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  • Chronische Rückenschmerzen

    Wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen, kann sich ein sogenanntes Schmerzgedächtnis ausbilden. Die Beschwerden sind dann nicht mehr nur ein Alarmsignal, das auf einen körperlichen Missstand hinweist. Sie haben sich verselbstständigt. Besonders bei Rückenpatienten lässt sich dies beobachten. Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine Krankschreibung oder gar Frühverrentung. Sie richten damit einen wirtschaftlichen Schaden an und können berechtigterweise als Volkskrankheit bezeichnet werden. All das hat man schon einmal gehört, und diese Fakten sind sicher auch wichtig zu nennen, um zu untermauern, wie häufig die Problematik und wie wichtig ihre Thematisierung ist. Aber wie kommt es…



  • Umstellungsosteotomie bei Sprunggelenksarthrose

    Gelenk und Beweglichkeit erhalten Während früher eine Gelenkversteifung häufig die Wahl der Therapie bei fortgeschrittener schmerzhafter Arthrose des Sprunggelenks war, versucht man heute in der Regel zunächst einmal, so gelenkerhaltend wie möglich vorzugehen. Neben den immer stabiler werdenden Endoprothesen für dieses Gelenk wird häufig zu einer Umstellungsosteotomie geraten. Damit können verursachende Fehlstellungen korrigiert und weitere Knorpelabnutzung minimiert werden. Die Sprunggelenke – es gibt ein oberes und ein unteres Sprunggelenk – verbinden den Unterschenkel mit dem Fuß. Normalerweise stützen starke Bänder die Gelenke, die bei jedem Schritt und Abrollen des Fußes in Bewegung sind. Doch unter anderem hier liegt ihre Schwachstelle:…



  • Operative Korrekturen von Fußdeformitäten

    Bei Verformungen oder Fehlstellungen der Füße ist nicht nur das Gangbild gestört, sondern es kann zu negativen Folgen für den ganzen Bewegungsapparat kommen. In vielen Fällen helfen konservative Behandlungen. Starke und manifeste Veränderungen müssen jedoch meist operativ korrigiert werden. Eine ideale physiologische Fußform hat in unserer zivilisierten Welt kaum noch jemand. Barfußlaufen ist nur noch ein Urlaubsphänomen und unpassendes Schuhwerk wird nicht selten stattdessen getragen. So entwickeln sich Deformitäten, die bei geringer Ausprägung oft nicht auffallen. Sie können sich im Laufe der Zeit aber verstärken und dann funktionelle, ästhetische und dermatologische Einschränkungen mit sich bringen. Neben den erworbenen Deformitäten gibt…



  • Schlaganfall

    Rehamaßnahmen führen häufig zu nachhaltigen Erfolgen Bei einem Schlaganfall, auch Hirnschlag, Apoplex oder Insult genannt, wird die Blutzufuhr in bestimmte Gehirn-areale „schlagartig“ unterbrochen. Dies hat zur Folge, dass die entsprechenden Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können und daher absterben. Dadurch kommt es zu neurologischen Schädigungen mit oft weitreichenden Folgen. Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge und sind eine weit verbreitete Ursache für Behinderung und Pflegebedürftigkeit. Betroffen sind nicht nur ältere, sondern auch immer mehr jüngere Menschen. Man unterscheidet zwischen einem ischämischen und einem hämorrhagischen Schlaganfall. Am häufigsten kommt es zu einem ischämischen Insult. Dieser entsteht…



  • Kniescheibenschmerz – Der beschädigte Schutzschild

    Schutzschild und – vielleicht viel wichtiger – ein Hebel, der zur besseren Kräfteverteilung dient, das sind die Funktionen der Kniescheibe. Medizinisch Patella genannt, ist die Kniescheibe ein wichtiger Bestandteil des größten Gelenkes. Dieses führt viele Bewegungen tagtäglich aus und trägt außerdem die Last des Körpergewichtes. Dadurch und unfallbedingt kann es zu Schäden und Schmerzen an der Knie-scheibe kommen. Nicht umsonst schützt man bei vielen Sportarten wie Hockey oder Inlineskating die Knie-scheibe. Sie ist bei Beugungen und Streckungen des Beines in Bewegung, indem sie vor- und zurückgleitet. Zur Seite hin bewegt sie sich natürlicherweise nicht viel. Kommt es durch Unfälle oder…



