Monatsarchiv April 2018

VonKlaus Bingler

Schnittstelle zwischen Gehirn und Elektronik

Die Möglichkeiten des Brain-Computer-Interface

Um mit einer Maschine zu kommunizieren, ist üblicherweise Muskelkraft erforderlich. Doch die Vorstellung, allein durch die Kraft der Gedanken eine Maschine steuern zu können, gehört längst nicht mehr ausschließlich ins Reich der Science-Fiction oder Magie. Denn bereits seit einigen Jahren ist es möglich, mithilfe einer direkten Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer, einem sogenannten Brain-Computer-Interface (BCI), Befehle unmittelbar vom Kopf eines Menschen auf ein Gerät zu übertragen. Vor allem für Menschen, die aufgrund von neuronalen Schädigungen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, eröffnen sich dadurch neue Perspektiven, um ihre Lebensqualität zu verbessern. weiterlesen

VonUlrike Pickert

Schwer erkennbar: die Kahnbeinfraktur an der Hand

Egal ob beim Inlineskaten, Mountainbiking oder einfach nur aus Unachtsamkeit – ein Sturz auf die ausgestreckte Hand passiert schnell. Halten sich die Schmerzen anschließend in Grenzen, suchen vor allem junge Leute selten einen Arzt auf. Bei einem Sturz auf die Hand kann jedoch das sogenannte Kahnbein brechen, ein Handwurzelknochen, welcher aufgrund seiner Lage und Bogenform besonders anfällig für Frakturen ist.  weiterlesen

VonStefanie Zerres

Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 5. Juni 2018

Etwa 23 Millionen Menschen in Deutschland haben chronische Schmerzen. Mit dem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 5. Juni 2018 weist die Deutsche Schmerzgesellschaft gemeinsam mit Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung vieler Millionen Menschen hin, die an chronischen Schmerzen leiden. Schmerzpatienten und ihre Angehörige können sich an diesem Tag gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren und beraten lassen. Schmerztherapeutische Einrichtungen in ganz Deutschland geben Einblicke in die verschiedenen Methoden der Schmerzbehandlung. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. stellt Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zu aktuellen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vor.

Weitere Informationen:

Deutsche Schmerzgesellschaft e. V.

 

 

 

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VonRedaktion

Neue Hüfte mit der Yale-Technik

Die Vorteile verschiedener Verfahren vereinen

Patienten mit einer Coxarthrose versprechen sich von einem Kunstgelenk nicht nur eine Linderung ihrer Schmerzen, sondern wünschen sich auch, schnellstmöglich wieder mobil zu sein. Moderne Operationsverfahren schaffen neben weiteren Vorteilen die Voraussetzungen dafür. Dr. Markus Wurster, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie von der OrthoPraxis München-Gräfelfing, wendet dafür die minimalinvasive, gewebeschonende und mobilitätserhaltende Yale-Technik an. weiterlesen

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VonKlaus Bingler

Schmerztherapie mit Rückenmarkstimulation

Behandlung auf dem neusten Entwicklungsstand

Mit der Rückenmarkstimulation steht eine minimalinvasive Schmerztherapie zur Verfügung, die auch den Kreislauf chronischer Schmerzen durchbrechen kann. Über das Verfahren berichtet der Facharzt für Neurochirurgie mit Spezialisierung auf Neuromodulation und Interventionelle Schmerztherapie
Dr. Thorsten Riethmann. Er leitet das im letzten Jahr gegründete Institut für Neuromodulation (INM) am Petrus-Krankenhaus Wuppertal.
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VonKlaus Bingler

Marathon – was im Körper bei extremer Belastung passiert

Marathonläufe sind zu einem wahren Massenphänomen geworden. Allein im deutschsprachigen Raum finden jedes Jahr mehr als 200 organisierte Marathon-Wettkämpfe statt. Während Teilnehmer auf den besonderen Kick schwören, den sie dabei erleben, weisen Mediziner sowohl auf die positiven Seiten als auch die Risiken dieses Sports hin. weiterlesen

