Jahresarchiv 2018

VonArne Wondracek

Hüfte “to go” – neues Hüftgelenk an einem Tag

In Deutschland werden pro Jahr über 200.000 Hüftgelenke eingesetzt. Ein Standardeingriff, der jedoch in der Regel immer noch einen Krankenhausaufenthalt von ein bis zwei Wochen erfordert. In der EMMA-Klinik in Seligenstadt können die Patienten von Dr. Manfred Krieger die Klinik noch am gleichen Tag verlassen – wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Hüfte to go – Fernsehbeitrag im ZDF-Servicemagazin “Volle Kanne”

VonUlrike Pickert

Das Rückenmark in Bedrängnis: Die Wirbelkanalstenose

Unter einer Wirbelkanalstenose oder spinalen Stenose versteht man eine Verengung des Wirbelkanals. Das in seinem Inneren befindliche Rückenmark, welches die Verbindung zwischen Gehirn und peripherem Nervensystem herstellt, wird dadurch einem schmerzhaften Druck ausgesetzt. Wenn ein Rückenmarksnerv an der als Foramen bezeichneten Austrittsstelle des Nervs aus dem Spinalkanal eingeengt wird, spricht man auch von einer Foraminal-stenose. Typische Folgen einer Wirbelkanal-stenose sind Schmerzen in Rücken, Beinen und Armen oder Taubheitsgefühle im Gesäß, die sich bis in die Beine erstrecken können.  weiterlesen

VonUlrike Pickert

Fersensporn – der Dorn durch Überlastung

Als Schutzmechanismus kann es durch Überlastung an der Ferse zu Knochenanbauten kommen. Der dornartige Sporn, der an der hinteren Seite des Fersenbeins oder unter dem Fuß auftreten kann, ist den Betroffenen jedoch keine Hilfe: Er schmerzt und führt zu Entzündungen des Gewebes. Mit etwas Geduld ist dies aber konservativ gut behandelbar.  weiterlesen

VonStefanie Zerres

Infektionsherd Knochenmark – Rückenschmerzen durch Bakterien

Dass bakterielle Erreger Erkältungen, Durchfallerkrankungen oder Lungenentzündungen auslösen, ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Weniger bekannt dagegen dürfte es sein, dass sie auch zur Ursache für Rückenschmerzen werden können.  weiterlesen

VonStefanie Zerres

Kniegelenkstrauma 

Kniescheibe, Menisken, Kreuzbänder, Seitenbänder – das Knie ist ein äußerst komplexes Gelenk. Doch wo viel dran ist, kann auch viel kaputtgehen. Die meisten Unfälle, bei denen das Kniegelenk zu Schaden kommt, ereignen sich beim Sport.  weiterlesen

VonUlrike Pickert

Narben und Narbenpflege

Obwohl die nach einer Verletzung entstehenden Narben eigentlich eine Schutzfunktion erfüllen, besteht Einigkeit darüber, dass sie am besten gar nicht erst entstehen sollten. Nur in einigen wenigen Fällen ist eine Narbenbildung ausdrücklich erwünscht – etwa dort, wo untergegangenes Knorpelgewebe ersetzt werden soll. Meist jedoch wird das dicke und wenig elastische Narbengewebe als störend empfunden. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Pflege, welche das Hautgefühl an der betroffenen Stelle verbessert und unangenehme Begleiterscheinungen mindert. weiterlesen

VonStefanie Zerres

Rheuma bei Kindern

In Deutschland leiden ca. 40.000 Kinder und Jugendliche an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Pro Jahr erkrankt etwa eines von 1.000 Mädchen und Jungen unter 16 Jahren neu daran. Meist geht die Gelenkentzündung nach einer gewissen Zeit von selbst wieder zurück. In bestimmten Fällen jedoch kommt es zu einem chronischen Krankheitsverlauf. weiterlesen

VonStefanie Zerres

Dem Atlas und dem Axis Aufmerksamkeit schenken

Der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist die Halswirbelsäule. Daher kann der Kopf, der das Ende darstellt bzw. von der Halswirbelsäule getragen wird, sich nach vorn und zurück neigen. Auch die Dreh-bewegung beim Blick über die Schulter ist durch diese Flexibilität möglich. weiterlesen

VonStefanie Zerres

Diabetes 

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, durch die es langfristig zu zum Teil schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen kann, z. B. zu einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz. Je besser aber der Stoffwechsel eingestellt ist, umso später treten Folgeschäden auf. Zur Regulierung des Blutzuckergehaltes stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung, bei denen es immer wieder neue Entwicklungen gibt. weiterlesen

VonMichael Burkhard

Ausgabe 3/2018

In dieser Ausgabe ORTHOpress behandeln wir unter Anderem folgende Themen:

– Serie: Alterspezifischer Schmerz
– Wie entsteht ein Leistenbruch?
– Schmerzende Füße
– Herzrasen
– Knorpelschäden
– und viele weitere spannende Themen

 

 

Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe:

KNORPELSCHÄDEN

Bei „Knorpel“ denken die meisten Menschen sofort an die großen Gelenke – doch das spezielle Stützgewebe kommt auch an Stellen in unserem Körper vor, an denen man es nicht unbedingt erwarten würde, wie an den Ohren, den Rippen, den Bronchien und im Kehlkopf. Hier kommt es jedoch seltener zu Schäden oder Erkrankungen als an den Gelenkknorpeln in Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk.

Knorpel zählt zum sogenannten Stützgewebe. Vom Aufbau her lassen sich drei verschiedene Arten Knorpelgewebe unterscheiden: hyaliner Knorpel, Faserknorpel und elastischer Knorpel. Hyaliner Knorpel weist eine hohe Druckelastizität auf und kommt unter anderem in den Gelenken, den Wachstumsfugen sowie als Rippen- und Nasenknorpel vor. Auch die Knorpelspangen der Luftröhre bestehen aus hyalinem Knorpel. Elastischen Knorpel findet man z. B. in der Ohrmuschel, dem äußeren Gehörgang, den kleinen Bronchien oder dem Kehldeckel. Faserknorpel kommt unter anderem in den Faserringen der Bandscheiben, den Menisken und der Schambeinfuge vor.

Bei Erwachsenen wird das Knorpelgewebe weder von Nerven noch von Gefäßen durchzogen. Seine Versorgung erfolgt mittels Diffusion über die Synovialflüssigkeit (in Gelenken), anliegende Knochen oder bei manchen Knorpeln über eine umgebende Knorpelhaut. Verschiedene Erkrankungen, Unfälle und Verschleiß können zu Veränderungen am Knorpel führen und z. B. eine Arthrose oder Nekrose (Gewebeuntergang) begünstigen.

Der vollständige Artikel, sowie zahlreiche weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe, die ab jetzt auch in Ihrer Nähe ausliegt.
Das gesamte ORTHOpress-Team wünscht Ihnen viel Freude beim Lesen.

 


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