Monatsarchiv Februar 2018

VonBiermanski

Ausgabe 1/2018

In dieser Ausgabe ORTHOpress behandeln wir unter Anderem folgende Themen:

– Serie: Alterspezifischer Schmerz
– Wie entsteht ein Leistenbruch?
– Schmerzende Füße
– Herzrasen
– Knorpelschäden
 

 

– und viele weitere spannende Themen

 

 

Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe:

KNORPELSCHÄDEN

Bei „Knorpel“ denken die meisten Menschen sofort an die großen Gelenke – doch das spezielle Stützgewebe kommt auch an Stellen in unserem Körper vor, an denen man es nicht unbedingt erwarten würde, wie an den Ohren, den Rippen, den Bronchien und im Kehlkopf. Hier kommt es jedoch seltener zu Schäden oder Erkrankungen als an den Gelenkknorpeln in Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk.

Knorpel zählt zum sogenannten Stützgewebe. Vom Aufbau her lassen sich drei verschiedene Arten Knorpelgewebe unterscheiden: hyaliner Knorpel, Faserknorpel und elastischer Knorpel. Hyaliner Knorpel weist eine hohe Druckelastizität auf und kommt unter anderem in den Gelenken, den Wachstumsfugen sowie als Rippen- und Nasenknorpel vor. Auch die Knorpelspangen der Luftröhre bestehen aus hyalinem Knorpel. Elastischen Knorpel findet man z. B. in der Ohrmuschel, dem äußeren Gehörgang, den kleinen Bronchien oder dem Kehldeckel. Faserknorpel kommt unter anderem in den Faserringen der Bandscheiben, den Menisken und der Schambeinfuge vor.

Bei Erwachsenen wird das Knorpelgewebe weder von Nerven noch von Gefäßen durchzogen. Seine Versorgung erfolgt mittels Diffusion über die Synovialflüssigkeit (in Gelenken), anliegende Knochen oder bei manchen Knorpeln über eine umgebende Knorpelhaut. Verschiedene Erkrankungen, Unfälle und Verschleiß können zu Veränderungen am Knorpel führen und z. B. eine Arthrose oder Nekrose (Gewebeuntergang) begünstigen.

Der vollständige Artikel, sowie zahlreiche weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe, die ab jetzt auch in Ihrer Nähe ausliegt.
Das gesamte ORTHOpress-Team wünscht Ihnen viel Freude beim Lesen.

 


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VonUlrike Pickert

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