkig miteinander verbunden: sieben Wirbel in der Halswirbelsäule, zwölf…