  • Fußheberparese

    Zu den häufigsten sogenannten neurologischen Ausfallerscheinungen gehört die Fußheberparese, bei welcher der für das Heben des Fußes notwendige Nervenimpuls unterbleibt, sodass keine Kontraktion des Fußhebermuskels erfolgt. Ein normales Gehen und besonders Treppensteigen ist damit nur noch eingeschränkt möglich. Ob sich eine Fußheberparese zurückbildet, hängt dabei wesentlich von der Ursache und der Dauer der Nervenschädigung ab. Die von einer Fußheberschwäche Betroffenen können das Bein nur noch bewusst mit Muskelkraft bewegen – ein automatisches unbewusstes Voreinandersetzen der Füße ist nicht mehr möglich. Die Fortbewegung ist daher nicht nur erheblich anstrengender, sondern durch die Sturzgefahr auch unfallträchtiger. Durch die fehlende Steuerung der Muskulatur…



  • Die Endoprothetik an Hüfte und Knie

    Eine neue Hüfte, ein neues Knie, eine neue Schulter – was für unsere Großeltern noch faszinierendes Neuland der Medizin war, ist heute so selbstverständlich wie der Umgang mit Smart-phones oder Internetbanking. Und dabei geht die Technik immer weiter: Hatte der Operateur in den 1970er-Jahren die Wahl zwischen zwei oder drei Standardprothesen, so gibt es heute eine schier endlose Fülle an Produkten und damit für (fast) jedes Problem eine Lösung aus dem Baukasten.  Dabei geht es nicht nur um die Prothese selbst – intelligente Schnittführung und kleinere OP-Zugänge sollen helfen, die durch den Eingriff beim Patienten entstehenden Verletzungen so gering wie…



  • IMPFEN? Impfen!

    Im Jahr 2013 sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit rund 146.000 Kinder an Masern gestorben – und das, obwohl die Zahl der Masern-Todesfälle von 2000 bis 2013 durch Impfungen bereits um 75 Prozent gesenkt werden konnte. Die WHO verfolgt das Ziel, die Masern in Europa zu eliminieren. Auch die deutsche Bundesregierung hat sich zu diesem Ziel bekannt, kommt aber bei der Erfüllung der Kriterien nicht so recht voran.  Tatsächlich hatten nach neuesten Hochrechnungen des Robert  Koch-Instituts (RKI) in Deutschland 150.000 Kinder des Jahrgangs 2013 mit 24 Monaten keinen vollständigen Schutz gegen Masern erhalten (obwohl schon deutlich mehr Kinder eine…



  • Muskelkrämpfe und Verspannungen

    Durch ein Wechselspiel von An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen und ihrer Gegenspieler sorgen Muskeln für die Dynamik des Bewegungsapparates sowie im Körperinneren von Organen. Von einem Muskelkrampf ist die Rede, wenn sich Muskelpartien unvermittelt stark anspannen, ohne direkt folgende Entspannung. Ein solcher Krampf geht meist schnell vorüber. Muskelverspannungen dagegen sind zwar zunächst weniger schmerzhaft, bei längerem Bestehen können sie aber sogar zu ausstrahlenden Schmerzen führen. Muskelkrämpfe, die nicht auf eine bestimmte Muskelgruppe beschränkt sind, also den Körper großflächig betreffen, treten meist bei schwerwiegenden Erkrankungen wie bei einer Tetanusinfektion oder einem epileptischen Anfall auf und sind sehr selten. Lokal begrenzte Verkrampfungen…



  • Das komplexe regionale Schmerzsyndrom

    Kleine Verletzung – große Wirkung Im Allgemeinen klingen Schmerzen, die nach der Verletzung einer Ex-tremität oder nach Operationen auftreten, nach einer gewissen Zeit wieder ab. Manchmal kommt es aber auch vor, dass sie sich verstärken und wesentlich länger anhalten, als es der normale Heilungsverlauf erwarten lassen würde. Man spricht in solchen Fällen von einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS). Das häufigste Trauma, das einer CRPS vorangeht, ist die distale Radiusfraktur, der handgelenksnahe Speichenbruch. Andere Bezeichnungen für das komplexe regionale Schmerzsyndrom, die inzwischen in der Medizin nicht mehr benutzt werden, sind Morbus Sudeck, Algodystrophie oder sympathische Reflexdystrophie. Zu den Symptomen eines komplexen…