Monatsarchiv Januar 2018

VonStefanie Zerres

Symposium für Musikermedizin

Am Samstag, den 27. Januar fand in Köln im Krankenhaus Holweide das Symposium für Musikermedizin statt. Die interdisziplinäre Fortbildung richtete sich hauptsächlich an Ärzte, Musiker, Musikpädagogen und Physiotherapeuten, stand aber allen Interessierten offen. Die Themen reichten von der Schmerzprävention im Musikerberuf über Erkrankungen der Musikerhand bis hin zu Refluxerkrankungen bei Sängern. So berichtete beispielsweise Dr. med. Ulrike Kaltenbrunner unter anderem über die Faszienbehandlung und zeigte außerdem anschaulich, welche Veränderungen sich hinsichtlich des Gesangs durch Operationsnarben ergeben können. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von dem gemeinnützigen Verein Medico Arte e. V., der sich die Förderung der Musikermedizin und der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Therapeuten, Musikpädagogen und Musikern zur Aufgabe gemacht hat.

Weitere Informationen zum Thema:

www.medico-arte.de

 

VonStefanie Zerres

Endometriose – Die Ausnahme von der Regel

Die Schmerzen einer Endometriose übersteigen die „normalen“ Beschwerden der Menstruation und schränken die betroffenen Frauen oft sehr ein. 

Dennoch hängen beide miteinander zusammen, denn bei den schmerzauslösenden Endometriose-Herden handelt es sich um Gebärmutterschleimhaut, die sich an anderen Orten im Körper befindet. Daher treten die chronischen Unterleibsschmerzen auch immer dann verstärkt auf, wenn die Periode stattfindet. weiterlesen

VonJulia Emge

Wenn es nicht bei einer Erkältung bleibt

Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis – zwei Volkskrankheiten der Deutschen 

Beginnender Schnupfen und leichter Husten sind in den Wintermonaten beinahe schon Normalität und meist kein Grund zur Besorgnis. Fast immer verschwinden die Erkältungssymptome nach einigen Tagen von selbst wieder. Doch wenn die Viren, und damit auch die Infektion sich ausbreiten, kann es schnell zu einer längeren Erkrankung der Atemwege kommen. weiterlesen

VonRedaktion

Ernährung bei Arthrose

Arthrose gilt gemeinhin immer noch als nicht heilbar. Mit verschiedenen Therapien wird versucht, den Verlauf zumindest zu verlangsamen. Die Wenigsten wissen, dass auch mit der Ernährung ­Entstehung und weitere Entwicklung einer Arthrose ganz erheblich beeinflusst werden können. weiterlesen

VonManuela Mayhack

Ausgabe 1/2018

In dieser Ausgabe ORTHOpress behandeln wir unter Anderem folgende Themen:

– Serie: Alterspezifischer Schmerz
– Wie entsteht ein Leistenbruch?
– Schmerzende Füße
– Herzrasen
– Knorpelschäden
– und viele weitere spannende Themen

 

 

Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe:

KNORPELSCHÄDEN 

Bei „Knorpel“ denken die meisten Menschen sofort an die großen Gelenke – doch das spezielle Stützgewebe kommt auch an Stellen in unserem Körper vor, an denen man es nicht unbedingt erwarten würde, wie an den Ohren, den Rippen, den Bronchien und im Kehlkopf. Hier kommt es jedoch seltener zu Schäden oder Erkrankungen als an den Gelenkknorpeln in Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk.

Knorpel zählt zum sogenannten Stützgewebe. Vom Aufbau her lassen sich drei verschiedene Arten Knorpelgewebe unterscheiden: hyaliner Knorpel, Faserknorpel und elastischer Knorpel. Hyaliner Knorpel weist eine hohe Druckelastizität auf und kommt unter anderem in den Gelenken, den Wachstumsfugen sowie als Rippen- und Nasenknorpel vor. Auch die Knorpelspangen der Luftröhre bestehen aus hyalinem Knorpel. Elastischen Knorpel findet man z. B. in der Ohrmuschel, dem äußeren Gehörgang, den kleinen Bronchien oder dem Kehldeckel. Faserknorpel kommt unter anderem in den Faserringen der Bandscheiben, den Menisken und der Schambeinfuge vor.

Bei Erwachsenen wird das Knorpelgewebe weder von Nerven noch von Gefäßen durchzogen. Seine Versorgung erfolgt mittels Diffusion über die Synovialflüssigkeit (in Gelenken), anliegende Knochen oder bei manchen Knorpeln über eine umgebende Knorpelhaut. Verschiedene Erkrankungen, Unfälle und Verschleiß können zu Veränderungen am Knorpel führen und z. B. eine Arthrose oder Nekrose (Gewebeuntergang) begünstigen. 

Der vollständige Artikel, sowie zahlreiche weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe, die ab jetzt auch in Ihrer Nähe ausliegt.
Das gesamte ORTHOpress-Team wünscht Ihnen viel Freude beim Lesen.

 


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