VonStefanie Zerres

Wirbelsäulendiagnostik

Wirbelsäulendiagnostik

Ist es wirklich die Bandscheibe oder hat man doch nur etwas zu lange auf der kalten Parkbank gesessen? Rückenschmerzen sind vor allem ein Symptom und keine eigenständige Krankheit – umso wichtiger ist eine gründliche Diagnose, damit die Ursache nicht im Dunkeln bleibt und Behandlungsversuche nach dem „Trial and error“-Verfahren verlaufen.  weiterlesen

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VonStefanie Zerres

Infimetrisch trainieren – ohne Gewichte, aber mit hoher Wirkung

Pünktlich zur FIBO in Köln präsentierte Kieser Training das neuste Resultat seiner Abteilung für Forschung und Maschinenentwicklung: die infimetrische Beinpresse i-B6. Die Trainingsmaschine zur Stärkung der vorderen und hinteren Oberschenkelmuskulatur sowie der Gesäßmuskulatur bietet eine neue Art der Intensität. Sie verzichtet dabei aber komplett auf Gewichte – der Trainierende selbst erzeugt den Widerstand. „Bei dieser Ausführungsmethode, dem infimetrischen Training, arbeiten agonistische Muskeln gegeneinander“, erklärt Michael Koletnik, Leiter des Ressorts Maschinenentwicklung bei Kieser Training. „Während die Zielmuskeln für eine Teilwiederholung konzentrisch arbeiten, arbeitet dieselbe Muskelgruppe in der nächsten Teilwiederholung exzentrisch. Anders formuliert: Während Sie mit dem einen Bein drücken, bremsen Sie mit dem anderen Bein ab.“ Dadurch wird die ansonsten übliche Entspannung in der exzentrischen Phase reduziert, wodurch das Training besonders intensiv wird.

Auch die patentierte Außenrotation der Maschine ist etwas Neues auf dem Markt. „In den letzten zehn Grad der Kniestreckung erfolgt eine zwangsläufige Rotation – dabei wird das Schienbein um fünf Grad nach außen gedreht“, sagt Phil Sencil, Maschineningenieur bei Kieser Training. „So wird das Kniegelenk biomechanisch korrekt belastet und die schädliche Belastung auf die Bänder reduziert.“ Ein weiterer Vorteil: Aufgrund der alternierenden Bewegung ist der Bewegungsradius größer als an einer herkömmlichen Beinpresse. Dies und die verbesserte Kraftkurve führen zu einer Ausschöpfung des vollen Muskelpotenzials.

Derzeit läuft die Testphase des dritten Prototyps. In sechs Kieser Training-Studios haben die Kunden die Möglichkeit, die neue Maschine und die neue Ausführungsmethode kennenzulernen. Nach Abschluss der Testphase im April wird die Maschine finalisiert und voraussichtlich ab Mitte Juli in den ersten Studios etabliert.

Weitere Informationen:

Kieser Training

Bild: Kieser Training AG / Verena Meier Fotografie

VonStefanie Zerres

Mangelernährung bei Senioren – Wenn der Appetit im Alter ausbleibt

Während immer wieder die Rede ist von einer steigenden Anzahl an Übergewichtigen, ist Mangelernährung in unserer westlichen Welt eher eine Randerscheinung. So scheint es zumindest. Doch wenn man die Bevölkerungsgruppe ab dem siebten Lebensjahrzehnt betrachtet, ist dort diese Problematik nicht selten anzutreffen. Die Ursachen sind vielfältig, der Mangel oft erst spät erkannt und die Folgen weitreichend.  weiterlesen

VonUlrike Pickert

Hilfe, ich bin krumm

„Brust raus, Bauch rein!“ oder „Steh gerade!“ sind wohl Sätze, die jeder von uns als Kind schon mal gehört hat. Und das nicht zu Unrecht. Denn obwohl sich viele Haltungsschäden erst im Erwachsenenalter bemerkbar machen, liegen ihre Ursachen nicht selten in der Kindheit.  weiterlesen