Monatsarchiv Juli 2018

VonStefanie Zerres

Fußheberparese

Zu den häufigsten sogenannten neurologischen Ausfallerscheinungen gehört die Fußheberparese, bei welcher der für das Heben des Fußes notwendige Nervenimpuls unterbleibt, sodass keine Kontraktion des Fußhebermuskels erfolgt. Ein normales Gehen und besonders Treppensteigen ist damit nur noch eingeschränkt möglich. Ob sich eine Fußheberparese zurückbildet, hängt dabei wesentlich von der Ursache und der Dauer der Nervenschädigung ab. weiterlesen

VonStefanie Zerres

Die Endoprothetik an Hüfte und Knie

Eine neue Hüfte, ein neues Knie, eine neue Schulter – was für unsere Großeltern noch faszinierendes Neuland der Medizin war, ist heute so selbstverständlich wie der Umgang mit Smart-phones oder Internetbanking. Und dabei geht die Technik immer weiter: Hatte der Operateur in den 1970er-Jahren die Wahl zwischen zwei oder drei Standardprothesen, so gibt es heute eine schier endlose Fülle an Produkten und damit für (fast) jedes Problem eine Lösung aus dem Baukasten.  weiterlesen

VonKlaus Bingler

IMPFEN? Impfen!

Im Jahr 2013 sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit rund 146.000 Kinder an Masern gestorben – und das, obwohl die Zahl der Masern-Todesfälle von 2000 bis 2013 durch Impfungen bereits um 75 Prozent gesenkt werden konnte. Die WHO verfolgt das Ziel, die Masern in Europa zu eliminieren. Auch die deutsche Bundesregierung hat sich zu diesem Ziel bekannt, kommt aber bei der Erfüllung der Kriterien nicht so recht voran.  weiterlesen

VonStefanie Zerres

Muskelkrämpfe und Verspannungen

Durch ein Wechselspiel von An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen und ihrer Gegenspieler sorgen Muskeln für die Dynamik des Bewegungsapparates sowie im Körperinneren von Organen. Von einem Muskelkrampf ist die Rede, wenn sich Muskelpartien unvermittelt stark anspannen, ohne direkt folgende Entspannung. weiterlesen

VonStefanie Zerres

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom

Kleine Verletzung – große Wirkung

Im Allgemeinen klingen Schmerzen, die nach der Verletzung einer Ex-tremität oder nach Operationen auftreten, nach einer gewissen Zeit wieder ab. Manchmal kommt es aber auch vor, dass sie sich verstärken und wesentlich länger anhalten, als es der normale Heilungsverlauf erwarten lassen würde. Man spricht in solchen Fällen von einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS). weiterlesen

VonUlrike Pickert

Angst vor Anästhesie im Alter

Aus Angst vor der Narkose schieben gerade ältere Menschen notwendige Operationen oft vor sich her. Das kann zur Folge haben, dass Betroffene in ihrer Selbstständigkeit und Mobilität deutlich eingeschränkt sind, wenn sie z. B. eigentlich ein neues Hüftgelenk bräuchten, die Operation aber scheuen und lieber die Schmerzen ertragen.  weiterlesen

VonStefanie Zerres

Bewegung ist das A und O!

Aktuelle Patientenleitlinie zum nichtspezifischen Kreuzschmerz

Nichtspezifische Kreuzschmerzen lassen sich am besten mit Bewegung besiegen. Dies ist eine der Kernbotschaften der aktuellen Patientenleitlinie „Kreuzschmerz“ (PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz (nvl-007)), die von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. herausgegeben wurde.  weiterlesen

VonStefanie Zerres

Wirbelsäulendiagnostik 

Ist es wirklich die Bandscheibe oder hat man doch nur etwas zu lange auf der kalten Parkbank gesessen? Rückenschmerzen sind vor allem ein Symptom und keine eigenständige Krankheit – umso wichtiger ist eine gründliche Diagnose, damit die Ursache nicht im Dunkeln bleibt und Behandlungsversuche nach dem „Trial and error“-Verfahren verlaufen.  weiterlesen